ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2006Deutsches Ärzteblatt PP: Neuer Auftritt

EDITORIAL

Deutsches Ärzteblatt PP: Neuer Auftritt

PP 5, Ausgabe Oktober 2006, Seite 433

Stüwe, Heinz

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LNSLNS Wenn Sie diese Ausgabe von PP durchblättern, werden Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, manche Veränderung an der Zeitschrift bemerken. Das betrifft in erster Linie das äußere Erscheinungsbild, das Layout. Hat die Redaktion nichts Besseres zu tun? Nein, lautet die Antwort, die aber schon deshalb erklärungsbedürftig ist, weil die meisten von uns, was Lesegewohnheiten und Leseverhalten anbetrifft, zu den Strukturkonservativen zählen. Zur Beruhigung sei daher gleich zu Beginn festgehalten: Das typische Gesicht von PP ist, wie Sie sicher festgestellt haben, erhalten geblieben. Auch an der Heftstruktur hat sich nichts Wesentliches geändert.
Gleichwohl konnte die Redaktion nicht die Augen davor verschließen, dass die Mediennutzung, nicht nur der jüngeren Generation, sich ändert. Es war daher an der Zeit, PP (und auch das Deutsche Ärzteblatt) zu modernisieren. Der Relaunch hat beiden Zeitschriften ein frischeres Erscheinungsbild gebracht. Das kann selbstverständlich kein Selbstzweck sein. Denn das eigentliche Ziel der Redaktion besteht darin, die Qualität der Zeitschrift weiter zu verbessern und die Fülle an Informationen übersichtlich und gut lesbar zu präsentieren.
Dazu trägt das neue Layout bei. Es ist charakterisiert durch die Beschränkung auf wenige Schrifttypen und Farben, einen einheitlichen, lesefreundlichen Zeilenabstand im ganzen Heft und mehr Weißraum auf den Seiten. Mit dem neu gestalteten Inhaltsverzeichnis wollen wir unseren Lesern die schnelle Orientierung erleichtern. Denn wir wissen, dass Psychologische Psychotherapeuten wie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wenig Zeit haben – und deshalb sorgsam und rasch auswählen müssen, was sie lesen. Verändert haben sich auch die Nachrichtenseiten. Der schlichte Name „Aktuell“ zeigt an, was Sie hier erwartet: die knappe, schnelle Information. Die Buchbesprechungen, bisher an zwei Stellen im Heft, finden Sie künftig unter der Rubrik „Medien“. Die Erläuterung des Titelbilds (derzeit: Kinder-Psyche) und das Impressum sind nach vorn neben das Inhaltsverzeichnis gerückt. Das Feuilleton heißt jetzt „Kultur“. Auf der neuen Seite „Termine“ bringt die Redaktion als Leser-service künftig Hinweise auf Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.
Zum Jahreswechsel kann die Monatszeitschrift Deutsches Ärzteblatt PP ihren fünften Geburtstag feiern. „Die Redaktion will allen Lesern ein offenes Forum bieten und wird sich ihrerseits um objektive Berichterstattung bemühen“, schrieb 2002 der damalige Chefredakteur Norbert Jachertz. Das gilt weiterhin – bei gesundheitspolitischen Fragen wie in der wissenschaftlichen Diskussion. Und unbeirrt wird die Redaktion weiterhin für die Zusammenarbeit von Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten eintreten und für die Integration in den Kassenärztlichen Vereinigungen, auch wenn, nein, gerade weil das Verhältnis der Berufsgruppen nicht frei von Konflikten ist. Dies macht eine offene, konstruktive Diskussion umso notwendiger. PP und auch das Deutsche Ärzteblatt, deren Inhalte teilweise deckungsgleich sind, dienen so der Kommunikation im besten Sinne – über die Grenzen der eigenen Berufsgruppe hinweg.
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