ArchivDeutsches Ärzteblatt9/1997Auslandsreise: Versicherung abschließen

VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

Auslandsreise: Versicherung abschließen

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LNSLNS Während der private Versicherungsschutz grundsätzlich Europageltung, für die Dauer eines Monats sogar Weltgeltung hat, ist der gesetzlich Krankenversicherte während seiner Auslandsreise im Krankheitsfall nur finanziell geschützt, wenn das Reiseland der Europäischen Union angehört oder wenn mit dem jeweiligen Land ein Sozialabkommen besteht. Aber auch wer innerhalb der Europäischen Union reist, ist oft gut beraten, eine Auslandsreise-Kran­ken­ver­siche­rung abzuschließen. In vielen Wintersportgebieten zum Beispiel behandeln Ärzte deutsche Urlauber häufig nur als Privatpatienten.
Gesetzlich Versicherte, die zum Beispiel nach Kanada, in die USA, nach Japan, Israel oder Asien fahren, müssen die Kosten für ihre ärztliche ambulante Behandlung, ihre Unterbringung im Krankenhaus und ihre Versorgung mit Medikamenten selbst tragen. Da mit diesen Ländern EU-Vereinbarungen oder Sozialabkommen nicht bestehen, darf die Krankenkasse eine Rechnung aus diesen Ländern nicht begleichen. Deshalb gehört unbedingt eine Auslandsreise-Kran­ken­ver­siche­rung in das Reisegepäck. Mehr als 20 Millionen Personen machen davon jedes Jahr Gebrauch.
Der Versicherte kann zwischen einer Kurzzeit- oder Jahrespolice wählen. Eine Kurzzeitpolice ist schon für weniger als eine DM pro Tag und Person zu haben, eine Jahrespolice zwischen 14 DM und 30 DM. Auch bei einem längerfristigen Auslandsaufenthalt ist ein privater Kran­ken­ver­siche­rungsschutz möglich. WZ
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