ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPRAXiS 4/2006Projekt „elektronische Patientenakte“ im Ruhrgebiet

Supplement: PRAXiS

Projekt „elektronische Patientenakte“ im Ruhrgebiet

Dtsch Arztebl 2006; 103(40): [3]

Krüger-Brand, Heike E.

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www.egesundheit.nrw.de
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Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein Konzept zum Aufbau einer Tele­ma­tik­infra­struk­tur im Gesundheitswesen vorgestellt, das als wesentliches Element die Erprobung der elektronischen Patientenakte vorsieht. „Die Vorstände führender deutscher IT-Unternehmen, darunter die Siemens AG, T-Systems, Agfa Healthcare, die Compugroup, die Docexpert-Gruppe und Fliegel Data, mehrere Krankenkassen, die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Krankenhausgesellschaft in NRW werden sich an unserem Projekt ,elektronische Patientenakte‘ beteiligen und haben Experten für das Projekt zur Verfügung gestellt“, sagte Prof. Dr. Stefan Winter, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ge­sund­heits­mi­nis­terium, beim Fachkongress IT-Trends Medizin in Essen. Das Ruhrgebiet wurde hierfür als Modellregion ausgewählt.
Auch bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gibt es Fortschritte. Im Informationszentrum Telematik im Gesundheitswesen in Bochum wurde eine Musterumgebung installiert, mit der die Anwendungen der eGK erprobt werden sollen. Aufbauend auf den dort gewonnenen Erfahrungen sollen die Tests in den Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern Ende 2006/Anfang 2007 zunächst mit 10 000 und später mit 100 000 Versicherten in der Testregion Bochum/Essen starten (siehe www. egesundheit.nrw.de). KBr
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