ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2006Karl Lenhard Rudolph: Erste Heisenberg-Professur

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Karl Lenhard Rudolph: Erste Heisenberg-Professur

Hibbeler, Birgit

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Karl Lenhard Rudolph. Foto: MHH-Pressestelle
Karl Lenhard Rudolph. Foto: MHH-Pressestelle
Priv.-Doz. Dr. med. Karl Lenhard Rudolph (37) hat eine Vision: Künftig soll es kein unabwendbares Schicksal mehr sein, dass mit zunehmendem Alter die Funktion und Regenerationsfähigkeit von Organen abnimmt. „Stichwort ist das gesunde Altern“, sagt Rudolph. Ziel des Forschers aus der Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Er will die genauen molekularen Mechanismen der Alterung verstehen und den Grundstein für neue Behandlungskonzepte legen.
Zur Förderung seiner wissenschaftlichen Arbeit im Bereich Stammzellalterung, Organhomeostase und Regeneration hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Rudolph eine „Heisenberg-Professur“ zuerkannt. Eine solche Professur wurde erstmalig vergeben.
Für Rudolph sind Zellalterung und Organregeneration die Themen der Zukunft. Dabei geht es ihm nicht darum, die Lebenserwartung immer weiter zu steigern. Die neuen Behandlungskonzepte sollen zu einer höheren Lebensqualität im Alter führen. 2003 habilitierte Rudolph sich zum Thema „Die Rolle von Telomerverkürzungen während der Alterung, Regeneration und Karzinogenese“.
Mit der neu geschaffenen „Heisenberg-Professur“ unterstützt die DFG exzellente Wissenschaftler als Hochschullehrer über einen Zeitraum von fünf Jahren. Anschließend wird das Land Niedersachsen als Träger der MHH die Professur finanzieren. Birgit Hibbeler
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