SUPPLEMENT: Reisemagazin

Bildband: Eine glanzvolle Ära

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Schiffe wie die „Queen Mary“ oder die „Queen Elizabeth“ braucht man heutzutage eigentlich nicht mehr wirklich. Schließlich ist es sehr viel bequemer, schneller und günstiger, große Entfernungen mit dem Flugzeug zurückzulegen. Ozeanriesen dienen nur noch einer vergnüglichen und entspannten Form des Reisens. Das war in der großen Zeit der Passagierschiffe von 1850 bis 1930, die Catherine Donzel in ihrem prächtigen Bildband auferstehen lässt, noch ganz anders. „Legendäre Ozeanreisen“ zeigt, wie es auf den Schiffen zuging, als der Seeweg noch der einzige Weg war, um über den Ozean zu gelangen. Im goldenen Zeitalter der Ozeanliner schwelgte man in Luxus und Eleganz. Man logierte in Suiten, nahm von Meisterköchen komponierte Menüs ein und traf sich in prachtvollen Salons zum Kartenspielen, Flirten und Tanzen. Man flanierte auf dem Promenadendeck, spielte Tennis und Shuffleboard und genoss das süße Nichtstun. Donzel verschweigt aber auch die Kehrseite der Medaille nicht: die harte Arbeit der Crew, die Reisen in der zweiten, dritten und vierten Klasse, die Überfahrten der Auswanderer, die sich jenseits des Atlantiks ein besseres Leben erhofften. Fazit: ein nicht nur wegen der zahlreichen beeindruckenden Schwarz-Weiß-Fotografien, sondern auch wegen der lesenswerten Texte sehr empfehlenswertes Buch. Gisela Klinkhammer

Catherine Donzel: Legendäre Ozeanreisen. Die große Zeit der Passagierschiffe 1850 bis 1930. Frederking & Thaler, München, 2006, 192 Seiten, 220 Fotos, gebunden, 39,90 €
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