ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2006Versorgung von Patienten mit Rektumkarzinomen in Deutschland
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LNSLNS Zusammenfassung
Einleitung: Die totale mesorektale Exzision (TME) senkt die Lokalrezidivrate und verbessert das Überleben. Es wurde analysiert, inwieweit sich die TME in Deutschland mit welchen Ergebnissen durchgesetzt hat. Methoden: In der Qualitätssicherungsstudie wurden von 2000 bis 2004 Daten von 16 983 Rektumkarzinom-Patienten aus 309 Kliniken ausgewertet. Gegenstand der Analyse war, inwieweit bei unterhalb 12 cm ab der Anocutanlinie lokalisierten Rektumkarzinomen total mesorektal exzidiert wurde. Kurativ resezierte Patienten mit und ohne TME wurden hinsichtlich der onkologischen Langzeitergebnisse verglichen. Ergebnisse: Der Anteil der TME stieg im Beobachtungszeitraum von 75,2 auf 89 Prozent. Die 5-Jahres-Lokalrezidivrate nach kurativer Resektion betrug 15 Prozent. Insgesamt überlebten 72,8 Prozent der Patienten fünf Jahre tumorfrei. Patienten mit TME hatten eine Lokalrezidivrate von 12,8 Prozent, ohne TME von 24,1 Prozent. 73,1 Prozent der Patienten mit und 72,6 Prozent ohne TME überlebten fünf Jahre tumorfrei. Der prognostische Einfluss der TME war auch in der multivariaten Analyse nachweisbar. Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen die Relevanz der TME in der Behandlung tiefsitzender Rektumkarzinome. Die TME wird noch nicht flächendeckend eingesetzt.
Dtsch Arztebl 2006; 103(41): A 2704–9.
Schlüsselwörter: Qualitätssicherung, Versorgungsforschung, Kolorektalkarzinom, Krebstherapie, Mesorektumexzision

Summary
Medical care of patients with rectal carcinoma in Germany
Introduction: Total mesorectal excision (TME) reduces local recurrence and improves survival. The authors analysed the frequency and outcome of TME in Germany. Methods: In this quality assurance study data from 16.983 patients with rectal carcinoma were evaluated who were treated from 2000 to 2004 in 309 German clinics. The frequency of TME 12 cm below the anorectal line was determined. The long-term follow-up of curatively resected patients undergoing conventional or TME operations were compared.
Results: During the study the proportion of TME increased from 75.2 to 89 per cent. After curative resection the 5-year local recurrence rate was 15 per cent. In total 72.8 per cent survived tumour-free. The local recurrence rate with or without TME was 12.8 and 24.1 per cent, respectively. The 5-year tumour-free survival was 73.1 per cent in patients treated with TME and 72.6 per cent without TME. The prognostic impact of TME was also demonstrated in multivariate analysis. Discussion: These results confirm the relevance of TME in the treatment of deep rectal carcinomas. Currently, TME is not used universally in Germany.
Dtsch Arztebl 2006; 103(41): A 2704–9.
Key words: quality assurance, health services research, colorectal carcinoma, cancer therapy, mesorectal excision

Als wesentliches onkochirurgisches Prinzip in der operativen Therapie des Rektumkarzinoms beschrieb Heald 1982 die totale mesorektale Exzision (TME) (1). Mit der Einführung der TME konnte Heald die lokale Tumorkontrolle ebenso wie das Langzeitüberleben der Patienten mit kurativ reseziertem Rektumkarzinom deutlich verbessern (2).
Die Lokalrezidivraten nach Rektumkarzinomresektion sanken nach Einführung der TME für die in den unteren zwei Dritteln des Rektums lokalisierten Karzinome von 47 auf elf Prozent, bei zusätzlicher konsequenter Anwendung neoadjuvanter Therapien auf drei Prozent. Dies belegt eindrucksvoll die Bedeutung der TME (3). So sind bei optimaler Chirurgie im multimodalen Behandlungskonzept Lokalrezidivraten von vier bis acht Prozent und ein tumorspezifisches Überleben von 70 bis 80 Prozent nach fünf Jahren erreichbar (4).
