ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2006Holzschnittkalender 2007: Tiere auf dem Lande

KULTUR

Holzschnittkalender 2007: Tiere auf dem Lande

Dtsch Arztebl 2006; 103(46): A-3124 / B-2720 / C-2611

Schöning, Susanne

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Der Holzschnittkalender „Tiere auf dem Lande“ erscheint Ende November. Original- Holzschnitte, Anzahl: 310 Stück. Kosten: 21 Euro zuzüglich 3,50 Euro Versandkosten. Die Drucke 1 bis 50 erscheinen als De-luxe- Ausgabe mit Textbeilagen. Kosten: 40 Euro zuzüglich 3,50 Euro Versandkosten. Bezug: Werkstatt am Küppel, Telefon: 0 66 54/7 99.
Der Holzschnittkalender „Tiere auf dem Lande“ erscheint Ende November. Original- Holzschnitte, Anzahl: 310 Stück. Kosten: 21 Euro zuzüglich 3,50 Euro Versandkosten. Die Drucke 1 bis 50 erscheinen als De-luxe- Ausgabe mit Textbeilagen. Kosten: 40 Euro zuzüglich 3,50 Euro Versandkosten. Bezug: Werkstatt am Küppel, Telefon: 0 66 54/7 99.
Die Beziehung Mensch-Tier ist trotz der scheinbaren Fürsorge für die Vierbeiner seit alters her recht einseitig auf die Bedürfnisse des Menschen zugeschnitten. Die Domestizierung wilder Tiere sicherte das Überleben des Menschen, der sich die gezüchteten Haustiere in jeder erdenklichen Weise zunutze machte: als Lieferanten von Häuten, Wolle, Pelzen, Fleisch, Milch, Käse und Fett oder als Arbeits- beziehungsweise Last- und Zugtiere. Hunde waren die Beschützer des Lagers und des Menschen. Auch in der Geschichte der Medizin haben Haustiere ihren festen Platz, und auch hier vor allem als Nutztiere: In Tierversuchen wurden und werden sie für die medizinische und pharmazeutische Forschung genutzt. Doch ein wesentlicher Aspekt ist auch in der Medizin durchaus vorhanden, nämlich die Möglichkeit einer freundschaftlichen Beziehung zwischen Mensch und Tier, die durch die Jahrhunderte immer bestanden hat. Die liebevolle künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Tiere auf dem Lande“, die sowohl in den Holzschnitten als auch in dem zugehörigen Textbändchen mit kulturgeschichtlichen Hinweisen und kleinen Geschichten und Anekdoten sichtbar wird, erinnert daran, dass ein grundsätzliches Umdenken im Verhältnis des Menschen zu den Tieren wünschenswert wäre.
Dr. med. Susanne Schöning
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