ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2006Gesundheitsreform: Kritik trotz Korrekturen

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Gesundheitsreform: Kritik trotz Korrekturen

Rabbata, Samir

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Parlamentarischer Abend der Ärzteschaft: Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium Klaus Theo Schröder, Andreas Köhler, Birgitt Bender, Martina Bunge, Daniel Bahr und Jörg-Dietrich Hoppe (v. l.). Foto: Jürgen Gebhardt
Parlamentarischer Abend der Ärzteschaft: Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium Klaus Theo Schröder, Andreas Köhler, Birgitt Bender, Martina Bunge, Daniel Bahr und Jörg-Dietrich Hoppe (v. l.). Foto: Jürgen Gebhardt
Auch nach der Ankündigung von Unionspolitikern, die geplante Gesundheitsreform in einigen Punkten überarbeiten zu wollen, ebbt die Kritik nicht ab. Die vorgesehenen Einschnitte für die Leistungserbringer seien nicht hinnehmbar, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. med. Andreas Köhler, beim parlamentarischen Abend der Ärzteschaft in Berlin. Rückendeckung bekam er vom gesundheitspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Bahr. Der Koalition könne es nicht verborgen geblieben sein, dass fast alle Gruppen aus dem Gesundheitswesen gegen den Gesetzentwurf aufbegehrten. Zuvor hatte die CDU-Gesundheitsexpertin, Annette Widmann-Mauz, (siehe DÄ, Heft 48/ 2006) Änderungen bei der geplanten Umgestaltung des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses und der Neuregelung der vertragsärztlichen Honorierung in Aussicht gestellt.
Die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, Birgitt Bender, nannte es bestürzend, dass die Koalition trotz massiver Kritik von Experten und Betroffenen im Wesentlichen an ihren Plänen festhalte. Die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Martina Bunge (Die Linke), forderte Union und SPD auf, den Gesetzentwurf komplett zu überarbeiten. SR
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