ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2006Allgemeinmedizinische Aspekte der Therapie mit Antipsychotika der zweiten Generation

MEDIZIN: Übersicht

Allgemeinmedizinische Aspekte der Therapie mit Antipsychotika der zweiten Generation

A Generalist Perspective on Second-Generation Antipsychotics

Dtsch Arztebl 2006; 103(42): A-2802 / B-2437 / C-2345

Agelink, Marcus W.; Kornischka, Jürgen; Cordes, Joachim; Klimke, Ansgar; Hauner, Hans; Ziegler, Dan

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Zusammenfassung
Einleitung: Atypische Neuroleptika (ANL), oder besser Antipsychotika, finden ein zunehmend breites Anwendungsspektrum. Dieser Artikel fokussiert auf mögliche somatische Nebenwirkungen einer neuroleptischen Therapie und gibt einen Überblick über klinisch relevante metabolische, endokrinologische, hämatologische und kardiovaskuläre Wirkungen von ANL. Methoden: In einer umfangreichen selektiven Literaturrecherche, vornehmlich in den Datenbanken Medline und Cochrane, wurden über 1 500 Publikationen aus den letzten 10 Jahren inhaltlich geprüft. Thematisch relevante Suchbegriffe waren beispielsweise Wirkstoffnamen der ANL verknüpft mit den Suchbegriffen „metabolisches Syndrom, Diabetes mellitus, Cholesterin, Triglyceride, Lipide, Prolaktin, Agranulozytose, EKG, Repolarisation, QTc-Zeit“. Ergebnisse: Trotz erheblicher Unterschiede in den Nebenwirkungsprofilen, können insbesondere die metabolischen Risiken von ANL derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden. Ein Routine-Monitoring von mit ANL behandelten Patienten wird vorgeschlagen. Diskussion: Um ein individuell optimales Antipsychotikum auszuwählen und das Risiko potenziell unerwünschter Wirkungen zu minimieren, ist eine engere interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Nervenärzten, Allgemeinärzten und Internisten zu fordern. Darüber hinaus sollte die Grundlagenforschung intensiviert werden, um die Effekte von Antipsychotika in der Pathogenese des metabolischen Syndroms besser zu verstehen.
Dtsch Arztebl 2006; 103(42) A 2802–8.
Schlüsselwörter: Neuroleptika, Antipsychotika, metabolisches Syndrom, Diabetes mellitus, Therapie
Summary
A generalist perspective on second generation antipsychotics
Introduction: Atypical neuroleptics or antipsychotics are used for a widening spectrum of indications. This article discusses possible organic metabolic, endocrinological, haematological and cardiovascular complications of antipsychotic therapy. Methods: Extensive, selective literature review of 1,500 articles from the last 10 years, predominantly from medline and Cochrane, using as search terms individual drug names, as well as the terms: metabolic syndrome, diabetes mellitus, cholesterol, triglycerides, lipids, prolactin, agranulocytosis, ECG, repolarisation, QTc interval. Results: Despite considerable differences in toxicity profiles, it is impossible to generalize reliably across the group. Routine monitoring is advised. Discussion: The reduction of side effects in patients requiring treatment with antipsychotics requires an interdisciplinary approach between psychiatrists, primary care physicians and internal medicine specialists. More basic research should also help elucidate the mechanisms of metabolic toxicity in antipsychotics.
Dtsch Arztebl 2006; 103(42)A 2802–8.
Key words: neuroleptics, antipsychotics, metabolic syndrome, diabetes mellitus, treatment


Unter dem Begriff „Atypische Neuroleptika“ (ANL) werden aus klinischer Sicht Substanzen mit anti-psychotischer Wirkung zusammengefasst, die im Vergleich zu den „konventionellen Neuroleptika“ (KNL) in der gebräuchlichen Dosierung seltener extrapyramidal motorische Bewegungsstörungen (EPMS) induzieren. Treffender wäre, anstelle von „atypischen Neuroleptika“ von „Antipsychotika der zweiten Generation“ zu sprechen.
Die Tabelle e1 (im Internet verfügbar) gibt einen Überblick über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von EPMS. Die Wahrscheinlichkeit für EPMS erhöht sich mit steigender Affinität der Neuroleptika zum D2-Rezeptor. In Deutschland sind derzeit acht ANL zugelassen (Tabelle 1). In Bezug auf ihre antipsychotische Wirksamkeit sind den meisten Studien und Metaanalysen zufolge ANL im Vergleich zu den KNL gleichwertig oder sogar überlegen (1, e1e8). Mögliche Vorteile der Therapie mit ANL im Vergleich zu KNL sind:
- eine vielleicht geringfügig verringerte Rückfall-
rate (e9)
- ihre bessere Wirksamkeit auf Negativsymptome der Schizophrenie (e10e12)
- eine bessere subjektive Lebensqualität (e1316).
Allerdings werden alle genannten Effekte derzeit noch kritisch und kontrovers diskutiert (e1718). So hat sich zum Beispiel die Compliance – entgegen den Erwartungen – auch unter Therapie mit ANL nicht wesentlich verbessert (e1922).
Inzwischen hat sich das Anwendungspektrum der ANL auch in Deutschland erweitert. ANL sind entsprechend der neuen S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde (DGPPN) nicht nur Mittel der ersten Wahl bei der Behandlung schizophrener Erkrankungen. Sie werden zunehmend eingesetzt bei:
- affektiven Erkrankungen wie etwa Manie, bipolare Störungen, wahnhafte Depressionen
- in der Gerontopsychiatrie, beispielsweise bei aggressiven und paranoiden Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz
- oder bei anderen psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel Persönlichkeitsstörungen.
Daher ist zu erwarten, das auch der nicht primär psychiatrisch tätige Arzt in seiner täglichen Praxis häufiger mit Patienten konfrontiert wird, die mit ANL behandelt werden. Vor diesem Hintergrund fokussiert dieser Beitrag somatische Aspekte der Therapie mit ANL. Insbesondere metabolische, endokrinologische, hämatologische, kardiale und zerebrovaskuläre Wirkungen werden dargestellt.
Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass viele dieser Nebenwirkungen kein neues solitäres Problem bei der Behandlung mit ANL darstellen. Sie wurden auch unter KNL beschrieben, beispielsweise als kardiale Rhythmusstörungen, Prolaktinerhöhung und Gewichtszunahme.
Metabolische Aspekte
Wesentliche Komponenten, die im Zusammenhang mit ANL diskutiert werden, sind:
- Übergewicht, beziehungsweise die viszerale Adipositas
- Diabetes mellitus
- Dyslipidämie (Tabelle 2).
Es handelt sich um ein Bündel kardiovaskulärer Risikofaktoren, das in der Literatur auch unter dem Begriff „metabolisches Syndrom“ zusammengefasst wird. Basierend auf der Definition des National-Cholesterol-Education-Program (NCEP) liegt ein metabolisches Syndrom vor, wenn mindestens drei der folgenden fünf Kriterien erfüllt sind:
- Viszerale Adipositas (Taillenumfang Männer: > 102 cm; Frauen: > 88 cm)
- Diabetes mellitus (Nüchtern-Blutzucker im Kapillarblut 10 mg/dL)
- Hypertonie (RR 130/85 mm Hg)
- Erhöhte Triglyceride (150 mg/dl)
- Erniedrigtes HDL-Cholesterin (Männer: < 40 mg/dL; Frauen: < 50 mg/dL).
Bezüglich Prävalenz und Prognose des metabolischen Syndroms bei Patienten mit Schizophrenie liegen nur limitierte Daten vor, insbesondere wurden nur vereinzelt kleine Kollektive unbehandelter Schizophrener untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Prävalenz für ein metabolisches Syndrom beziehungsweise für seine Einzelkomponenten (vor allem Diabetes mellitus) bei Schizophrenen etwa zweifach höher ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung (2).
Anhand der Eingangsdaten der „Clinical Antipsychotic Trials of Intervention Effectiveness (CATIE)“ – der mit 1 493 Patienten bislang größten prospektiven Studie zu diesem Thema – wurde die Prävalenz des metabolischen Syndroms bei chronisch Schizophrenen anhand der NCEP-Kriterien auf 42,7 Prozent (Frauen: 54,2 Prozent, Männer: 36,6 Prozent) geschätzt. Diese Zahlen wurden mit der NHANES-III-Kohorte aus der Allgemeinbevölkerung verglichen. Das adjustierte, relative Risiko für ein metabolisches Syndrom betrug 2,38 für Männer beziehungsweise 3,51 für Frauen (3). Das 10-Jahres-Risiko für eine koronare Herzkrankheit (KHK) war bei Patienten der CATIE-Studie im Vergleich mit der NHANES-III-Kohorte für Männer mit 9,4 Prozent versus sieben Prozent und für Frauen mit 6,3 Prozent versus 4,2 Prozent signifikant erhöht. Schizophrene Patienten waren häufiger Raucher (68 versus 35 Prozent), Diabetiker (13 versus drei Prozent) und Hypertoniker (27 versus 17 Prozent), und sie hatten niedrigere HDL-Cholesterin-Werte.
