ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2006Institut für Qualität: Streit um Tonaufzeichnung bei Anhörung

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Institut für Qualität: Streit um Tonaufzeichnung bei Anhörung

Gerst, Thomas

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Foto: dpa
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Zu einem Eklat kam es im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bei der Anhörung zur Wirksamkeit kurzwirksamer Insulinanaloga bei Typ-1-Diabetes-mellitus am 16. November. Anlass war die Weigerung von Institutsleiter Prof. Dr. med. Peter Sawicki, einer Tonaufzeichnung der Anhörung durch Teilnehmer zuzustimmen. Daraufhin verließen die Vertreter verschiedener Arzneimittelhersteller, des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (VFA) und des Deutschen Diabetiker-Bundes (DDB) die Veranstaltung. Ihre Forderung nach Aufzeichnung der Anhörung begründeten die Vertreter von VFA und DDB damit, dass in der Vergangenheit in den Protokollen des IQWiG Aussagen falsch wiedergegeben worden seien. Darüber kritisierten sie Methodik und Vorgehensweise des IQWiG im laufenden Verfahren. Sawicki bezeichnete den demonstrativen Auszug als einen geplanten Eklat mit dem Ziel, die Veranstaltung zu sprengen. Bereits im Vorfeld sei darauf hingewiesen worden, dass nach der geltenden Verfahrensordnung eine Tonaufzeichnung durch die Teilnehmer nicht zulässig sei. Das IQWiG selbst kümmere sich um eine Tonaufzeichnung, auf deren Basis dann ein Protokoll erstellt werde. TG
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