Allerdings besteht zwischen Studienergebnissen und der Wirksamkeit einer Behandlung unter Alltagsbedingungen ein relevanter Unterschied. Ebenso ist eine große Variabilität in der Therapie von Patienten mit gleichen Erkrankungen, so auch beim Rektumkarzinom, bekannt. Der Chirurg stellt selbst einen der wesentlichen Prognosefaktoren in der operativen Behandlung von Patienten mit Rektumkarzinomen dar (57). Durch die Umsetzung und adäquate Durchführung neuer, onkochirurgisch relevanter Operationstechniken, wie die der TME, bestimmt dieser wesentlich die onkologischen Langzeitergebnisse.
Die anwendungsorientierte Versorgungsforschung analysiert Differenzen zwischen dem Stand der Forschung und der Patientenversorgung in der klinischen Routine. Durch eine periodisch durchgeführte Qualitätsanalyse (8) wird die Etablierung neuer Behandlungsverfahren und deren Einfluss auf die Ergebnisqualität kontinuierlich an einem breiten Spektrum versorgender Kliniken – von der Universitätsklinik bis zum Haus der Grund- und Regelversorgung – geprüft.
Basierend auf den Daten der prospektiven Beobachtungsstudie „Qualitätssicherung Kolon/Rektum-Karzinom (Primärtumor)“ wird die Etablierung des TME-Konzepts in der routinemäßigen Versorgung von Patienten mit Rektumkarzinomen analysiert und bewertet. Weiterhin evaluieren die Autoren die onkologischen Langzeitergebnisse nach kurativer Resektion von Rektumkarzinomen in Abhängigkeit von der Durchführung einer TME. Die Untersuchung wurde am An-Institut für Qualitätssicherung in der operativen Medizin an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg durchgeführt.
Methode
Vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2004 erfolgte die Erfassung epidemiologischer und behandlungsassoziierter Daten sowie im weiteren Verlauf die Erhebung von Follow-up-Daten von Patienten mit kolorektalem Karzinom als Basis einer bundesweiten prospektiven multizentrischen Beobachtungsstudie. Unterstützt wird diese Studie von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. In den fünf Jahren nahmen 309 Kliniken aller Versorgungsstufen, das heißt vom Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung bis zur Universitätsklinik, teil. Die Teilnahme der Kliniken an der prospektiven Beobachtungsstudie war freiwillig. Die Anonymität der Patienten sowie der Kliniken wurde gewahrt. Es erfolgte kein Ausschluss von Kliniken.
Insgesamt wurden Daten von 47 436 Patienten mit einem kolorektalen Karzinom und davon 16 983 mit einem Rektumkarzinom mit einem standardisierten Fragebogen prospektiv erfasst. Der Fragebogen enthielt 68 Frageblöcke zur präoperativen Diagnostik, präoperativen operationsvorbereitenden Maßnahmen, der Operation, zum postoperativen Verlauf und zur Tumorhistologie. Jeder Fragebogen wurde nach dem Eingang auf Plausibilität der Angaben geprüft. Bei Unklarheiten erfolgte die Fallanalyse nach Rücksprache mit der jeweiligen Klinik. Des Weiteren wurde durch halbjährlichen Vergleich der erfassten Patienten mit den Behandlungsstatistiken der jeweiligen Kliniken die Vollständigkeit der Erfassung überprüft.
Das Follow-up der Patienten erfolgt als Fortsetzung der Studie jährlich durch das An-Institut. Es wurden Angaben mittels Fragebogen über den jeweiligen Hausarzt erfasst. Dieser bezog sich auf den letzten Patientenkontakt, Überleben, gegebenenfalls die Todesursache (tumorbedingt, tumorunabhängig), den Nachweis eines lokalen Tumorrezidivs oder von Fernmetastasen und den Zeitpunkt und Art des Rezidivnachweises. Bei fehlenden Informationen wurden Daten aus Tumorzentren oder den onkologischen Ambulanzen der Kliniken erfragt.
Unter qualitätssicherndem Aspekt ist neben der Datenanalyse die regelmäßige Rückmeldung zu den teilnehmenden Kliniken wesentlicher Bestandteil der Studie. Die aufbereiteten Ergebnisse werden den teilnehmenden Kliniken im Vergleich zu den Ergebnissen der Gesamtstudie im Sinne des interkollegialen Vergleichs jährlich zur Verfügung gestellt.
Ein Votum seitens der Ethikkommission war nach Vorstellung des Studienkozeptes bei der Ethikkommission der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, als Beobachtungsstudie nicht erforderlich, weil durch die Datenerhebung kein direkter Einfluss auf die Versorgung der Patienten ausgeübt wurde. Die Patienten hatten schriftlich der Erfassung der perioperativen und der Follow-up-Daten zugestimmt.
In der vorliegenden Arbeit wurden die Daten aller Patienten analysiert, bei denen unter kurativer Intention ein Rektumkarzinom reseziert wurde, dessen distaler Tumorrand einen maximalen Abstand von weniger als 12 cm ab der Anocutanlinie (ACL) hatte. Es wurden die Daten der total mesorektal exzidierten Patienten mit den Daten der Patienten verglichen, bei denen dieses OP-Prinzip nicht angewendet wurde. Onkologische Langzeitergebnisse wurden von Patienten erhoben, die von Januar 2000 bis Ende Dezember 2001 erfasst wurden. Man berücksichtigte nur Patienten, bei denen eine totale mesorektale Exzision (TME) mit einem radikal resezierten, ebenfalls unterhalb von 12 cm ab der Anocutanlinie lokalisierten Rektumkarzinom in den UICC-Stadien I bis III erfolgte, und die mit der Erhebung der Follow-up-Daten einverstanden waren. Im Vergleich der Patienten mit und ohne TME wurden die 5-Jahres-Lokalrezidivrate sowie das tumorfreie 5-Jahres-Überleben berechnet. Patienten mit intraoperativer Tumorperforation, einer lokalen, nichtradikalen Resektion sowie Patienten mit makroskopisch verbliebenem Tumorrest (R2-Resektion), wurden von der Analyse ausgeschlossen.
Definitionen
Die Tumoren wurden bei Konzipierung des Studienprotokolls entsprechend dem Abstand des aboralen Tumorrands von der Anocutanlinie, gemessen mit dem starren Rektoskop, in vier Gruppen unterteilt: I < 4 cm, II 4 bis 7,9 cm, III 8 bis 11,9 cm, IV 12 bis 16 cm. Für die vorliegende Analyse waren die Gruppen I bis III relevant.
Das Lokalrezidiv war definiert als histologisch oder bildgebend gesicherter, im postoperativen Verlauf neu aufgetretener Tumor im kleinen Becken mit Beziehung zum ehemaligen Operationsgebiet. Ein Tumorrezidiv war definiert als Lokalrezidiv und/oder als das Auftreten von Fernmetastasen ohne Anhalt für eine metachron aufgetretene, zweite Tumorerkrankung.
Statistische Analyse
Die Datenauswertung erfolgte mit dem Statistikprogramm SPSS 11.0. Stetige Variablen wurden zwischen den Gruppen mit dem t-Test verglichen und als Mittelwert und 95-Prozent-Konfidenzintervall oder als Median und Spannweite angegeben. Der Vergleich kategorialer Daten erfolgte mit dem X²-Test. Unabhängige Einflussgrößen wurden mithilfe der binär-logistischen Regressionsanalyse (stepwise-forward) untersucht.
Die Überlebensanalyse erfolgte zunächst im univariaten Modell mit der Kaplan-Meier-Methode hinsichtlich der Lokalrezidivrate und des tumorfreien Überlebens. Die Gruppen wurden mit dem Log-rank-Test verglichen. Zur Beurteilung des von anderen Größen unabhängigen Einflusses erfolgte die multivariate Analyse mit der Cox-Regressionsanalyse (stepwise-forward). P-Werte < 0,05 wurden als signifikant ausgewiesen.
Ergebnisse
75,2 Prozent der Patienten mit einem unter 12 cm
lokalisierten Rektumkarzinom wurden im Jahr 2000 nach dem onkochirurgischen Prinzip der TME reseziert. Im Verlauf der Datenerfassung verzeichnete man einen signifikanten Anstieg auf 89 Prozent (p < 0,001).
Die univariate Analyse ergab, dass Patienten ohne TME mit 68,4 Jahren (95-Prozent-KI: 67,9 bis 68,9 Jahre) signifikant älter als Patienten mit TME waren (66,1 Jahre; 95-Prozent-KI: 65,9 bis 66,4 Jahre; p < 0,001), mit 38,7 Prozent häufiger den ASA-Klassifikationen (ASA, American Society of Anesthesiologists) III/IV zugeordnet wurden als die Patienten mit TME (34,1 Prozent, p < 0,001) und mit 64,7 Prozent gegenüber 61,7 Prozent häufiger wandüberschreitende pT3/4-Karzinome hatten (p = 0,020). Bei Patien-
ten im UICC-Stadium IV (UICC, Union internationale contre le cancer) wurde in 21,9 Prozent und damit signifikant häufiger als bei Patienten in den UICC-Stadien I bis III (14,5 Prozent; p < 0,001) auf eine TME verzichtet. Hinsichtlich Geschlecht (p = 0,111) und Body-Mass-Index (p = 0,289) gab es keine Unterschiede zwischen beiden Patientenkollektiven. In der binär-logistischen Regressionsanalyse unter Einschluss des ASA-Score, UICC-Stadiums (IV versus I–III), des Alters (< 65 Jahre, 65 bis 80 Jahre, > 80 Jahre), der pT-Kategorie (pT1/2 vs. pT3/4) sowie des Analysejahres hatten bis auf die pT-Kategorie alle Variablen einen von den jeweils anderen Größen unabhängigen Einfluss auf die Durchführung einer totalen mesorektalen Exzision.
Vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2001 wurden 6 886 Patienten mit einem Rektumkarzinom im Rahmen der Studie erfasst, 1 804 Patienten (26,2 Prozent) im UICC-Stadium I, 1 480 Studienteilnehmer (21,5 Prozent) im UICC-Stadium II, 1 943 Personen (28,2 Prozent) im UICC-Stadium III und 1 118 Patienten (16,2 Prozent) im UICC-Stadium IV. Von 541 Studienteilnehmern (7,9 Prozent) lagen keine Angabe zum UICC-Stadium vor. Bei 3 990 der 5 227 UICC-I- bis III-Patienten (76,3 Prozent) hatte das Rektumkarzinom einen Abstand von maximal 12 cm zur ACL. Bei 3 853 dieser Patienten erfolgte in kurativer Intention die radikale Tumorresektion. 3 333 Patienten gaben ihr Einverständnis zur Follow-up-Datenerhebung. Von 2 733 der 3 333 Patienten (82,0 Prozent) lagen Follow-up-Informationen vor. Bei 2 169 Patienten (79,4 Prozent) erfolgte die Rektumresektion mit totaler mesorektaler Exzision, bei 564 Patienten (20,6 Prozent) ohne diese.
In der Tabelle 1 werden die nachbeobachteten Patienten mit und ohne TME hinsichtlich patienten- und tumorabhängiger Parameter verglichen. In der Gruppe der Nicht-TME-Patienten hatten die Rektumkarzinome mehrheitlich einen Abstand von mindestens 8 cm von der ACL, wohingegen in der TME-Gruppe mehr als die Hälfte der Tumoren einen Abstand von weniger als 8 cm von der ACL hatten. Der Unterschied war statistisch signifikant. Hinsichtlich der Exstirpationsrate, die 31,9 beziehungsweise 35,5 Prozent betrug (p = 0,113), unterschieden sich beide Patientengruppen nicht. Neoadjuvante Behandlungen waren selten. Diese erfolgten bei 8,7 Prozent (n = 237) aller Patienten. Dabei wurden in der TME-Gruppe 9,8 Prozent (n = 212) der Patienten und in der Vergleichsgruppe nur 4,4 Prozent (n = 25) der Patienten neoadjuvant behandelt. Hinsichtlich des Patientenanteils, bei denen eine adjuvante Behandlung geplant war, unterschieden sich beide Gruppen nicht (p = 0,171). Zusammengefasst haben die Autoren für alle analysierten Patienten eine 5-Jahres-Lokalrezidivrate von 15,0 Prozent und eine tumorfreie 5-Jahres-Überlebensrate von 72,8 Prozent ermittelt. Das mediane Follow-up betrug im analysierten Patientenklientel 42,2 Monate. Patienten im UICC-Stadium I zeigten dabei eine 5-Jahres-Lokalrezidivrate von 10,4 Prozent und eine tumorfreie 5-Jahres-Überlebensrate von 82,1 Prozent. Für Patienten im UICC-Stadium II ergaben sich 14,3 beziehungsweise 76,5 Prozent und im Stadium III 19,7 und 60,8 Prozent. Die Unterschiede zwischen den UICC-Stadien waren jeweils statistisch signifikant (p < 0,001). Das Risiko nach fünf Jahren ein Lokalrezidiv zu erleiden, betrug bei Patienten mit totaler mesorektaler Resektion 12,8 Prozent und bei Patienten ohne TME 24,1 Prozent. Beide Gruppen unterschieden sich im tumorfreien 5-Jahres-Überleben mit 73,1 Prozent versus 72,6 Prozent nur sehr gering. Adaptiert an die UICC-Stadien blieben die ermittelten Unterschiede sowohl für die Lokalrezidivrate (p = 0,024) als auch für das tumorfreie Überleben signifikant (p = 0,049).