Die Gründe für die überzufällig häufige Assoziation von Komponenten des metabolischen Syndroms mit Schizophrenie sind nicht geklärt. Diskutiert werden unter anderem:
- eine genetische Disposition
- andere biologische Faktoren wie eine chronische Stressreaktion mit konsekutiver Erhöhung der HPA-Stresshormone, zum Beispiel Hyperkortisolämie
- oder diverse Lebensführungsfaktoren wie beispielsweise fettreiche Ernährung, mangelnde körperliche Aktivität.
Darüber hinaus werden potenzielle Effekte der neuroleptischen Therapie angenommen (Tabelle 2).

Gewichtszunahme
Die vorliegenden Studien sind heterogen und teilweise methodisch schwach. Unterschiede betreffen nicht nur die demographischen Variablen der Untersuchungskollektive wie zum Beispiel Alter, Rasse und Ausgangsgewicht, sondern auch die Dosierungen der ANL und die Beobachtungszeiträume. Zusätzliche Faktoren wie beispielsweise körperliche Aktivität oder die Komedikation, die maßgeblichen Einfluss auf das Gewicht haben können (4), werden meist nicht systematisch erfasst.
Eine umfassende Metaanalyse unter Einschluss von 81 Studien ergab nach zehnwöchiger Behandlung mit einer jeweiligen Standarddosierung die durchschnittlich größte Gewichtszunahme unter Clozapin (+ 4,5 kg) und Olanzapin (+ 4,2 kg) gefolgt von Risperidon (+ 2,1 kg). Ziprasidon erwies sich als annähernd gewichtsneutral, unter Placebo resultierte eine Gewichtsabnahme (–0,7 kg) (5). Die Zeitspanne bis zum Erreichen eines Gewichtsplateaus unter neuroleptischer Therapie mag allerdings Monate bis Jahre dauern (e23).
In der CATIE-Studie fand man die durchschnittlich größte, monatliche Gewichtszunahme unter Olanzapin (+ 2 kg) gefolgt von Quetiapin (+ 0,5 kg) und Risperidon (+ 0,4 kg) (6). Nicht jeder neuroleptisch behandelte Patient nimmt an Gewicht zu. Bemerkenswert ist die Spannbreite einer möglichen Gewichtszunahme von + 42 kg unter Olanzapin bis + 18 kg unter Ziprasidon (6). Aripiprazol scheint gewichtsneutral. Derzeit noch laufende Studien untersuchen in diesem Zusammenhang die Kombination von Aripiprazol mit Clozapin.
Diabetes mellitus
Es gibt zahlenmäßig große pharmakoepidemiologische Studien, aber kaum prospektive Daten, die die Inzidenz oder Prävalenz eines Diabetes mellitus vergleichen zwischen mit ANL oder KNL behandelten Patienten oder einer unbehandelten Kohorte. Gemeinsames Kennzeichen erst genannter Studien sind ihre methodischen Schwächen. Diese betreffen unter anderem:
- die retrospektive Datenerfassung
- die Nichtberücksichtigung von relevanten Kofaktoren wie etwa Alter, Familienanamnese, Ausgangs-Body-Mass-Index (BMI), Polypharmazie
- divergierende Diagnosekriterien für einen Diabetes mellitus
- unterschiedliche Untersuchungszeitspannen
- die Möglichkeit eines Publikationsbias im Kontext mit der Finanzierung durch die Pharmaindustrie.
Fünfzehn dieser Kohortenstudien – elf aus den USA, zwei aus Kanada und jeweils eine aus Großbritannien und Italien – sind exemplarisch in Tabelle e2 (im Internet verfügbar) zusammengefasst (e24e38). Es handelt sich dabei um Daten, die zur Dokumentation der Arzneimittelsicherheit und von Verschreibungszahlen erfasst wurden.
Olanzapin wurde in 15, Risperidon in elf, Quetiapin in acht und Clozapin in sieben dieser Studien untersucht. Es zeigte sich eine relative Risikoerhöhung für das Auftreten eines Diabetes mellitus für Olanzapin in 10/15 Studien, für Risperidon in 1/11, für Quetiapin in 2/8 und für Clozapin in 3/7 Studien. Ermittelt man retrospektiv aus den in diesen Studien genannten Daten den jeweiligen Median (Spanne Minimal-Maximal) für das relative Risiko eines Diabetes mellitus unter Therapie mit ANL, ergibt sich für Olanzapin ein relatives Risiko von 1,34 (0,9520,4), für Clozapin von 1,3 (1,137,4), für Quetiapin von 1,1 (0,6633,7) und für Risperidon von 1,0 (0,6918,7).
Grundsätzlich kann ein Diabetes mellitus – unter Umständen als Erstmanifestation mit ketoazidotischer Entgleisung – schon frühzeitig im Verlauf der Therapie mit sämtlichen der genannten ANL auftreten. Symptome wie Polyurie, Dehydratation, Gewichtsverlust, Erbrechen, Tachy- beziehungsweise Dyspnoe und nachfolgende Bewusstseinseintrübung sollten Anlass sein, frühzeitig einen Spezialisten einzubeziehen.
Etwa 25 Prozent der neu aufgetretenen Diabetesfälle gingen nicht mit Gewichtszunahme oder Adipositas einher (7). Die Ätiopathogenese ist nicht geklärt. Möglicherweise spielt die zunehmende Insulinresistenz eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse randomisierter Doppelblindstudien, die überwiegend an kleinen Kollektiven durchgeführt wurden, sind uneinheitlich (8, e39e44). In der bislang größten prospektiven Studie (CATIE) zeigten die mittleren Blutglucosekonzentrationen jeweils einen nicht signifikanten Anstieg (6).

Dyslipidämie
Hierzu liegen retrospektive (e37, e45, e46) und prospektive (e40, e41, e44, e49, e50) Studien vor. In einer britischen Kohorte ging die Gabe von Olanzapin im Vergleich mit KNL mit einer um 3,36 (1,776,39) erhöhten Odds-Ratio für Hyperlipidämie einher, wohingegen das Risiko für Risperidon nicht erhöht war (e45). In einer kanadischen Kohorte war die Verabreichung von Olanzapin im Vergleich zu Risperidon mit einem erhöhten Risiko von 1,49 (1,221,83) für die medikamentöse Neubehandlung einer Dyslipidämie assoziiert (e37). In einer US-Kohorte betrugen die entsprechenden Odds-Ratios für Olanzapin 1,20 (1,081,33), Clozapin 1,16 (0,991,37), Quetiapin 1,01 (0,781,32) und für Risperidon 1,00 (0,901,12) (e46).
Prospektive Studien erfassen meist nur kurze Beobachtungszeiträume von wenigen Wochen. In diesen Untersuchungen fand man geringe Anstiege von Cholesterin und etwas deutlich ausgeprägtere Anstiege der Triglyceride, vornehmlich unter Therapie mit Olanzapin oder Clozapin. Demgegenüber wurden unter KNL (zum Beispiel Haloperidol oder Perphenazin), Risperidon oder Ziprasidon meist keine relevanten Änderungen beschrieben. Quetiapin nimmt hier eine Mittelstellung ein (8) (Tabelle 2).
Aripiprazol führte über vier Wochen beziehungsweise ein Jahr im Vergleich mit Haloperidol und Olanzapin zu signifikant niedrigeren Cholesterinwerten (e51). Amisulprid und Zotepin wurden kaum untersucht (8).
Endokrinologische Aspekte
Prolactin, ein von den laktotrophen Zellen des Hypophysenvorderlappens sezerniertes Peptidhormon, erfüllt im Organismus vielfältige biologische Funktionen. Unter anderem regt es die Progesteronsynthese an,
hat wachstumshormonähnliche Wirkungen, und ist
an der Entwicklung der Brustdrüse und Laktogenese beteiligt.
