ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2006Gesundheitsdienst: Ärzte für Gleichstellung

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Gesundheitsdienst: Ärzte für Gleichstellung

Flintrop, Jens

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Mehr Geld für wertvolle Arbeit: Die Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst fordern eine Anlehnung an die Tarifverträge in Ländern und Kommunen. Foto: ddp
Mehr Geld für wertvolle Arbeit: Die Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst fordern eine Anlehnung an die Tarifverträge in Ländern und Kommunen. Foto: ddp
Der Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) fordert eine bessere Vergütung für die Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst. Die neuen Tarifverträge für die Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern und an den Universitätskliniken müssten auch für die Ärzte im ÖGD gelten. Anderenfalls werde es zu Schwierigkeiten bei der Gewinnung und Erhaltung von ärztlichem Personal im ÖGD kommen, weil der Verdienst dort deutlich niedriger sei als im Krankenhaus, heißt es in einer Erklärung des Verbandes.
„Der ÖGD trägt mit seiner Arbeit wesentlich zu einer hohen Lebenserwartung der Bevölkerung bei: durch sauberes Trinkwasser, guten Impfschutz und Einhaltung einer guten Hygiene“, betont der ÖGD-Vorsitzende Dr. med. Klaus Walter. Dafür benötige der ÖGD auch in Zukunft gutes ärztliches Personal und nicht eine Garnitur zweiter Klasse, die aus der drohenden schlechteren Bezahlung resultieren werde. Walter: „Mit großer Sorge sehen wir eine Entwicklung, die den ÖGD auf das Abstellgleis führt. Dem gilt es entgegenzutreten.“ JF
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