ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2006Fernsehtipp: „A right to live“ – Aids-Medikamente für Millionen

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Fernsehtipp: „A right to live“ – Aids-Medikamente für Millionen

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Krisana Kraisintu (links) im Labor. Foto: WDR/Bildersturm
Krisana Kraisintu (links) im Labor. Foto: WDR/Bildersturm
Die Zahl der Aidsinfizierten ist besonders im südlichen Afrika hoch. Teure Medikamente westlicher Pharmakonzerne sind für viele unerschwinglich. Die komplizierte Medikamentierung der aus Europa und den USA importierten Arzneimittel ist ein zusätzliches Hindernis bei der Bekämpfung der Epidemie. Krisana Kraisintu, frühere Leiterin der Forschungsabteilung der thailändischen Government Pharmaceutical Organization, hat ein preisgünstiges Medikament entwickelt und ist zu einer Hoffnungsträgerin für viele Menschen geworden. Die Dokumentation verfolgt die Arbeit der Asiatin in Tansania. 14 Prozent der Tansanier sind HIV-positiv; der Altersdurchschnitt der Bevölkerung sank auf 37 Jahre. Weil es bisher keine Hoffnung gab, wurde das Problem verdrängt. Heute kauft die Regierung die Medikamente aus der eigenen Landesproduktion und verteilt sie an die Krankenhäuser und Gesundheitsstationen. Arte zeigt die Sendung anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember. Sendezeit: 19.00 Uhr. EB

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