ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2006Gesundheitsreform: Finanzproblem der GKV
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Die rot-grüne Regierungskoalition hat bislang nicht begriffen, dass das Problem der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung die unzureichende Finanzierung ist. Ursache sind neben der Alterung der Bevölkerung die fehlenden Beitragszahler bei den mittleren Jahrgängen und die Arbeitslosigkeit. Folgenschwerer ist die Abhängigkeit der Beiträge von den Erwerbseinkommen. Vom Bruttoinlandsprodukt stammten im Jahr 2005 nur 47 Prozent aus Löhnen und Gehältern der abhängig Beschäftigten. 53 Prozent stammen von den Einkünften Selbstständiger, aus Vermögenserträgen und Mieten. Das Problem der GKV lässt sich lösen, wenn man endlich alle Einkommensarten berücksichtigt. Die Finanzämter besitzen die Daten aller Bürger. Kinder und Minderbemittelte können dabei berücksichtigt werden.
Prof. Dr. med. Rolf Bialas, Diekbarg 13 c,
22397 Hamburg
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