ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2006Kinder- und Jugendsurvey: Prävention in Schulen verbessern

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Kinder- und Jugendsurvey: Prävention in Schulen verbessern

Dtsch Arztebl 2006; 103(41): A-2666 / B-2318 / C-2230

Blöß, Timo

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Übergewicht: 15 Prozent der Kinder leiden darunter, sechs Prozent gelten als fettleibig. Foto: VISUM
Übergewicht: 15 Prozent der Kinder leiden darunter, sechs Prozent gelten als fettleibig. Foto: VISUM
Erstmals wurde in Deutschland eine umfangreiche Studie zur Kinder- und Jugendgesundheit vorgestellt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für die Ende September präsentierte Expertise den Gesundheitszustand von mehr als 17 000 Kindern und Jugendlichen in Deutschland analysiert und ausgewertet.
Das Ergebnis, so die Parlamentarische Staatssekretärin im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Marion Caspers-Merck (SPD), sei zwar besorgniserregend, gebe aber auch „Leitlinien zum Handeln auf“. Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien litten unter gesundheitsschädlichem Verhalten oder Krankheiten. Dort müsse man durch verbesserte Präventionsarbeit in Schulen, Kindergärten und Vereinen gegengesteuern.
Der Erhebung zufolge leiden knapp 17 Prozent der Befragten unter einer allergischen Erkrankung. Bei 22 Prozent der Elf- bis 17-Jährigen fanden sich Auffälligkeiten im Essverhalten. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren gelten zudem als übergewichtig, sechs Prozent sind sogar fettleibig. Bei einer Rumpfbeuge erreichten 43 Prozent aller Vier- bis 17-Jährigen nicht das Fußsohlenniveau. TB
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