ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2006Freie Berufe: Zahl der Einstellungen leicht gestiegen

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Freie Berufe: Zahl der Einstellungen leicht gestiegen

Merten, Martina

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Berufliche Freiheit als Voraussetzung für neue Arbeitsplätze nannten 90 Prozent der Ärzte. Foto: Daniel Rühmkorf
Berufliche Freiheit als Voraussetzung für neue Arbeitsplätze nannten 90 Prozent der Ärzte. Foto: Daniel Rühmkorf
Im Jahr 2005 hat sich die Beschäftigungssituation bei den freien Berufen leicht verbessert. Während 21,4 Prozent der Freiberufler Mitarbeiter entließen, konnten 25,5 Prozent Arbeitnehmer einstellen. Das geht aus einer Umfrage des Instituts der Freien Berufe (IFB) hervor, die der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) in Auftrag gegeben hatte.
Um mehr Arbeitsplätze schaffen zu können, hält ein Großteil der Befragten es für erforderlich, die wirtschaftliche Lage der freien Berufe zu verbessern. Für mehr als 90 Prozent der befragten Ärzte muss zunächst ihre berufliche Freiheit wiederhergestellt werden, damit sie Arbeitsplätze schaffen können. Steuerliche Anreize spielen für 64 Prozent eine Rolle, andere finanzielle Anreize für 46 Prozent, sagte Dr. Willi Oberlander vom IFB bei der Vorstellung der Ergebnisse.
Die Mehrheit der Befragten und 35 Prozent der Ärzte hielten das Konzept der FDP für am besten geeignet, um Arbeitsplätze zu schaffen. Hiernach gilt ein Kündigungsschutz erst bei einer Betriebsgröße von mehr als 50 Mitarbeitern und setzt erst vier Jahre nach Arbeitsbeginn ein. Zudem können Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Fall einer betriebsbedingten Kündigung statt des Kündigungsschutzes beispielsweise eine Abfindung vereinbaren. MM
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