Eine Hyperprolaktinämie wird diagnostiziert, wenn die Prolaktinkonzentration im Serum bei zweimaliger Bestimmung 20–25 ng/mL (400–500 mU/L) übersteigt (9). Die Prolaktinfreisetzung unterliegt der hypothalamisch inhibitorischen Kontrolle durch den Prolactin-Inhibitor-Faktor (PIF), der mit Dopamin funktionell identisch ist. Antipsychotika können als Dopaminantagonisten eine Hyperprolaktinämie auslösen durch Blockade der D2-Rezeptoren der laktotrophen Zellen und der daraus resultierenden fehlenden Inhibition. Dabei ist das Ausmaß der Prolaktin-Erhöhung von der D2- (und vermutlich D3-) Affinität des Neuroleptikums und dessen Konzentration abhängig. Eine Hyperprolaktinämie ist zu erwarten, wenn mehr als 50 Prozent der D2-Rezeptoren besetzt sind (10). Unter neuroleptischer Therapie können die Prolaktinspiegel um das Zwei- bis Zehnfache ansteigen. Dies geschieht meist schon innerhalb der ersten Behandlungswochen. Die Prolaktinerhöhung persistiert unter fortlaufender Therapie und normalisiert sich nach Absetzen des Neuroleptikums. Tabelle 2 illustriert das relative Risiko für eine Prolaktinerhöhung bei unterschiedlichen ANL (e52e56).
Hämatologische Faktoren/Leberwerte
Für sämtliche Neuroleptika gibt es Einzelfallberichte über reversible Leukopenien oder Thrombozytopenien (e57). Allerdings ist das Risiko für eine Agranulozytose bei KNL mit weniger als ein Promille der Patienten sehr gering. Demgegenüber entwickelt sich unter Clozapin bei etwa 0,8 Prozent der Fälle eine potenziell lebensbedrohliche Agranulozytose, bei weiteren 1,5 Prozent eine benigne Granulozytopenie.
Die Agranulozytose ist durch das vollständige Fehlen neutrophiler Vorläuferzellen im Knochenmark charakterisiert. Auch nach Absetzen von Clozapin und Stimulation mit G-CSF kommt es erst innerhalb von zwei bis drei Wochen zur Normalisierung. Das Risiko für eine Agranulozytose unter Clozapin ist zwischen der sechsten und 16. Behandlungswoche am größten. In Deutschland sind deshalb vom Hersteller in den ersten 18 Behandlungswochen wöchentliche Leukozytenkontrollen vorgeschrieben, danach in vierwöchigen Abständen. Bei Leukozytenwerten zwischen 3 000 und 4 000/Mikroliter sollen zweitägige Kontrollen des Differenzialblutbildes erfolgen. Alleinige Leukozytenkontrollen können allerdings die Erkennung einer Agranulozytose verzögern, weil eine Verminderung der Granulozytenzahl unter Umständen durch eine Erhöhung der Lymphozytenzahl vorübergehend maskiert wird. Daher präferieren die Autoren die alleinige Bestimmung der Granulozyten.
Obwohl analog zur verzögerten Beschreibung des Agranulozytose-Risikos unter Clozapin auch für die übrigen ANL ein derartiges Risiko nicht ausgeschlossen werden konnte, gibt es bislang trotz Einzelfallberichten keinen Grund zur Annahme eines vergleichbaren Agranulozytose-Risikos (e58), sodass bei diesen Substanzen wöchentliche Granulozytenkontrollen nicht notwendig sind. Neuroleptikainduzierte Leberfunktionsstörungen sind für alle chemischen Klassen der Neuroleptika beschrieben. Sie können sowohl mit einer intrahepatischen Cholestase als auch mit einer hepatischen Zellschädigung verbunden sein. Dementsprechend sind sie differenzialdiagnostisch insbesondere gegen Gallengangerkrankungen sowie Virushepatitiden abzugrenzen. Überwiegend kommt es zu einer meist passageren Erhöhung der Transaminasen und der Gamma-GT, gelegentlich auch der alkalischen Phosphatase. Bislang gibt es keine Hinweise, dass ANL Leberfunktionsstörungen häufiger oder seltener induzieren als KNL. Insofern gelten bestehende Empfehlungen weiter, die in der Regel zu Beginn der neuroleptischen Behandlung eine vierwöchige, später vierteljährliche Kontrolle der Leberwerte empfehlen.
Kardio- und zerebrovaskuläre Wirkungen
Neuroleptisch behandelte Patienten haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod (11), wobei eine multikausale Genese wahrscheinlich ist (12, 13). Als ein relevanter Faktor wird die iatrogene Verlängerung der kardialen Repolarisation (frequenzkorrigierte QT-Zeit) durch psychotrope Substanzen diskutiert. Diese Maßnahme kann in Einzelfällen von ventrikulären Rhythmusstörungen gefolgt sein.
Viele Medikamente verlängern das QT-Intervall (14), allerdings wurde nicht bei jeder dieser Substanzen ein gehäuftes Auftreten ventrikulärer Rhythmusstörungen beobachtet. Das Ausmaß der durch Neuroleptika bedingten QTc-Verlängerung ist abhängig von:
- der individuellen genetischen Disposition
- der Dosis
- der Affinität der jeweiligen Substanz zu den für
die Repolarisation verantwortlichen kardialen Ionenkanälen (e59).
Deswegen ist es erforderlich, ein EKG intraindividuell vor und während der Pharmakotherapie durchzuführen (15). Als pathologisch verlängert gelten QTc-Zeiten > 500 ms beziehungsweise eine Zunahme im direkten Vergleich von mindestens 75 ms; Werte von
> 450 ms bei Männern und > 470 ms bei Frauen sind grenzwertig und kontrollbedürftig (e60). Prospektive Studien zeigen, dass die Häufigkeit zumindest grenzwertig verlängerter QTc-Zeiten bei den ANL unter Ziprasidon, bei den KNL unter Thioridazin am größten ist (6, 13).
Von Bedeutung für die klinische Praxis ist, dass bei Polypharmazie nicht nur additive pharmakodynamische Effekte für das Ausmaß der QTc-Verlängerung entscheidend sind, sondern aufgrund der Dosis(Konzentrations)-abhängigkeit pharmakokinetische Interaktionen besonders beachtet werden müssen. Gelegentlich kann es notwendig sein, ein therapeutisches Drug-Monitoring (TDM) durchzuführen (16). Auch sollten weitere Risikofaktoren für eine QTc-Verlängerung – unter anderem Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie und Hypomagnesiämie, Bradykardie, weibliches Geschlecht, hohes Alter, vorbestehende Herzerkrankungen – berücksichtigt werden (14).
Eine zumeist unter Orthostasebelastung auftretende Hypotonie stellt mit circa sechs bis acht Prozent eine der häufigsten Komplikationen der neuroleptischen Therapie dar und tritt vorzugsweise zu Beginn der Behandlung mit a-Rezeptor-blockierenden Neuroleptika auf (Tabellen 1, 2). Oftmals resultiert eine reflektorische Tachykardie, die gegebenenfalls durch eine zusätzliche anticholinerge Wirkkomponente der Substanzen verstärkt wird.
Unter neuroleptischer Therapie, vorwiegend mit Clozapin oder Olanzapin, kann es zu EEG-Veränderungen und in seltenen Fällen zu Krampfanfällen kommen (e61, 62). Prospektive Daten gaben kürzlich Anlass zur Warnung vor einer zwei- bis dreifach erhöhten Inzidenz zerebrovaskulärer Komplikationen unter Therapie mit Olanzapin oder Risperidon bei der Behandlung von Demenzkranken mit psychotischem und aggressivem Verhalten (1719). Ein aktuelles Cochrane-Review folgert, dass Risperidon und Olanzapin im Vergleich zu einem Placebo aggressives Verhalten bei Demenzkranken verbessern, aber mit einer signifikant höheren Inzidenz schwerwiegender zerebrovaskulärer Ereignisse, einschließlich Schlaganfall, einhergehen (20).
Die Daten korrespondieren gut mit einer Metaanalyse (21) aus 15 randomisierten, Kurzzeitstudien über zehn bis zwölf Wochen. Diese Arbeit zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Todesfall bei mit ANL behandelten Demenzkranken (3,5 Prozent) signifikant höher war als unter Placebogabe (2,3 Prozent). Große populationsbezogene Studien oder Fall-Kontroll-Studien unter Einschluss von knapp 50 000 Patienten fanden allerdings weder für die Gesamtgruppe der ANL noch für bestimmte Substanzen ein im Vergleich zu KNL erhöhtes Risiko für zerebrovaskuläre Komplikationen (2224). Für Aripiprazol und Ziprasidon liegen kaum Daten vor.
Fazit für die Praxis
Auch der physische Gesundheitszustand psychisch kranker Menschen sollte vermehrt in den Fokus der Therapie einbezogen werden. Tabelle 3 zeigt eine modifizierte Zusammenfassung über das derzeit empfohlene Monitoring unter antipsychotischer Therapie. Bei einer Gewichtszunahme von mehr als sieben Prozent im Vergleich zum Ausgangsgewicht, einem neu aufgetretenen Diabetes mellitus oder einer Dyslipidämie sowie pathologischen Laborwerten oder QTc-Zeiten sollte der Patient vorzugsweise interdiziplinär betreut werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen Nervenärzten, Allgemeinärzten und Internisten ist notwendig, um ein für den Einzelfall geeignetes Antipsychotikum auszuwählen und das Risiko potenziell unerwünschter Wirkungen zu minimieren. Hierbei sind insbesondere potenziell additive Effekte der Komedikation zu beachten (4, 13, e6364). Die Wertigkeit zusätzlicher Maßnahmen wie Ernährungsberatung und Patientenschulung – auch unter Einbeziehung der Angehörigen – oder anderer verhaltenstherapeutischer Ansätze zum Gewichtsmanagement wird derzeit evaluiert (e6566).

Interessenkonflikt
PD Dr. Agelink erhielt innerhalb der letzten zehn Jahre Honorare für Vorträge, Fortbildungsveranstaltungen, Kongresse und Beratungen von den Firmen Janssen-Cilag, AstraZeneca, Bristol-Myers-Squibb, Lilly, Wyeth, Merck, Pfizer, Novartis, Lundbeck, Sanofi, Boehringer-Ingelheim.
Dr. Kornischka erhielt Reisekostenerstattung von den Firmen Lilly, Pfizer, Janssen-Cilag, AstraZeneca.
Dr. Cordes wurde honoriert für Beratungstätigkeiten und Vorträge und erhielt Reisekosten- sowie Studienunterstützung von den Firmen Lilly, Pfizer, Janssen-Cilag, Otsuka Pharma GmbH, AstraZeneca.
Prof. Klimke bekam Vortragshonorare von den Firmen AstraZeneca, Bristol-Myers-Squibb, Lilly, Novartis, Otsuka, Wyeth.
Prof. Ziegler wurde honoriert für Vorträge von der Firma AstraZeneca.
Prof. Hauner erklärt, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
Manuskript eingereicht: 10. 3. 2006; revidierte Fassung angenommen: 20. 7. 2006


Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Marcus W. Agelink
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie & Psychosomatik
Klinikum Herford
Akademisches Lehrkrankenhaus
der Medizinischen Hochschule Hannover
Schwarzenmoorstraße 70
32049 Herford
E-Mail: agelink@klinikum-herford.de
1.
Windgassen K, Bick O: Fortschritte in der neuroleptischen Schizophreniebehandlung. Dtsch Arztebl 2004; 101(48): A3270–5. VOLLTEXT
2.
Holt RJ, Peveler RC, Byrne CD: Schizophrenia, the metabolic syndrome and diabetes. Diabet Med 2004; 21: 515–23. MEDLINE
3.
McEvoy JP, Meyer JM, Goff DC et al.: Prevalence of the metabolic syndrome in patients with schizophrenia: Baseline results from the Clinical Antipsychotic Trials of Intervention Effictiveness (CATIE) schizophrenia trial and comparison with national estimates from NHANES III. Schizophr Res 2005; 80: 19–32. MEDLINE
4.
Himmerich H, Schuld A, Pollmächer T: Gewichtszunahme unter Psychopharmakotherapie. Dtsch Arztebl 2005; 102(31–32): A 2172–7. VOLLTEXT
5.
Allison DB, Mentore JL, Heo M et al.: Antipsychotic-induced weight gain: a comprehensive research synthesis. Am J Psychiatry 1999; 156: 1686–96. MEDLINE
6.
Lieberman JA, Stroup TS, McEvoy PJ et al.: Clinical Antipsychotic Trials of Intervention Effectiveness (CATIE) Investigators. Effectiveness of antipsychotic drugs in patients with chronic schizophrenia. N Engl Med J 2005; 353: 1209–23. MEDLINE
7.
American Diabetes Association; American Psychiatric Association; American Association of Clinical Endocrinologists; North American Association for the Study of Obesity. Consensus development conference on antipsychotic drugs and obesity and diabetes. Diabetes Care 2004; 27: 596–601. MEDLINE
8.
Newcomer JW: Second-generation (atypical) antipsychotics and metabolic effects: a comprehensive literature review. CNS Drugs 2005; 19: (Suppl 1) 1–93. MEDLINE
9.
Hummer M, Huber J: Hyperprolactinaemia and antipsychotic therapy in schizophrenia. Curr Med Res Opin 2004; 20: 189–97. MEDLINE
10.
Nordstrom AL, Farde L: Plasma prolactin and central D2 receptor occupancy in antipsychotic drugs-treated patiens. J Clin Psychopharmacol 1998; 18: 305–10. MEDLINE
11.
Straus SM, Bleumink GS, Dieleman JP et al.: Antipsychotics and the risk of sudden cardiac death. Arch Intern Med 2004; 164: 1293–7. MEDLINE
12.
Haddad PM, Anderson IM: Antipsychotic-related QTc prolongation, torsade de pointes and sudden death. Drugs 2002; 62: 1649–71. MEDLINE
13.
Glassman AH, Bigger JT: Antipsychotic drugs: prolonged QTc interval, torsade de pointes, and sudden death. Am J Psychiatry 2001; 158: 1774–84. MEDLINE
14.
Haverkamp W, Haverkamp F, Breithardt G: Medikamentenbedingte QT-Verlängerung und Torsade de pointes. Dtsch Arztebl 2002; 99(28–29): A 1972–9. VOLLTEXT
15.
Agelink MW, Majewski T, Wurthmann C et al.: Effects of newer atypical antipsychotics on autonomic neurocardiac function: a comparison between amisulpride, olanzapine, sertindole, and clozapine. J Clin Psychopharmacol 2001; 21: 8–13. MEDLINE
16.
Baumann P, Hiemke C, Ulrich S et al., The AGNP-TDM Expert Group Consensus Guidelines: Therapeutic drug monitoring in psychiatry. Pharmacopsychiatry 2004; 37: 243–65. MEDLINE
17.
Brodaty H, Ames D, Snowden J et al.: A randomized placebo controlled trial of risperidone for the treatment of aggression, agitation, and psychosis in dementia. J Clin Psychiatry 2003; 64: 134–43. MEDLINE
18.
Wooltorton E: Risperidone (Risperdal): increased rate of cerebrocascular events in dementia trials. CMAJ 2002; 167: 1269–70. MEDLINE
19.
Wooltorton E: Olanzapine (Zyprexa): increased incidence of cerebrovascular events in dementia trials. CMAJ 2004; 170: 1395. MEDLINE
20.
Ballard C, Waite J: The effectiveness of atypical antipsychotics for the treatment of aggression and psychosis in Alzheimer's disease. Cochrane Database Syst Rev 2006: CD003476. MEDLINE
21.
Schneider LS, Dagerman KS, Insel P: Risk of death with atypical antipsychotic drugs treatment for dementia: meta-analysis of randomized placebo-controlled trials. JAMA 2005; 294: 1934–43. MEDLINE
22.
Liperoti R, Gambassi G, Lapane KL et al.: Cerebrovascular events among elderly nursing home patients treated with conventional or atypical antipsychotics. J Clin Psychiatry 2005; 66: 1090–6. MEDLINE
23.
Herrmann N, Mamdani M, Lanctot KL: Atypical antipsychotics and risk of cerebrovascular accidents. Am J Psychiatry 2004; 161: 1113–5. MEDLINE
24.
Gill SS, Rochon PA, Herrmann N et al.: Atypical antipsychotic drugs and risk of ischaemic stroke: population based retrospective cohort study. BMJ 2005; 330. MEDLINE
25.
Benkert O, Hippius H: Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie. 5. Auflage. Heidelberg: Springer Verlag, Heidelberg; 205–6.
e1.
Bagnall AM, Lewis RA, Leitner ML: Ziprasidon for schizophrenia and severe mental illness (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004; Chichester, UK: Wiley & Sons.
e2.
Davis JM, Chen N, Glick ID: A meta-analysis of the efficacy of second-generation antipsychotics. Arch Gen Psychiatry 2003; 553–64. MEDLINE
e3.
Duggan L, Fenton M, Dardennes RM, El-Dosoky A, Indran S: Olanzapine for schizophrenia (Cochrane Review) In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004. Chichester, UK: Wiley & Sons.
e4.
Geddes J, Freemantle N, Harrison P, Bebbington P: Atypical antipsychotics in the treatment of schizophrenia: systematic overview and meta-regression and analysis. BMJ 200; 321: 1371–6. MEDLINE
e5.
Hunter RH, Joy CB, Keennedy E, Gilbody SM, Song F: Risperidone versus typical antipsychotic medication for schizophrenia (Cochrane Review). In: The Cochrane Library , Issue 2, 2004; Chichester, UK: Wiley & Sons.
e6.
Moto Neto JIS, Lima MS, Soares BGO: Amisulpride for schizophrenia. (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004; Chichester, UK: Wiley & Sons.
e7.
