ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2006Katrin Lompscher: Die Flexible aus dem Osten

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Katrin Lompscher: Die Flexible aus dem Osten

Dtsch Arztebl 2006; 103(49): A-3353 / B-2920 / C-2801

Hibbeler, Birgit

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Katrin Lompscher. Foto: dpa
Katrin Lompscher. Foto: dpa
Katrin Lompscher (44) macht keinen Hehl daraus: Die Gesundheitspolitik zählt nicht zu ihren Spezialgebieten. Die PDS-Politikerin sagte nach ihrer Nominierung zur neuen Berliner Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, sie müsse sich erst einmal einarbeiten.
In den kommenden Wochen wolle sie alle neun Kliniken des landeseigenen Vivantes-Konzerns besuchen. „Zunächst hoffe ich, dass mir alle Mitarbeiter viel erzählen, denn ich will ja was lernen“, sagte Lompscher dem „Tagesspiegel“. Der PDS-Landesparteichef Klaus Lederer beschreibt sie als „zielstrebig, zupackend und spritzig“. Sie gilt zudem als undogmatisch und flexibel.
Als Diplom-Ingenieurin für Städtebau ist Lompscher in ihrem neuen Ressort keine Expertin. Seit 2001 war sie im Bezirk Lichtenberg als Stadträtin für Stadtentwicklung zuständig, später für Kultur und Bürgerdienste. Lompscher hat für ihre Partei eine symbolische Bedeutung, denn sie ist die einzige Ostdeutsche unter den drei PDS-Senatoren. Geboren in Berlin, studierte sie in Weimar Architektur und Bauwesen. Lompscher bezeichnet sich als „Genussraucherin“. „Wir brauchen einen effektiven Nichtraucherschutz, aber kein militantes Rauchverbot“, sagte sie der „Berliner Zeitung“.
Den Bereich Gesundheit übernimmt Lompscher von ihrer Partei-freundin Heidi Knake-Werner (63), die künftig als Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales zuständig ist. Birgit Hibbeler
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