In der multivariaten Analyse unter Einschluss des UICC-Stadiums, des Geschlechts, der Tumorhöhe, einer durchgeführten neoadjuvanten Behandlung, der Exstirpationsfrequenz, des Tumorgrading sowie der TME konnte für die TME sowohl hinsichtlich des Lokalrezidivs (p = 0,016) als auch hinsichtlich des Tumorrezidivs (p = 0,034) ein von anderen Parametern unabhängiger prognostischer Einfluss ermittelt werden. Dabei war das Risiko („hazard ratio“ [HR]) für ein Lokalrezidiv bei Patienten mit Tumorresektion ohne totale mesorektale Exzision 1,22fach und für ein Tumorrezidiv 1,13fach erhöht (Tabelle 2). In den Grafiken 1 und 2 sind die Lokal- und Tumorrezidivraten nach Adjustierung für die Kovariablen dargestellt.
Diskussion
Die vorgestellten Ergebnisse aus der „Qualitätssicherungsstudie „Kolon/Rektum Karzinom (Primärtumor)“ dokumentieren den aktuellen Stand in der flächendeckenden Behandlung des Rektumkarzinoms in Deutschland. Die Analyse zeigt im Verlauf der Datenerhebung eine zunehmende Etablierung des Konzeptes der totalen mesorektalen Exzision an den teilnehmenden Kliniken bei der operativen Versorgung von Patienten mit einem Rektumkarzinom. Dabei hatte der Zeitpunkt der Datenerhebung einen von anderen Parametern unabhängigen Einfluss auf die TME-Rate. Es kann demnach davon ausgegangen werden, dass der Nachweis der prognostischen Relevanz dieses onkochirurgischen Prinzips durch die publizierten Studienergebnisse (2, 3, 9) die im Verlauf zunehmende Verbreitung bedingte.
Allerdings benötigt die flächendeckende Verbreitung der TME in der Versorgung kurativ behandelbarer Rektumkarzinome ein langes Zeitintervall und ist keineswegs abgeschlossen. Natürlich muss man den vergleichsweise kurzen Analysezeitraum von nur fünf Jahren im Vergleich zum Zeitintervall seit der Erstbeschreibung der TME und Publikation erster Ergebnisse berücksichtigen. Die Analyse verdeutlicht, dass der Prozess vom Effizienznachweis einer Behandlungsmodalität in Studien bis zur vollständigen oder weitgehenden Etablierung in der flächendeckenden Versorgung langwierig ist.
