ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2006Gesundheitsreform: Kritik an Ausschreibungen

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Gesundheitsreform: Kritik an Ausschreibungen

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Die Versorgung mit Heilmitteln sollen die Krankenkassen künftig ausschreiben. Foto: Caro
Die Versorgung mit Heilmitteln sollen die Krankenkassen künftig ausschreiben. Foto: Caro
Das „Aktionsbündnis Qualität in der Hilfsmittelversorgung“ fordert, das Ausschreibungsverfahren für Hilfsmittel im Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform zu streichen. Diese Regelung gefährde die Existenz von mehreren Tausend Sanitätshäusern, Orthopädiehandwerksfirmen und Homecare-Unternehmen, argumentieren die Mitglieder des Bündnisses.
Hintergrund ihrer Forderung ist eine Neuregelung im geplanten GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. Danach sollen die Krankenkassen zukünftig die Versorgung ihrer Versicherten mit Hilfsmitteln ausschreiben und nur das Unternehmen mit dem günstigsten Angebot beauftragen. „Durch derartige K.-o.-Ausschreibungen werden zwangsläufig die Strukturen der mittelständischen Unternehmen zugunsten einiger Großanbieter zerstört“, kritisiert der Vorsitzende des Bundesinnungsverbandes Orthopädietechnik, Frank Jüttner. Zip
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