ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2006Bekanntmachungen: Erratum zum Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 115. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) zu – Änderungen seines Beschlusses zur Festlegung von Regelleistungsvolumen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen gemäß § 85 Abs. 4 SGB V vom 29. Oktober 2004 – Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) durch den Bewertungsausschuss nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V mit Wirkung zum 1. Oktober 2006

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Bekanntmachungen: Erratum zum Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 115. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) zu – Änderungen seines Beschlusses zur Festlegung von Regelleistungsvolumen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen gemäß § 85 Abs. 4 SGB V vom 29. Oktober 2004 – Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) durch den Bewertungsausschuss nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V mit Wirkung zum 1. Oktober 2006

PP 5, Ausgabe Oktober 2006, Seite 479

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LNSLNS Im Deutschen Ärzteblatt, Heft 33, Jg. 103, vom 18. 8. 2006, wurde im Teil A (Seite A 2197) der Beschluss fehlerhaft veröffentlicht. In Teil C wurde zu der laufenden Beschlussnummer 31 (Seite A 2202) die Punktbewertung fehlerhaft veröffentlicht.


Teil A lautet korrekt:

Änderung von Abschnitt 3.2.2 des RLV-Beschlusses

3.2.2 Fallpunktzahl bei Gemeinschaftspraxen, medizinischen Versorgungszentren und angestellten Ärzten
Die Höhe der zutreffenden Fallpunktzahlen für Gemeinschaftspraxen und medizinische Versorgungszentren wird als arithmetischer Mittelwert der Fallpunktzahlen der in der Gemeinschaftspraxis oder dem medizinischen Versorgungszentrum vertretenen Arztgruppen gemäß Anlage 1 berechnet.
Für diese Gemeinschaftspraxen, medizinische Versorgungszentren und Praxen mit angestellten Ärzten, gilt folgende Regelung:
Die zutreffende Fallpunktzahl wird unter Berücksichtigung eines Aufschlags von
– 130 Punkten für arztgruppen- und schwerpunktgleiche Gemeinschaftspraxen und Praxen mit angestellten Ärzten
– 30 Punkten je in einer arztgruppen- oder schwerpunktübergreifenden Gemeinschaftspraxis oder einem medizinischen Versorgungszentrum repräsentierten Fachgebiet oder Schwerpunkt, jedoch mindestens 130 Punkten und höchstens 220 Punkten
errechnet.

Streichung in den Allgemeinen Bestimmungen 5.1 Satz 2 des EBM
Für diese Gemeinschaftspraxen, medizinische Versorgungszentren und Praxen mit angestellten Ärzten, gilt folgende Regelung:
Die abzurechnende Punktzahl des Ordinationskomplexes wird unter Berücksichtigung eines Aufschlags von
– 60 Punkten für arztgruppen- und schwerpunktgleiche Gemeinschaftspraxen und Praxen mit angestellten Ärzten,
– 15 Punkten je in einer arztgruppen- oder schwerpunktübergreifenden Gemeinschaftspraxis oder einem medizinischen Versorgungszentrum repräsentierten Fachgebiet oder Schwerpunkt, jedoch mindestens 60 Punkten und höchstens 105 Punkten,
errechnet.
In Teil C lautet die korrekte Punktbewertung für die Leistung nach der Nr. 35224 (laufende Beschlussnummer 31) 370 Punkte.
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