ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2006Investmentclub Börsebius: Alle sieben Jahre verdoppelt

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Investmentclub Börsebius: Alle sieben Jahre verdoppelt

Rombach, Reinhold

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LNSLNS Noch ein Jahr, dann feiert der erste private Investmentclub Börsebius sein 15-jähriges Jubiläum. Die Ursprungsidee gilt damals wie heute: Ärzten mit relativ wenig Börsenwissen oder nicht ausreichend Zeit, sich intensiv um Wertpapiere zu kümmern, eine Anlegergemeinschaft ohne jegliche Interessenkonflikte zu bieten.
Für viele Anleger, die bei manchen Banken das unsichere Gefühl hatten, mit ihren Depots wegen eines zu geringen Volumens eher geringschätzig behandelt zu werden, konnten darüber hinaus über den Club wegen der „geballten“ Nachfragemacht ganz andere Konditionen durchgesetzt werden, sogar bei den Kosten für Wertpapiergeschäfte. Während wir zu Beginn noch ein Drittel dessen bezahlt haben, was der Bankkunde normalerweise zu entrichten hätte, ist der nunmehr (im Januar) ausgehandelte neue Satz auf ein Viertel der Transaktionskosten gesunken. Wie drastisch hier das Einsparpotenzial ist, zeigt ein Beispiel. Bei einem Aktienkauf mit einem Gegenwert von 100 000 Euro würden einem Depotinhaber üblicherweise 1 000 Euro Spesen abgerechnet, beim Investmentclub sind es nur noch 250 Euro. Zudem haben wir durchgesetzt, dass keinerlei Depotgebühren und keine Limitkosten erhoben werden.
Die Ausrichtung des Depots ist konservativ, das heißt, nicht mehr als ein Drittel des Depots darf in Einzelaktien angelegt werden; maximal ein Fünftel in kostengünstige Fonds, aber nur, soweit diese Sonderkonditionen einräumen, der Rest muss in sicheren Rentenwerten und Festgeldern angelegt werden. Damit bietet sich eine Mitgliedschaft auch im Rahmen einer soliden Altersvorsorge ganz gut an. Die ehrenamtliche Geschäftsführung strebt eine Verdoppelung des Vermögens alle sieben Jahre an, wohl unter Einschluss der monatlichen Teileinlagen. Diese Vorgaben haben sich in der Vergangenheit als durchaus realistisch erwiesen.
Bei den Aktien wollen wir zum Jahresende die maximale Quote von einem Drittel des Gesamtvermögens nicht ausschöpfen und einige Gewinnmitnahmen realisieren. Wir denken im Moment darüber nach, die zu Kursen um sechs Euro (aktuell acht Euro) gekauften Alno und die für durchschnittlich drei Euro (aktuell 4,20 Euro) erworbenen VBH wenigstens teilweise zu versilbern und für den Erlös Unterpari-Anleihen zu Kursen um 98 (Rückzahlung in einem Jahr: 100) zu kaufen, um so vor der vermutlichen Einführung der Abgeltungssteuer in 2009 noch einige steuerfreie Erträge einzuheimsen.
Gewinne sind erst dann wirklich sicher, wenn sie eingefahren sind.


Interesse?
Wenn Sie sich unverbindlich informieren wollen, schreiben Sie bitte an: 1. Privater Investmentclub Börsebius, Postfach 50 15 15, 50975 Köln oder faxen Sie an die Nr. 02 21/98 54 80 10.
Die Mindesteinlage beträgt 25 000 Euro und die monatliche Teileinlage 150 Euro. Der Investmentclub ist keine offizielle Veranstaltung des Deutschen Ärzteblattes, sondern wurde von Börsebius
(Reinhold Rombach) in Privatinitiative gegründet.
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