Rummel C, Hamann J, Kissling W, Leucht S: New generation antipsychotics for first episode schizophrenia. (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004; Chichester, UK: Wiley & Sons.
e8.
Srisurapanont M, Maneeton B, Maneeton N: Quetiapine for schizophrenia. (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, 2004; Issue 2. Chichester, UK: Wiley & Sons.
e9.
Leucht S, Barnes TRE, Kisslin W, Engel RR, Correl C, Kane JM: Relapse prevention in schizophrenia with new-generation antipsychotics: a systematic review and exploratory meta-analysis of randomised, controlled trials. Am J Psychiatry 2003; 160: 1209–22. MEDLINE
e10.
Möller HJ: Neue bzw. atypische Neuroleptika bei schizophrener Negativsymptomatik. Nervenarzt 2000; 71: 345–53. MEDLINE
e11.
Loo H, Poirier-Littre MF, Theron M, Rein W, Fleurot O: Amisulpride versus placebo in the medium-term treatment of the negative symptoms of schizophrenia. Br J Psychiatry 1997; 170: 18–22. MEDLINE
e12.
Tollefson GD, Sanger TM: Negative symptoms: a path analytic approach to a double-blind, placebo- and haloperidol-controlled clinical trial with olanzapine. Am J Psychiatry 1997; 154: 466–74. MEDLINE
e13.
Franz M, Lis S, Plüddemann, Gallhofer B: Conventional versus atypical neuroleptics: subjective quality of life in schizophrenic patients. Brit J Psychiatry 1997; 170: 422–5. MEDLINE
e14.
Hamilton SH, Revicki DA, Genduso LA, Beasley CM: Olanzapine versus placebo and haloperidol: Quality of life and efficacy results of the North American double-blind trial. Neuropsychopharmacology 1998; 18: 42–9. MEDLINE
e15.
Karow A, Naber D: Subjective well-being and quality of life under atypical antipsychotic treatment. Psychopharmacology 2002; 162: 3–10. MEDLINE
e16.
Naber D: A self-rating to measure subjective effects of neuroleptic drugs: relation-ships to objektive psychopathology, compliance and other clinical variables. Int Clin Psychopharmacol 1995; 10 (Suppl. 3): 133–8. MEDLINE
e17.
Leucht S, Pitschel Walz G, Abraham D, Kissling W: Efficacy and extrapyramidal side-effects of the new antipsychotics olanzapine, quetiapine, risperidone, and sertindole, compared to conventional antipsychotics and placebo: a meta-analysis of randomized controlled trials, Schizophr Res 1999; 35: 51–68. MEDLINE
e18.
Leucht S, Wahlbeck K, Hamann J, Kissling W: New generation antipsychotics versus low-potency conventional antipsychotics: a systematic review and meta-analysis. Lancet 2003; 361: 1581–9. MEDLINE
e19.
Dolder CR, Lacro JP, Dunn LB, Jeste DV: Antipsychotic medication adherence: is there a difference between typical and atypical agents? Am J Psychiatry 2002; 159: 103–8. MEDLINE
e20.
Diaz E, Neuse E, Sullivan MC, Pearsall HR, Woods SW: Adherence to conventional and atypical antipsychotics after hospital discharge. J Clin Psychiatry 2004; 65: 354–60. MEDLINE
e21.
Valenstein M, Blow FC, Copeland LA et al.: Poor antipsychotics adherence among patients with schizophrenia: medication and patient factors. Schizophr Bull 2004; 30: 255–64. MEDLINE
e22.
Wahlbeck K, Tuunainen A, Ahokas A, Leucht S: Dropout rates in randomised antipsychotic drug trials. Psychopharmacology (Berl) 2001; 155: 230–3. MEDLINE
e23.
Chue P: The assessment and management of antipsychotic-associated metabolic disturbances from a psychiatric perspective. Can J Psychiatry 2004; 49: 200–7. MEDLINE
e24.
Koro CE, Fedder DO, L'Italien GJ et al.: Assessment of independent effect of olanzapine and risperidone on risk of diabetes among patients with schizophrenia: population based nested case-control study. BMJ 2002; 325: 243–7. MEDLINE
e25.
Sernyak MJ, Leslie DL, Alarcon RD, Losonczy MF, Rosenheck R: Association of diabetes mellitus with use of atypical neuroleptics in the treatment of schizophrenia. Am J Psychiatry 2002; 159: 561–6. MEDLINE
e26.
Gianfrancesco FD, Grogg AL, Mahmound RA, Wang RH, Nasrallah HA: Differential effects of risperidone, olanzapine, clozapine, and conventional antipsychotics on typ 2 diabetes: findings from a large health plan database. J Clin Psychiatry 2002; 63: 920–30. MEDLINE
e27.
Caro JJ, Ward A, Levinton C, Robinson K: The risk of diabetes during olanzapine use compared with risperidone use: a retrospective database analysis. J Clin Psychiatry 2002; 63: 1135–9. MEDLINE
e28.
Gianfrancesco F, White R, Wang RH, Nasrallah HA: Antipsychotic-induced type 2 diabetes: evidence from a large health plan database. J Clin Psychopharmacol 2003; 23: 328–35. MEDLINE
e29.
Buse JB, Cavazzoni P, Hornbuckle K, Hutchins D, Breier A, Jovanovic L: A retrospective cohort study of diabetes mellitus and antipsychotic treatment in the United States. J Clin Epidemiol 2003; 56: 164–70. MEDLINE
e30.
Fuller MA, Shermock KM, Secic M, Grogg AL: Comparative study of the development of diabetes mellitus in patients taking risperidone and olanzapine. Pharmacotherapy 2003; 23: 1037–43. MEDLINE
e31.
Leslie DL, Rosenheck RA: Insidence of newly diagnosed diabetes attributable to atypical antipsychotic medications. Am J Psychiatry 2004; 161: 1709–11. MEDLINE
e32.
Farwell WR, Stump TE, Wang J, Tafesse E, L'Italien G, Tierney WM: Weight gain and new onset diabetes associated with olanzapine and risperidone J Gen Intern Med 2004; 19: 1200–5. MEDLINE
e33.
Ollendorf DA, Joyce AT, Rucker M: Rate of new-onset diabetes among patients treated with atypical or conventional antipsychotic medications for schizophrenia. Med Gen Med 2004; 6: 5. MEDLINE
e34.
Ostbye T, Curtis LH, Masselink LE et al.: Atypical antipsychotic drugs and diabetes mellitus in a large outpatient population: a retrospective cohort study. Pharmacoepidemiol Drug Saf 2005; 14: 407–15. MEDLINE
e35.
Sacchetti E, Turrina C, Parrinello G, Brignoli O, Stefanini G, Mazzaglia G: Incidence of diabetes in a general practice population: a database Cohort study on the relationship with haloperidol, olanzapine, risperidone or quetiapine exposure. Int Clin Psychopharmacol 2005; 20: 33–7. MEDLINE
e36.
Lambert BL, Chou CH, Chang KY, Tafesse E, Carson W: Antipsychotic exposure and type 2 diabetes mamong patients with schizophrenia: a matched case-control study of California Medicaid claims. Phamacoepidemiol Drug Saf 2005; 14: 417–25. MEDLINE
e37.
Moisan J, Gregoire JP, Gaudet M, Cooper D: Exploring the risk of diabetes mellitus and dyslipidemia among ambulatory users of atypical antipsychotics: a populations-based comparison of risperidone and olanzapine. Pharmacoepidemiol Drug Saf 2005; 14: 427–36. MEDLINE
e38.
Miller EA, Leslie DL, Rosenheck RA: Incidence of new-onset diabetes mellitus among patients receiving atypical neuroleptics in the treatment of mental illness: evidence from a privately insured population. J Nerv Ment Dis 2005; 193: 387–95. MEDLINE
e39.
Honer WG, Thornton AE, Chen EY, Chan RC, Wong JO, Bergmann A et al.: Clozapine alone versus clozapine and risperidone with refractory schizophrenia. N Engl J Med 2006; 354: 472–82. MEDLINE
e40.
Breier A, Berg PH, Thakore JH et al.: Olanzapine versus ziprasidone: results of a 28-week double-blind study in patients with schizophrenia. Am J Psychiatry 2005; 162: 1879–87. MEDLINE
e41.
Simpson GM, Glick ID, Weiden PJ, Romano SJ, Siu O: Randomized, controlled, double-blind multicenter comparison of the efficacy and tolerability of ziprasidone and olanzapine in acutely ill inpatients with schizophrenia or schizoaffective disorder. Am J Psychiatry 2004; 161: 1837–47. MEDLINE
e42.
