ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2006Endoskopischer Ultraschall zur Klärung einer Peritonealkarzinose

MEDIZIN: Referiert

Endoskopischer Ultraschall zur Klärung einer Peritonealkarzinose

w

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Bei Patienten mit einem Magenkarzinom ist entscheidend, ob eine Peritonealkarzinose vorliegt.Weder mit konventionellem Ultraschall noch mittels Computertomographie, Kernspintomographie oder Positronenemissionstomographie ist es möglich, mit ausreichender Sicherheit die Frage einer peritonealen Aussaat zu beantworten, es sei denn, es liegt ein massiver Aszites vor. Die Autoren berichten über eine prospektive Studie an 301 Patienten mit einem Magenkarzinom, bei denen endoskopischer Ultraschall, konventioneller Ultraschall und die Computertomographie im Rahmen des Staging eingesetzt wurden.
Der endoskopische Ultraschall erwies sich mit 87,1 Prozent Trefferquote als wesentlich sensitiver als Ultraschall und Computertomographie zusammen (16,1 Prozent). Mithilfe der Laparoskopie und Laparotomie konnte nur in 49,9 Prozent der Fälle ein maligner Aszites entdeckt werden. Die Autoren plädieren daher für die Endosonographie zum präoperativen Staging. w

Lee YT, Hung LCT, Chung SCS et al.: Accuracy of endoscopic ultrasonography in diagnosing ascites and predicting peritoneal metastases in gastric cancer patients. Gut 2005; 54: 1541–5. E-Mail: leeyong@cuhk.edu.hk

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote