ArchivDeutsches Ärzteblatt9/1997Mäuse sind häufigste Versuchstiere

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Mäuse sind häufigste Versuchstiere

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LNSLNS BONN. Neue medizinische Methoden sowie Arznei- und Pflanzenschutzmittel werden in Deutschland vor allem an Mäusen getestet: 1995 dienten rund 820 000 Mäuse als Versuchstiere, heißt es in dem Mitte Februar vorgestellten Tierschutzbericht der Bundesregierung. Die Gesamtzahl der Versuchstiere lag bei 1,6 Millionen, das war rund ein Drittel weniger als 1991.
Ein Viertel aller Versuche (440 000) wurde 1995 an Ratten vorgenommen. Der Anteil der Nagetiere an den Versuchstieren lag bei mehr als 80 Prozent. Die Forscher setzten zudem rund 130 000 Fische als Versuchstiere ein, 90 000 Vögel, 41 600 Kaninchen, 15 000 Amphibien und 10 500 Schweine. Haustiere wie Hunde (5 300 Versuchstiere) und Katzen (1 000) sowie Schafe (2 200) und Rinder (1 800) spielten eine eher untergeordnete Rolle. An Menschenaffen werden seit 1992 keine Experimente mehr vorgenommen. Andere Affenarten gingen 1995 mit 1 500 in die Statistik ein. afp
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