Emsley R, Turner HJ, Schronen J, Botha K, Smit R, Oosthuizen PP: A single-blind, randomized trial comparing quetiapine and haloperidol in the treatment of tardive dyskinesia. J Clin Psychiatry 2004; 65: 696–701. MEDLINE
e43.
Liebermann JA, Phillips M, Gu H et al.: Atypical and conventional antipsychotic drugs in treatment-naive first-episode schizophrenia: a 52-week randomized trial of clozapine vs chlorpromazine. Neuropsychopharmacology 2003; 28: 995–1003. MEDLINE
e44.
Lindenmayer JP, Czobor P, Volavka J et al.: Changes in glucose and cholesterol levels in patients with schizophrenia treated with typical or atypical antipsychotics. Am J Psychiatry 2003; 160: 290–6. MEDLINE
e45.
Koro CE, Fedder DO, L'Italien GJ et al.: An assessment of the independent effects of olanzapine and risperidone exposure on the risk of hyperlipidemia in schizophrenic patients. Arch Gen Psychiatry. 2002; 59: 1021–6. MEDLINE
e46.
Lambert BL, Chang KY, Tafesse E, Carson W: Association between antipsychotic treatment and hyperlipidemia among California Medicaid patients with schizophrenia. J Clin Psychopharmacol 2005; 25: 12–8. MEDLINE
e47.
Atmaca M, Kologlu M, Tezcan E, Ustundag B: Serum leptin and triglyceride levels in patients on treatment with atypical antipsychotics. J Clin Psychiatry 2003; 64: 598–604. MEDLINE
e48.
Sramek JJ, Cutler NR, Shiovitz T: The effect of antipsychotics on plasma lipids. J Clin Psychopharmacol 2003; 23: 679–80. MEDLINE
e49.
McQuade RD, Stock E, Marcus R et al.: A comparison of weight change during treatment with olanzapine or aripiprazole: result from a randomized double-blind study. J Clin Psychiatry 2004; 65: (Suppl. 18): 47–56. MEDLINE
e50.
Simpson GM, Weiden P, Pigott T, Murray S, Siu CO, Romano SJ: Six-month, blinded, multicenter continuation study of ziprasidone versus olanzapine in schizophrenia. Am J Psychiatry 2005; 162: 1535–8. MEDLINE
e51.
Goodnick PJ, Jerry JM: Aripiprazole: profile on efficacy and safety. Expert Opin Phamacother 2002; 3: 1773–81. MEDLINE
e52.
Coulouvrat C, Dondey-Nouvel L: Safety of amisulpride (Solian): a review of 11 clinical studies. Int Clin Psychopharmacol 1999; 14: 209–18. MEDLINE
e53.
Melkersson K: Differences in prolactin elevation and related symptoms of atypical antipsychotics in schizophrenic patients. J Clin Psychiatry 2005; 66: 761–7. MEDLINE
e54.
Wudarsky M, Nicolson R, Hamburger SD et al.: Elevated prolactin in pediatric patients on typical and atypical antipsychotics. J Child Adolesc Psychopharmacol 1999; 9: 239–45. MEDLINE
e55.
Kleinberg DL, Davis JM, de Coster R, Van Baelen B, Brecher M: Prolactin levels and adverse events in patients treated with risperidone. J Clin Psychopharmacol 1999; 19: 57–71. MEDLINE
e56.
Schlosser R, Grunder G, Anghelescu I et al.: Long-term effects of the substituted benzamide derivative amisulpride on baseline and stimulated prolactin levels. Neuropsychobiology 2002; 46: 33–40. MEDLINE
e57.
Stubner S, Grohmann R, Engel R et al.: Blood dyscrasias induced by psychotropic drugs. Pharmacopsychiatry 2004; 37 (Suppl.1): S70–8. MEDLINE
e58.
Thome J, Kopf D: Haematological abnormalities during treatment with atypical antipsychotics. Psychiatr Prax 2005; 32: 167–71. MEDLINE
e59.
Viskin S, Justo D, Halkin A, Zeltser D: Long QT-syndrome caused by non-cardiac drugs. Prog Cardiovasc Dis 2003; 45: 415–27. MEDLINE
e60.
Morganroth J, Brozovich FV, McDonald JT, Jacobs RA: Variability of the QT measurement in healthy men, with implications for selection of an abnormal QT value to predict drug toxicity and proarrhythmia. Am J Cardiol 1991; 67: 774–6. MEDLINE
e61.
Amann BL, Pogarell O, Mergl R et al.: EEG abnormalities associated with antipsychotics: a comparison of quetiapine, olazapine, haloperidol and healthy subjects. Human Psychopharmacol 2003; 18: 641–6. MEDLINE
e62.
Centorrino F, Price BH, Tuttle M et al.: EEG abnormalities during treatment with typical and atypical antipsychotics. Am J Psychiatry 2002; 159: 109–15. MEDLINE
e63.
Honer WG, Thornton AE, Chen EY et al.: Clozapine alone versus clozapine and risperidone with refractory schizophrenia. N Engl J Med 2006; 354: 472–82. MEDLINE
e64.
Agelink MW, Kavuk I, Ak I: Clozapine with amisulprid for refractory schizophrenia. Am J Psychiatry 2004; 161: 924–5. MEDLINE
e65.
Weber M, Wyne K: A cognitive behavioral group intervention for weight loss in patients treated with atypical antipsychotics. Schizophr Res 2006; 83: 95–101. MEDLINE
e66.
Cordes J, Agelink MW: Neue Erkenntnisse zu Ursachen und Behandlung der Gewichtszunahme unter atypischen Antipsychotika. Symposium anlässlich des DGPPN-Kongress 2006; 22.–25.11.2006, Berlin.
Ergänzende Grafiken
Tabelle e1
1. Windgassen K, Bick O: Fortschritte in der neuroleptischen Schizophreniebehandlung. Dtsch Arztebl 2004; 101(48): A3270–5. VOLLTEXT
2. Holt RJ, Peveler RC, Byrne CD: Schizophrenia, the metabolic syndrome and diabetes. Diabet Med 2004; 21: 515–23. MEDLINE
3. McEvoy JP, Meyer JM, Goff DC et al.: Prevalence of the metabolic syndrome in patients with schizophrenia: Baseline results from the Clinical Antipsychotic Trials of Intervention Effictiveness (CATIE) schizophrenia trial and comparison with national estimates from NHANES III. Schizophr Res 2005; 80: 19–32. MEDLINE
4. Himmerich H, Schuld A, Pollmächer T: Gewichtszunahme unter Psychopharmakotherapie. Dtsch Arztebl 2005; 102(31–32): A 2172–7. VOLLTEXT
5. Allison DB, Mentore JL, Heo M et al.: Antipsychotic-induced weight gain: a comprehensive research synthesis. Am J Psychiatry 1999; 156: 1686–96. MEDLINE
6. Lieberman JA, Stroup TS, McEvoy PJ et al.: Clinical Antipsychotic Trials of Intervention Effectiveness (CATIE) Investigators. Effectiveness of antipsychotic drugs in patients with chronic schizophrenia. N Engl Med J 2005; 353: 1209–23. MEDLINE
7. American Diabetes Association; American Psychiatric Association; American Association of Clinical Endocrinologists; North American Association for the Study of Obesity. Consensus development conference on antipsychotic drugs and obesity and diabetes. Diabetes Care 2004; 27: 596–601. MEDLINE
8. Newcomer JW: Second-generation (atypical) antipsychotics and metabolic effects: a comprehensive literature review. CNS Drugs 2005; 19: (Suppl 1) 1–93. MEDLINE
9. Hummer M, Huber J: Hyperprolactinaemia and antipsychotic therapy in schizophrenia. Curr Med Res Opin 2004; 20: 189–97. MEDLINE
10. Nordstrom AL, Farde L: Plasma prolactin and central D2 receptor occupancy in antipsychotic drugs-treated patiens. J Clin Psychopharmacol 1998; 18: 305–10. MEDLINE
11. Straus SM, Bleumink GS, Dieleman JP et al.: Antipsychotics and the risk of sudden cardiac death. Arch Intern Med 2004; 164: 1293–7. MEDLINE
12. Haddad PM, Anderson IM: Antipsychotic-related QTc prolongation, torsade de pointes and sudden death. Drugs 2002; 62: 1649–71. MEDLINE
13. Glassman AH, Bigger JT: Antipsychotic drugs: prolonged QTc interval, torsade de pointes, and sudden death. Am J Psychiatry 2001; 158: 1774–84. MEDLINE
14. Haverkamp W, Haverkamp F, Breithardt G: Medikamentenbedingte QT-Verlängerung und Torsade de pointes. Dtsch Arztebl 2002; 99(28–29): A 1972–9. VOLLTEXT
15. Agelink MW, Majewski T, Wurthmann C et al.: Effects of newer atypical antipsychotics on autonomic neurocardiac function: a comparison between amisulpride, olanzapine, sertindole, and clozapine. J Clin Psychopharmacol 2001; 21: 8–13. MEDLINE
16. Baumann P, Hiemke C, Ulrich S et al., The AGNP-TDM Expert Group Consensus Guidelines: Therapeutic drug monitoring in psychiatry. Pharmacopsychiatry 2004; 37: 243–65. MEDLINE
17. Brodaty H, Ames D, Snowden J et al.: A randomized placebo controlled trial of risperidone for the treatment of aggression, agitation, and psychosis in dementia. J Clin Psychiatry 2003; 64: 134–43. MEDLINE
18. Wooltorton E: Risperidone (Risperdal): increased rate of cerebrocascular events in dementia trials. CMAJ 2002; 167: 1269–70. MEDLINE
19. Wooltorton E: Olanzapine (Zyprexa): increased incidence of cerebrovascular events in dementia trials. CMAJ 2004; 170: 1395. MEDLINE
20. Ballard C, Waite J: The effectiveness of atypical antipsychotics for the treatment of aggression and psychosis in Alzheimer's disease. Cochrane Database Syst Rev 2006: CD003476. MEDLINE
21. Schneider LS, Dagerman KS, Insel P: Risk of death with atypical antipsychotic drugs treatment for dementia: meta-analysis of randomized placebo-controlled trials. JAMA 2005; 294: 1934–43. MEDLINE
22. Liperoti R, Gambassi G, Lapane KL et al.: Cerebrovascular events among elderly nursing home patients treated with conventional or atypical antipsychotics. J Clin Psychiatry 2005; 66: 1090–6. MEDLINE
23. Herrmann N, Mamdani M, Lanctot KL: Atypical antipsychotics and risk of cerebrovascular accidents. Am J Psychiatry 2004; 161: 1113–5. MEDLINE
24. Gill SS, Rochon PA, Herrmann N et al.: Atypical antipsychotic drugs and risk of ischaemic stroke: population based retrospective cohort study. BMJ 2005; 330. MEDLINE
25. Benkert O, Hippius H: Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie. 5. Auflage. Heidelberg: Springer Verlag, Heidelberg; 205–6.
