ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2006Forschungsförderung: Entscheidung für Eliteuniversitäten im Süden

AKTUELL

Forschungsförderung: Entscheidung für Eliteuniversitäten im Süden

Dtsch Arztebl 2006; 103(42): A-2748 / B-2388 / C-2300

Gerst, Thomas

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Leuchtturm der Wissenschaft: Die Universität Karlsruhe wurde neben der LMU und der TU München ausgezeichnet. Foto: dpa
Leuchtturm der Wissenschaft: Die Universität Karlsruhe wurde neben der LMU und der TU München ausgezeichnet. Foto: dpa
Die Gewinner der ersten Runde beim Wettbewerb um die Förderung der universitären Spitzenforschung stehen fest. Nach dem Auswahlverfahren in einer Kommission aus Deutscher Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat entschied der Bewilligungsausschuss, dem auch die zuständigen Länderminister und die Bundesbildungsministerin angehören, am 13. Oktober, welche Projekte finanziert werden. Ausgewählt wurden 18 Graduiertenschulen, für die jeweils pro Jahr durchschnittlich eine Million Euro zur Verfügung gestellt werden. Weiter wurde die Förderung sogenannter Exzellenzcluster beschlossen. Vorerst 17 Cluster („international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen, die mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und der Wirtschaft kooperieren“) erhalten jeweils durchschnittlich 6,5 Millionen Euro jährlich. Darunter sind Forschungsprojekte der Technischen Universität Dresden und der Medizinischen Hochschule Hannover zur regenerativen Medizin (von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung), der Justus-Liebig-Universität zum Herz-Kreislauf-System und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zur Funktion der Proteine.
Für ihre Konzepte zum Ausbau universitärer Spitzenforschung wurden die LMU München, die Technische Universität München und die Universität Karlsruhe als „Leuchttürme der Wissenschaft“ ausgezeichnet. Die neuen Eliteuniversitäten erhalten jährlich rund 21 Millionen Euro. Bis zu zehn dieser Spitzenuniversitäten können in den nächsten Jahren ausgewählt werden. TG
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema