ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2006Kurt-Bernhard Nakath: Neue Herausforderungen

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Kurt-Bernhard Nakath: Neue Herausforderungen

Hibbeler, Birgit

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Kurt-Bernhard Nakath Foto: BMVG
Kurt-Bernhard Nakath Foto: BMVG
Noch nie wurden so viele Bundeswehrsoldaten bei Auslandsmissionen eingesetzt wie in diesem Jahr. Dadurch ergeben sich in der sanitätsärztlichen Versorgung der Soldaten im Inland Engpässe (dazu DÄ, Heft 41/2006).
Die hochwertige sanitätsdienstliche Betreuung von Auslandseinsätzen beim gleichzeitigen Erhalt einer umfassenden Versorgung in Deutschland – darin sieht auch der neue Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. med. Kurt-Bernhard Nakath (57), die wichtigste Herausforderung für seine Tätigkeit. In seiner neuen Funktion ist Nakath unter anderem Leiter des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Die Sanitätsdienste der Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine unterstehen ihm fachdienstlich. Nakath tritt die Nachfolge von Admiraloberstabsarzt Dr. med. Karsten Ocker (61) an, der dieses Amt seit 2003 innehatte und nach langjähriger Tätigkeit bei der Bundeswehr in den Ruhestand trat.
Geboren 1949 in Chemnitz, schloss sich Nakath nach dem Abitur 1969 als Reserveoffiziersanwärter der ABC-Abwehrtruppe der Bundeswehr in Koblenz an. 1972, mittlerweile zum Leutnant befördert, begann er das Medizinstudium in Frankfurt am Main. Nach seiner Approbation trat er seine erste ärztliche Tätigkeit im Bundeswehrkrankenhaus in Gießen an.
Nach mehreren Stationen innerhalb der Bundeswehr wurde Nakath 2001 Chef des Sanitätsamtes der Bundeswehr. Seit 2003 war er Stellvertreter des Inspekteurs des Sanitätsdienstes und außerdem Chef des Führungsstabes des Sanitätsdienstes. Birgit Hibbeler
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