PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2006; 103(48): A-3275 / B-2850 / C-2732

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Seeliger Preis – verliehen anlässlich der 58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie e.V. in Würzburg an Prof. Dr. Axel A. Brakhage, Inhaber des Lehrstuhls für Mikrobiologie und Molekularbiologie der Universität Jena und Leiter des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie. Er wurde für seine wegweisenden Arbeiten zum Verständnis der Krankheitsauslösung durch Pilze geehrt.

Clinical Scholar Research Award 2007 – verliehen von der International Anesthesia Research Society, Dotation: je 80 000 US-Dollar, an Dr. Kerstin Jurk, Universitätsklinikum Münster, für ein Projekt über die Rolle der Blutplättchen als Entzündungszellen in der Pathogenese der Sepsis, und Dr. Klaus Hahnenkamp, Universitätsklinikum Münster, für seine Studien zu den Effekten von intravenös applizierten Lokalanästhetika.

Forschungsstipendium – verliehen von der Wiedeking-Stiftung, Dotation: 24 000 Euro, an Dr. Peter Horn, Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Er erhält die Förderung für sein Projekt zur Entwicklung einer gentherapeutischen Behandlung bei der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie.

Thomas G. Schulze. Foto: privat
Thomas G. Schulze. Foto: privat
Theodore Reich Award – verliehen von der International Society of Psychiatric Genetics, Dotation: 2 000 Euro, an Dr. med. Thomas G. Schulze, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Genetische Epidemiologie in der Psychiatrie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim. Schulze erhielt den Preis unter anderem für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Erforschung der Ursachen der bipolaren Störungen.

DGHM-Preise – verliehen von der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) an Prof. Dr. rer. nat. Christoph Dehio, Basel, für seine Arbeit über die mikrobiell induzierte Tumorgenese am Modell von Bartonella henselae und Prof. Dr. med. Steffen Stenger, Erlangen, für seine Forschung auf dem Gebiet der Immunabwehr bei Tuberkulose. Dotation: jeweils 3 500 Euro. Förderpreis – ebenfalls verliehen von der DGHM an Dr. med. Jan Rupp, Lübeck, für seine Arbeit zur Pathogenese von Chlamydia pneumoniae und an Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Bernd Kreikemeyer, Rostock, für seine Forschung zur Pathogenität von Streptococcus pyogenes. Dotation: jeweils 1 500 Euro.

Maximilian-May-Preis – verliehen von der Maximilian-May-Stiftung, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. Jan-Peter Senderek, Institut für Humangenetik am Universitätsklinikum Aachen, für seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Entschlüsselung des Gens, das für das Auftreten des Marinesco-Sjögren-Syndroms verantwortlich ist.

Jan-Brod-Preis – verliehen und gestiftet von der Firma Solvay Arzneimittel GmbH, an Dr. Jan T. Kielstein verliehen, Abteilung Nephrologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Er wurde für seine Forschung im Bereich des Lungenhochdrucks ausgezeichnet. Der Preis war mit 5 000 Euro dotiert.

Rudolf-Schoen-Preis – verliehen von der TUI-Stiftung, Dotation: 20 000 Euro, an Dr. Serghei Cebotarie, Abteilung Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover. Er erhielt den Preis für seine Arbeit auf dem Gebiet der mitwachsenden Herzklappen.

MSD-Stipendium Arthrose/Arthritis – verliehen von der Firma MSD Sharp Dohme GmbH, Haar, an Dr. med. Bimba Franziska Hoyer, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dotation: 10 000 Euro. Hoyer arbeitet an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie und wird mit dem Stipendium in ihrem Projekt unterstützt, bei dem langlebige, autoreaktive Plasmazellen untersucht werden.

Stephan Doering, Vorsitzender der Preisjury, Preisträger Susanne Hörz und Ulrich Sachsse, Birger Dulz, Präsident der GePs (von links). Foto: J. Bonnet
Stephan Doering, Vorsitzender der Preisjury, Preisträger Susanne Hörz und Ulrich Sachsse, Birger Dulz, Präsident der GePs (von links). Foto: J. Bonnet
Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen und Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen 2006 – erstmalig verliehen von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen e.V. (GePs), gestiftet von der LBK Hamburg GmbH. Der Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen wurde an die Göttinger Arbeitsgruppe um Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse für die Arbeit „Results of Psychodynamically oriented Trauma-Focused Inpatient Treatment for Women with Complex Post Traumatic Stress Disorder and Borderline Personality Disorder“ verliehen. Der Preis war mit 10 000 Euro dotiert.
Das mit 5 000 Euro dotierte Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörung erhielt Dr. phil. Susanne Hörz, München, für ihre Arbeit „Ein Prototyp der Borderline-Persönlichkeitsorganisation – erfasst durch das strukturierte Interview zur Persönlichkeitsorganisation“. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema