ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2006Hausarzt-Verträge: Kassen fühlen sich im Nachteil

AKTUELL

Hausarzt-Verträge: Kassen fühlen sich im Nachteil

Rieser, Sabine

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Foto: Barbara Krobath
Foto: Barbara Krobath
Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) setzen ihre öffentliche Kritik am geplanten GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz fort. Die Reform verfehle ihre Hauptziele, nämlich die Finanzierungsgrundlagen langfristig zu stabilisieren und die Versorgung durch mehr Wettbewerb zu verbessern, hieß es am 18. Oktober in Berlin. Deshalb könnten die Beitragssätze bis Ende 2009 auf bis zu 15,9 Prozent steigen. Für die nächsten Jahre brauche man ein 10-Milliarden-Euro-Sofortpaket. Wolfgang Schmeinck, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen, wandte sich dagegen, dass alle Kassen eine hausarztzentrierte Versorgung anbieten müssen. „Der Zwang birgt die Gefahr, dass die Leistungserbringer die Preise flächendeckend in die Höhe treiben“, sagte Schmeinck.
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) reagierte umgehend und wie üblich in den letzten Wochen schroff: „Tatsache ist, dass keine der Zahlen und Annahmen der Spitzenverbände einer Nachprüfung standhält“, erklärte ein Sprecher des BMG. Rie
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote