ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2006Krebsvorsorge: Europaweite Kampagne fordert Verbesserungen

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Krebsvorsorge: Europaweite Kampagne fordert Verbesserungen

Dtsch Arztebl 2006; 103(45): A-2980 / B-2596 / C-2496

Spielberg, Petra

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LNSLNS Der Leistungsumfang und die Aussichten auf Heilung sind für Krebspatienten in Europa von Land zu Land sehr unterschiedlich. Am besten schneiden – gemessen an den Überlebensraten und den Investitionen in die Versorgung – die skandinavischen Länder ab. Bei den übrigen Ländern der Europäischen Union lässt sich ein deutliches West-Ost-Gefälle ausmachen. Beispiel Brustkrebs: Die 5-Jahres-Überlebensrate schwankt zwischen 60 Prozent in der Slowakei und mehr als 80 Prozent in Schweden. Das geht aus einem Bericht des Imperial College in London hervor. Auftraggeber war Cancer United, ein europaweiter Zusammenschluss von Patientenverbänden, Ärzten, Wissenschaftlern und Pharmafirmen.
Um den Patienten europaweit den gleichen Zugang zu einer hochwertigen Krebsversorgung zu sichern, drängt Cancer United auf einheitliche Standards in nationalen Krebsplänen. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, will die Organisation eine Million Unterschriften von EU-Bürgern sammeln und die Ergebnisse der Kampagne Ende 2008 vorstellen. ps
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