ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2006Ambulante Rehabilitation

POLITIK

Ambulante Rehabilitation

Dtsch Arztebl 2006; 103(50): A-3373 / B-2937 / C-2817

Hibbeler, Birgit

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LNSLNS - Einrichtungen: Weder dem Bundesministerium für Gesundheit noch der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund liegen Zahlen darüber vor, wie viele Einrichtungen in Deutschland ambulante Rehabilitation anbieten. Auch das Statistische Bundesamt erhebt dazu keine Daten. Trotzdem wird die zu geringe Zahl als ein Grund dafür angegeben, dass der Anteil ambulanter Leistungen relativ niedrig ist.

- Leistungen: Etwa 8,5 Prozent der Rehabilitationsleistungen zulasten der Rentenversicherungsträger erfolgen ambulant. Nach einer Prognose der DRV Bund könnte sich der Anteil bis zum Jahr 2010 mehr als verdoppeln. Bei der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) sind es rund 5,5 Prozent.

- Ausgaben: Die Rentenversicherungsträger gaben 2005 für medizinische Rehabilitation etwa 3,2 Milliarden Euro aus. Rund 123 Millionen davon entfielen auf ambulante Behandlungen. Bei der GKV erreichten die Reha-Ausgaben rund 2,1 Milliarden Euro, von denen etwa 75 Millionen für ambulante Maßnahmen verwendet wurden. BH (Quellen: DRV und BMG)
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