ArchivDeutsches Ärzteblatt PP11/2006Robert Schumann: Schlussfolgerung nicht zulässig
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LNSLNS Die psychische Erkrankung Robert Schumanns ist seit seinem Tod in zahlreichen Biografien und Pathographien behandelt worden . . . Die darin enthaltenen Diagnosen reichten von einer schubförmig verlaufenden Schizophrenie, einer unsystematischen Schizophrenie, einer manisch-depressiven Psychose, einer reaktiven Depression, einer progressiven Paralyse, einer tuberkulösen Meningitis über einen alkoholbedingten vorzeitigen Abbauprozess bis zur Persönlichkeitsstörung bzw. einer Kernneurose mit finalem Selbstmord durch Hungerstreik oder einer Flucht in die Krankheit nach psychischer „Kastration“ durch Clara Schumann und Brahms . . . Nach den Ausführungen von Karl Leonhard in seinem Buch „Bedeutende Persönlichkeiten in ihren psychischen Krankheiten“ spricht vieles dafür, dass Schumann an einer besonderen Form der unsystematischen Schizophrenie (Periodische Katatonie) gelitten hat . . .
Dr. med. Hans-Otto Dumke,
Zentrum für Psychiatrie (ZfP), Klosterhof 1,
88427 Bad Schussenried
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