e1. Bagnall AM, Lewis RA, Leitner ML: Ziprasidon for schizophrenia and severe mental illness (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004; Chichester, UK: Wiley & Sons.
e2. Davis JM, Chen N, Glick ID: A meta-analysis of the efficacy of second-generation antipsychotics. Arch Gen Psychiatry 2003; 553–64. MEDLINE
e3. Duggan L, Fenton M, Dardennes RM, El-Dosoky A, Indran S: Olanzapine for schizophrenia (Cochrane Review) In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004. Chichester, UK: Wiley & Sons.
e4. Geddes J, Freemantle N, Harrison P, Bebbington P: Atypical antipsychotics in the treatment of schizophrenia: systematic overview and meta-regression and analysis. BMJ 200; 321: 1371–6. MEDLINE
e5. Hunter RH, Joy CB, Keennedy E, Gilbody SM, Song F: Risperidone versus typical antipsychotic medication for schizophrenia (Cochrane Review). In: The Cochrane Library , Issue 2, 2004; Chichester, UK: Wiley & Sons.
e6. Moto Neto JIS, Lima MS, Soares BGO: Amisulpride for schizophrenia. (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004; Chichester, UK: Wiley & Sons.
e7. Rummel C, Hamann J, Kissling W, Leucht S: New generation antipsychotics for first episode schizophrenia. (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004; Chichester, UK: Wiley & Sons.
e8. Srisurapanont M, Maneeton B, Maneeton N: Quetiapine for schizophrenia. (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, 2004; Issue 2. Chichester, UK: Wiley & Sons.
e9. Leucht S, Barnes TRE, Kisslin W, Engel RR, Correl C, Kane JM: Relapse prevention in schizophrenia with new-generation antipsychotics: a systematic review and exploratory meta-analysis of randomised, controlled trials. Am J Psychiatry 2003; 160: 1209–22. MEDLINE
e10. Möller HJ: Neue bzw. atypische Neuroleptika bei schizophrener Negativsymptomatik. Nervenarzt 2000; 71: 345–53. MEDLINE
e11. Loo H, Poirier-Littre MF, Theron M, Rein W, Fleurot O: Amisulpride versus placebo in the medium-term treatment of the negative symptoms of schizophrenia. Br J Psychiatry 1997; 170: 18–22. MEDLINE
e12. Tollefson GD, Sanger TM: Negative symptoms: a path analytic approach to a double-blind, placebo- and haloperidol-controlled clinical trial with olanzapine. Am J Psychiatry 1997; 154: 466–74. MEDLINE
e13. Franz M, Lis S, Plüddemann, Gallhofer B: Conventional versus atypical neuroleptics: subjective quality of life in schizophrenic patients. Brit J Psychiatry 1997; 170: 422–5. MEDLINE
e14. Hamilton SH, Revicki DA, Genduso LA, Beasley CM: Olanzapine versus placebo and haloperidol: Quality of life and efficacy results of the North American double-blind trial. Neuropsychopharmacology 1998; 18: 42–9. MEDLINE
e15. Karow A, Naber D: Subjective well-being and quality of life under atypical antipsychotic treatment. Psychopharmacology 2002; 162: 3–10. MEDLINE
e16. Naber D: A self-rating to measure subjective effects of neuroleptic drugs: relation-ships to objektive psychopathology, compliance and other clinical variables. Int Clin Psychopharmacol 1995; 10 (Suppl. 3): 133–8. MEDLINE
e17. Leucht S, Pitschel Walz G, Abraham D, Kissling W: Efficacy and extrapyramidal side-effects of the new antipsychotics olanzapine, quetiapine, risperidone, and sertindole, compared to conventional antipsychotics and placebo: a meta-analysis of randomized controlled trials, Schizophr Res 1999; 35: 51–68. MEDLINE
e18. Leucht S, Wahlbeck K, Hamann J, Kissling W: New generation antipsychotics versus low-potency conventional antipsychotics: a systematic review and meta-analysis. Lancet 2003; 361: 1581–9. MEDLINE
e19. Dolder CR, Lacro JP, Dunn LB, Jeste DV: Antipsychotic medication adherence: is there a difference between typical and atypical agents? Am J Psychiatry 2002; 159: 103–8. MEDLINE
e20. Diaz E, Neuse E, Sullivan MC, Pearsall HR, Woods SW: Adherence to conventional and atypical antipsychotics after hospital discharge. J Clin Psychiatry 2004; 65: 354–60. MEDLINE
e21. Valenstein M, Blow FC, Copeland LA et al.: Poor antipsychotics adherence among patients with schizophrenia: medication and patient factors. Schizophr Bull 2004; 30: 255–64. MEDLINE
e22. Wahlbeck K, Tuunainen A, Ahokas A, Leucht S: Dropout rates in randomised antipsychotic drug trials. Psychopharmacology (Berl) 2001; 155: 230–3. MEDLINE
e23. Chue P: The assessment and management of antipsychotic-associated metabolic disturbances from a psychiatric perspective. Can J Psychiatry 2004; 49: 200–7. MEDLINE
e24. Koro CE, Fedder DO, L'Italien GJ et al.: Assessment of independent effect of olanzapine and risperidone on risk of diabetes among patients with schizophrenia: population based nested case-control study. BMJ 2002; 325: 243–7. MEDLINE
e25. Sernyak MJ, Leslie DL, Alarcon RD, Losonczy MF, Rosenheck R: Association of diabetes mellitus with use of atypical neuroleptics in the treatment of schizophrenia. Am J Psychiatry 2002; 159: 561–6. MEDLINE
e26. Gianfrancesco FD, Grogg AL, Mahmound RA, Wang RH, Nasrallah HA: Differential effects of risperidone, olanzapine, clozapine, and conventional antipsychotics on typ 2 diabetes: findings from a large health plan database. J Clin Psychiatry 2002; 63: 920–30. MEDLINE
e27. Caro JJ, Ward A, Levinton C, Robinson K: The risk of diabetes during olanzapine use compared with risperidone use: a retrospective database analysis. J Clin Psychiatry 2002; 63: 1135–9. MEDLINE
e28. Gianfrancesco F, White R, Wang RH, Nasrallah HA: Antipsychotic-induced type 2 diabetes: evidence from a large health plan database. J Clin Psychopharmacol 2003; 23: 328–35. MEDLINE
e29. Buse JB, Cavazzoni P, Hornbuckle K, Hutchins D, Breier A, Jovanovic L: A retrospective cohort study of diabetes mellitus and antipsychotic treatment in the United States. J Clin Epidemiol 2003; 56: 164–70. MEDLINE
e30. Fuller MA, Shermock KM, Secic M, Grogg AL: Comparative study of the development of diabetes mellitus in patients taking risperidone and olanzapine. Pharmacotherapy 2003; 23: 1037–43. MEDLINE
e31. Leslie DL, Rosenheck RA: Insidence of newly diagnosed diabetes attributable to atypical antipsychotic medications. Am J Psychiatry 2004; 161: 1709–11. MEDLINE
e32. Farwell WR, Stump TE, Wang J, Tafesse E, L'Italien G, Tierney WM: Weight gain and new onset diabetes associated with olanzapine and risperidone J Gen Intern Med 2004; 19: 1200–5. MEDLINE
e33. Ollendorf DA, Joyce AT, Rucker M: Rate of new-onset diabetes among patients treated with atypical or conventional antipsychotic medications for schizophrenia. Med Gen Med 2004; 6: 5. MEDLINE
