ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2006Impfempfehlungen: Wo sind unsere Grippeimpfstoffe?
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Sind endlich alle Schweizer und Amerikaner geimpft, damit wir in Deutschland auch beliefert werden? Wie kommt es, dass einzelne Kollegen schon vor vier Wochen bis zu 300 Impfungen erhalten haben und in manchen Betrieben schon eifrig geimpft wird, während der größere Teil der niedergelassenen Ärzte leer ausgeht. Die Apotheken erhielten die ersten Impfungen von der Pharmaindustrie mit dem Auftrag, diese nur an die von den Firmen namentlich genannten „Kollegen“ zu liefern, die direkt bei den Firmen Grippeimpfungen bestellt haben. Ärzte, die nicht bei Pharmareferenten, sondern ihrer Hausapotheke bestellt haben, werden vorerst nicht beliefert. In Altenheimen zeigt sich dieser Skandal ganz offensichtlich. Nur die Patienten der wohl besonders cleveren Kollegen konnten bisher geimpft werden. Die wenigen bisher lieferbaren Impfungen wurden nicht breit an alle Praxen verteilt. Dadurch können nicht zuerst die Bedürftigen (Altenheimbewohner, Infektanfällige) geimpft werden . . .
Dr. med. Dietmar Kunz, Heidelberger Straße 18, 74172 Neckarsulm
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