Die 5-Jahres-Lokalrezidivrate von 15,0 Prozent nach radikaler, kurativer Resektion von Rektumkarzinomen unter 12 cm ab der ACL in den UICC-Stadien I bis III ist verglichen mit Ergebnissen kontrollierter Studien Ausdruck der noch bestehenden Defizite in der flächendeckenden Versorgung dieses Patientenklientels. Trotz der beeindruckenden, von vielen Arbeitsgruppen und seit Jahren publizierten – allerdings auch unter kontrollierten Bedingungen erzielten – Ergebnisse nach TME, wurde im Erfassungszeitraum 2000 bis 2001 bei 20 Prozent der Patienten, die in kurativer Intention an einem Rektumkarzinom operiert wurden, auf die Durchführung einer TME verzichtet. Dabei belegt die Gegenüberstellung der 5-Jahres-Lokalrezidivrate von 12,8 Prozent nach TME und 24,1 Prozent ohne TME eindrucksvoll den Einfluss der TME auf die onkologischen Langzeitergebnisse. Es ist klar, dass die onkologischen Langzeitergebnisse der analysierten Patienten multifaktoriell und nicht allein durch die TME beeinflusst werden. Neben dem Faktor „Chirurg“ beeinflussen insbesondere neoadjuvante Behandlungsoptionen im multimodalen Therapiekonzept das onkologische Ergebnis. Diese Parameter wurden im Rahmen der vorliegenden Analyse aber nicht näher evaluiert. Ein Selektionsbias auf der Ebene der Krankenhäuser kann nicht ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus erlauben die in dieser Studie erhobenen Daten keine Aussage hinsichtlich der Qualität der durchgeführten totalen mesorektalen Exzisionen. Die Wahrscheinlichkeit eines tumorbefallenen zirkumferentiellen Resektionsrandes und damit das Risiko eines Tumorrezidivs nach qualitativ schlechter, inkompletter TME ist signifikant höher als nach kompletter oder nahezu kompletter TME (10). Dies ist auch durch eine adjuvante Bestrahlung nicht kompensierbar (11). Die Bewertung der Qualität der TME, sowohl durch Chirurgen als auch Pathologen, ist Bestandteil der im Januar 2005 begonnenen, äquivalent konzipierten, prospektiven multizentrischen Beobachtungsstudie „Qualitätssicherung Rektumkarzinom (Primärtumor)“ (12), deren Ergebnisse noch nicht vorliegen.
Wie die vorgestellten Ergebnisse zur TME deutlich machen, können mit der prospektiven multizentrischen Beobachtungsstudie neben der Analyse und Bewertung der frühpostoperativen Ergebnisse (13, 14, 15, 16) auch Aussagen zu onkochirurgisch relevanten Parametern getroffen werden. Diese erstrecken sich auch auf die Langzeitergebnisse mit kritischer Analyse der Qualität in der flächendeckenden Versorgung unter den Bedingungen des klinischen Alltags. Diese Form der Versorgungsforschung erlaubt die Qualitätsbeurteilung etablierter, insbesondere aber auch die begleitende Wertung neuer Behandlungsverfahren (17, 18, 19, 20).
Darüber hinaus besteht eine wesentliche Aufgabe darin, durch ein geeignetes Qualitätsmanagement (Datenauswertung und -aufbereitung für die teilnehmenden Kliniken) die Ergebnisqualität der chirurgischen Versorgung positiv zu beeinflussen. Die an der vorgestellten Studie teilnehmenden Kliniken erhalten konkrete Rückmeldungen über ihr chirurgisches Handeln in Bezug auf Diagnostik und Therapie. Durch eine Positionsbestimmung der Kliniken, die sich aus dem jährlich aktualisierten Vergleich der jeweils eigenen chirurgischen Leistungen zur allgemeinen/durchschnittlichen Versorgungsleistung aller teilnehmenden Kliniken und zu aktuellen Literaturergebnissen ergibt, können Versorgungskonzepte in den jeweiligen Kliniken – auch vor dem Hintergrund aktueller Leitlinien – modifiziert werden. Die Studienergebnisse stehen nur den einzelnen Kliniken für die eigenen Patienten zur Verfügung und werden in Gegenüberstellung zur Gesamtstudie ausgewertet. Es handelt sich auch hierbei um eine nicht administrativ angeordnete Qualitätssicherung, sondern um eine Qualitätssicherung von Chirurgen für Chirurgen – auf freiwilliger Basis. Allerdings können die Ergebnisse der Qualitätssicherung natürlich auch für das Benchmarking jeder einzelnen Klinik verwendet werden.

Herrn Prof. Köckering, Hannover, danken die Autoren für die Kooperation und die wissenschaftliche Mitarbeit.
Die Autoren bedanken sich bei der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und dem Konvent der leitenden Krankenhauschirurgen für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt den teilnehmenden Kliniken.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 19. 4. 2006; revidierte Fassung angenommen: 25. 8. 2006

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Hans Lippert
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Leipziger Straße 44
39120 Magdeburg
E-Mail: hans.lippert@medizin.uni-magdeburg.de

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (Prof. Dr. med. Lippert)
Klinik für Chirurgie, Carl-Thiem Klinikum Cottbus (Prof. Dr. med. Gastinger)
An-Institut für Qualitätssicherung in der operativen Medizin, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (Prof. Dr. med. Lippert, Prof. Dr. med. Gastinger)
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TABELLE 1 ASA, American Society of Anesthesiologists; UICC, Union internationale contre le cancer; pT-Kategorie: T1, Tumor infiltriert Submukosa; T2, Tumor infiltriert Muscularis propria, T3, Tumor infiltriert durch die Muscularis propria in die Subserosa oder in nichtperitonealisiertes perikolisches oder perirektales Gewebe; T4, Tumor infiltriert direkt in andere Organe oder Strukturen und/oder perforiert das viszerale Peritoneum; pN-Kategorie: N0, keine regionären Lymphknotenmetastasen, N1, Metastasen in 1–3 regionären Lymphknoten, N2 Metastasen in mindestens 4 regionären Lymphknoten; Grading: G1, gut differenziert; G2, mäßig differenziert; G3, schlecht differenziert; G4, undifferenziert; Neoadjuvante Behandlung: zusätzlich zur Operation durchgeführte nichtoperative Maßnahmen (Chemotherapie, Bestrahlung und Chemotherapie), die der Operation vorausgehen. Adjuvante Behandlung: zusätzlich zur Operation durchgeführte nichtoperative Maßnahmen (Chemotherapie, Bestrahlung und Chemotherapie), die der Operation nachgestellt sind.
Tabelle 1
TABELLE 1 ASA, American Society of Anesthesiologists; UICC, Union internationale contre le cancer; pT-Kategorie: T1, Tumor infiltriert Submukosa; T2, Tumor infiltriert Muscularis propria, T3, Tumor infiltriert durch die Muscularis propria in die Subserosa oder in nichtperitonealisiertes perikolisches oder perirektales Gewebe; T4, Tumor infiltriert direkt in andere Organe oder Strukturen und/oder perforiert das viszerale Peritoneum; pN-Kategorie: N0, keine regionären Lymphknotenmetastasen, N1, Metastasen in 1–3 regionären Lymphknoten, N2 Metastasen in mindestens 4 regionären Lymphknoten; Grading: G1, gut differenziert; G2, mäßig differenziert; G3, schlecht differenziert; G4, undifferenziert; Neoadjuvante Behandlung: zusätzlich zur Operation durchgeführte nichtoperative Maßnahmen (Chemotherapie, Bestrahlung und Chemotherapie), die der Operation vorausgehen. Adjuvante Behandlung: zusätzlich zur Operation durchgeführte nichtoperative Maßnahmen (Chemotherapie, Bestrahlung und Chemotherapie), die der Operation nachgestellt sind.
TABELLE 2 HR, „hazard ratio“; APR, abdominoperineale Exstirpation; TAR, anteriore Resektion; TME, totale mesorektale Exzision * eingeschlossene Parameter: UICC-Stadium, Geschlecht, Tumorhöhe, Neoadjuvante Therapie, OP-Verfahren (APR versus TAR), Grading, TME
Tabelle 2
TABELLE 2 HR, „hazard ratio“; APR, abdominoperineale Exstirpation; TAR, anteriore Resektion; TME, totale mesorektale Exzision * eingeschlossene Parameter: UICC-Stadium, Geschlecht, Tumorhöhe, Neoadjuvante Therapie, OP-Verfahren (APR versus TAR), Grading, TME
GRAFIK 1 Lokalrezidivrate im Vergleich der Patientengruppen mit (n = 2 169) und ohne (n = 564) TME nach Adustierung für die Kovariaten in der multivariaten Analyse (p = 0,016), FU(Follow-up-) Intervall
Grafik 1
GRAFIK 1 Lokalrezidivrate im Vergleich der Patientengruppen mit (n = 2 169) und ohne (n = 564) TME nach Adustierung für die Kovariaten in der multivariaten Analyse (p = 0,016), FU(Follow-up-) Intervall
GRAFIK 2 Tumorfreies Überleben im Vergleich der Patientengruppen mit (n = 2 169) und ohne ( = 564) TME nach Adustierung für die Kovariaten in der multivariaten Analyse (p = 0,034), FU(Follow-up-) Intervall
Grafik 2
GRAFIK 2 Tumorfreies Überleben im Vergleich der Patientengruppen mit (n = 2 169) und ohne ( = 564) TME nach Adustierung für die Kovariaten in der multivariaten Analyse (p = 0,034), FU(Follow-up-) Intervall
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