e34. Ostbye T, Curtis LH, Masselink LE et al.: Atypical antipsychotic drugs and diabetes mellitus in a large outpatient population: a retrospective cohort study. Pharmacoepidemiol Drug Saf 2005; 14: 407–15. MEDLINE
e35. Sacchetti E, Turrina C, Parrinello G, Brignoli O, Stefanini G, Mazzaglia G: Incidence of diabetes in a general practice population: a database Cohort study on the relationship with haloperidol, olanzapine, risperidone or quetiapine exposure. Int Clin Psychopharmacol 2005; 20: 33–7. MEDLINE
e36. Lambert BL, Chou CH, Chang KY, Tafesse E, Carson W: Antipsychotic exposure and type 2 diabetes mamong patients with schizophrenia: a matched case-control study of California Medicaid claims. Phamacoepidemiol Drug Saf 2005; 14: 417–25. MEDLINE
e37. Moisan J, Gregoire JP, Gaudet M, Cooper D: Exploring the risk of diabetes mellitus and dyslipidemia among ambulatory users of atypical antipsychotics: a populations-based comparison of risperidone and olanzapine. Pharmacoepidemiol Drug Saf 2005; 14: 427–36. MEDLINE
e38. Miller EA, Leslie DL, Rosenheck RA: Incidence of new-onset diabetes mellitus among patients receiving atypical neuroleptics in the treatment of mental illness: evidence from a privately insured population. J Nerv Ment Dis 2005; 193: 387–95. MEDLINE
e39. Honer WG, Thornton AE, Chen EY, Chan RC, Wong JO, Bergmann A et al.: Clozapine alone versus clozapine and risperidone with refractory schizophrenia. N Engl J Med 2006; 354: 472–82. MEDLINE
e40. Breier A, Berg PH, Thakore JH et al.: Olanzapine versus ziprasidone: results of a 28-week double-blind study in patients with schizophrenia. Am J Psychiatry 2005; 162: 1879–87. MEDLINE
e41. Simpson GM, Glick ID, Weiden PJ, Romano SJ, Siu O: Randomized, controlled, double-blind multicenter comparison of the efficacy and tolerability of ziprasidone and olanzapine in acutely ill inpatients with schizophrenia or schizoaffective disorder. Am J Psychiatry 2004; 161: 1837–47. MEDLINE
e42. Emsley R, Turner HJ, Schronen J, Botha K, Smit R, Oosthuizen PP: A single-blind, randomized trial comparing quetiapine and haloperidol in the treatment of tardive dyskinesia. J Clin Psychiatry 2004; 65: 696–701. MEDLINE
e43. Liebermann JA, Phillips M, Gu H et al.: Atypical and conventional antipsychotic drugs in treatment-naive first-episode schizophrenia: a 52-week randomized trial of clozapine vs chlorpromazine. Neuropsychopharmacology 2003; 28: 995–1003. MEDLINE
e44. Lindenmayer JP, Czobor P, Volavka J et al.: Changes in glucose and cholesterol levels in patients with schizophrenia treated with typical or atypical antipsychotics. Am J Psychiatry 2003; 160: 290–6. MEDLINE
e45. Koro CE, Fedder DO, L'Italien GJ et al.: An assessment of the independent effects of olanzapine and risperidone exposure on the risk of hyperlipidemia in schizophrenic patients. Arch Gen Psychiatry. 2002; 59: 1021–6. MEDLINE
e46. Lambert BL, Chang KY, Tafesse E, Carson W: Association between antipsychotic treatment and hyperlipidemia among California Medicaid patients with schizophrenia. J Clin Psychopharmacol 2005; 25: 12–8. MEDLINE
e47. Atmaca M, Kologlu M, Tezcan E, Ustundag B: Serum leptin and triglyceride levels in patients on treatment with atypical antipsychotics. J Clin Psychiatry 2003; 64: 598–604. MEDLINE
e48. Sramek JJ, Cutler NR, Shiovitz T: The effect of antipsychotics on plasma lipids. J Clin Psychopharmacol 2003; 23: 679–80. MEDLINE
e49. McQuade RD, Stock E, Marcus R et al.: A comparison of weight change during treatment with olanzapine or aripiprazole: result from a randomized double-blind study. J Clin Psychiatry 2004; 65: (Suppl. 18): 47–56. MEDLINE
e50. Simpson GM, Weiden P, Pigott T, Murray S, Siu CO, Romano SJ: Six-month, blinded, multicenter continuation study of ziprasidone versus olanzapine in schizophrenia. Am J Psychiatry 2005; 162: 1535–8. MEDLINE
e51. Goodnick PJ, Jerry JM: Aripiprazole: profile on efficacy and safety. Expert Opin Phamacother 2002; 3: 1773–81. MEDLINE
e52. Coulouvrat C, Dondey-Nouvel L: Safety of amisulpride (Solian): a review of 11 clinical studies. Int Clin Psychopharmacol 1999; 14: 209–18. MEDLINE
e53. Melkersson K: Differences in prolactin elevation and related symptoms of atypical antipsychotics in schizophrenic patients. J Clin Psychiatry 2005; 66: 761–7. MEDLINE
e54. Wudarsky M, Nicolson R, Hamburger SD et al.: Elevated prolactin in pediatric patients on typical and atypical antipsychotics. J Child Adolesc Psychopharmacol 1999; 9: 239–45. MEDLINE
e55. Kleinberg DL, Davis JM, de Coster R, Van Baelen B, Brecher M: Prolactin levels and adverse events in patients treated with risperidone. J Clin Psychopharmacol 1999; 19: 57–71. MEDLINE
e56. Schlosser R, Grunder G, Anghelescu I et al.: Long-term effects of the substituted benzamide derivative amisulpride on baseline and stimulated prolactin levels. Neuropsychobiology 2002; 46: 33–40. MEDLINE
e57. Stubner S, Grohmann R, Engel R et al.: Blood dyscrasias induced by psychotropic drugs. Pharmacopsychiatry 2004; 37 (Suppl.1): S70–8. MEDLINE
e58. Thome J, Kopf D: Haematological abnormalities during treatment with atypical antipsychotics. Psychiatr Prax 2005; 32: 167–71. MEDLINE
e59. Viskin S, Justo D, Halkin A, Zeltser D: Long QT-syndrome caused by non-cardiac drugs. Prog Cardiovasc Dis 2003; 45: 415–27. MEDLINE
e60. Morganroth J, Brozovich FV, McDonald JT, Jacobs RA: Variability of the QT measurement in healthy men, with implications for selection of an abnormal QT value to predict drug toxicity and proarrhythmia. Am J Cardiol 1991; 67: 774–6. MEDLINE
e61. Amann BL, Pogarell O, Mergl R et al.: EEG abnormalities associated with antipsychotics: a comparison of quetiapine, olazapine, haloperidol and healthy subjects. Human Psychopharmacol 2003; 18: 641–6. MEDLINE
e62. Centorrino F, Price BH, Tuttle M et al.: EEG abnormalities during treatment with typical and atypical antipsychotics. Am J Psychiatry 2002; 159: 109–15. MEDLINE
e63. Honer WG, Thornton AE, Chen EY et al.: Clozapine alone versus clozapine and risperidone with refractory schizophrenia. N Engl J Med 2006; 354: 472–82. MEDLINE
e64. Agelink MW, Kavuk I, Ak I: Clozapine with amisulprid for refractory schizophrenia. Am J Psychiatry 2004; 161: 924–5. MEDLINE
e65. Weber M, Wyne K: A cognitive behavioral group intervention for weight loss in patients treated with atypical antipsychotics. Schizophr Res 2006; 83: 95–101. MEDLINE
e66. Cordes J, Agelink MW: Neue Erkenntnisse zu Ursachen und Behandlung der Gewichtszunahme unter atypischen Antipsychotika. Symposium anlässlich des DGPPN-Kongress 2006; 22.–25.11.2006, Berlin.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema