ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2006Ambulante Pflegedienste: Zufriedener als in Klinik

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Ambulante Pflegedienste: Zufriedener als in Klinik

Rieser, Sabine

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Für sinnvoll halten 92 Prozent der Pflegenden ihren Beruf. Foto: Caro
Für sinnvoll halten 92 Prozent der Pflegenden ihren Beruf. Foto: Caro
Pflegekräfte, die für ambulante Dienste arbeiten, sind zufriedener als ihre im Krankenhaus tätigen Kolleginnen und Kollegen. Das legen Ergebnisse einer Befragung im Auftrag der DAK und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) nahe, die das Institut für Gesundheits- und Sozialforschung zusammengetragen hat.
Angeschrieben wurden dafür bundesweit mehr als 1 500 in ambulanten Diensten tätige Pflegekräfte, die bei der DAK versichert sind; fast die Hälfte von ihnen antwortete. Darüber hinaus wurden Daten der BGW zu Arbeits- und Wegeunfällen sowie zu Berufskrankheiten ausgewertet. Im Jahr zuvor wurden Pflegekräfte in Krankenhäusern befragt.
Im Vergleich mit dem Durchschnitt aller DAK-Versicherten leiden deren Versicherte, die für ambulante Pflegedienste arbeiten, häufiger an Verletzungen, Atemwegs- und psychischen Erkrankungen. Zu körperlichen Anforderungen durch häufiges Heben und Tragen kommen weitere Belastungen: Zwei Drittel der Befragten fühlen sich sehr oft oder oft unter Zeitdruck, rund die Hälfte klagt über fehlende Pausen. In den Wohnungen der Patienten schränken vor allem wenig klientengerechte Bäder, bauliche Mängel und fehlende oder nicht einsetzbare Hilfsmittel die Arbeit ein. Rund die Hälfte der Befragten fühlt sich zudem für die regelmäßigen Fahrten nicht hinreichend geschult.
Knapp 70 Prozent der Pflegerinnen und Pfleger sind gleichwohl mit ihrer Arbeit zufrieden; 92 Prozent finden, dass sie mit ihrem Beruf etwas Sinnvolles tun. Rie
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