ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2006Gesundheitspolitik: Surrealsatire
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Wunderbar, wie Herr Kollege Spiro den Widersinn in unserem Gesundheitswesen als Surrealsatire entlarvt. Aber erkennen Sie doch bitte auch „die“ Chance, wenn endlich mal Politiker – verantwortlich für das Wohl des Staatskörpers – nach einer Flut von Reformattrappen nun frei nach Viktor Frankel in paradoxer Intention unser Heil suchen. Für einen großen Wurf muss man weit ausholen, und zwar in Gegenrichtung. Wir müssen sowieso – nach zeitgemäßer Auslegung – das tun, was uns von Hippokrates angesagt ist. Die verfasste Gesellschaft wird unser Tun im Nachhinein beschreiben, und wenn dies nur surreal geht, dann hat sie schon mal aufgehört, uns etwas vorzuschreiben. