ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2006Impfen: Nutzen wird oft nicht wahrgenommen

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Impfen: Nutzen wird oft nicht wahrgenommen

Dtsch Arztebl 2006; 103(51-52): A-3444 / B-3000 / C-2876

Rabbata, Samir

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Impfungen: Der Gerettete weiß nichts von seinem Glück. Foto: mauritius
Impfungen: Der Gerettete weiß nichts von seinem Glück. Foto: mauritius
Zu wenige Menschen lassen sich in Deutschland impfen. Dabei könne Impfen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Erreger eradiziert und Krankheiten kontrollierbar werden, sagte der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Prof. Dr. med. Heinz-Josef Schmitt. Ein Grund für die mangelnde Impfbereitschaft sei, dass „der Gerettete nichts von seinem Glück weiß“. Der Nutzen des Impfens werde nicht wahrgenommen, so Schmitt.
„Weil viele Krankheiten durch Impfungen zurückgedrängt wurden, sinkt das Bewusstsein über deren Gefährlichkeit“, betonte Dr. med. Christiane Meyer vom Robert-Koch-Institut. Gleichzeitig steige die Wahrnehmung seltener Komplikationen durch Impfungen. Als Folge könne die Akzeptanz von Impfungen weiter sinken. Die Aufklärung von Bevölkerung und Fachöffentlichkeit sei deshalb besonders wichtig. SR
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