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Jüdisches Museum

TF

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LNSLNS Für historisch Interessierte wahrscheinlich einmal einen Besuch wert: das Jüdische Museum Franken, das kürzlich in Schnaittach eröffnet wurde. Man denkt ja beim Thema "Juden in Deutschland" meist an jüdische Gemeinden in den Städten; dieses Museum ist aber der Geschichte und der Kultur der in Franken auf dem Lande wohnenden Juden gewidmet. Schnaittach war schon im 16. Jahrhundert Rabbinersitz und Begräbnisort für umliegende Dörfer. Im 17. und 18. Jahrhundert waren die Schnaittacher Rabbiner gleichzeitig Landrabbiner und unterhielten eine Talmudschule. Im 19. Jahrhundert wanderten aber so viele Juden in die Städte ab, daß das Rabbinat 1893 erlosch. Die Synagoge blieb 1938 weitgehend erhalten und und bildet jetzt zusammen mit dem Ritualbad, Rabbiner- und Vorsängerhaus das Jüdische Museum mit einer Ausstellung, die zwischen November und April sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist (Auskünfte: Blumenstraße 31, 90762 Fürth, Tel 09 11/ 77 05 77, Fax 741 87 96). Im Frühjahr 1998 wird in Fürth noch ein zweiter Standort des Jüdischen Museums Franken eröffnet, im wesentlichen als Begegnungs- und Gesprächsstätte. TF
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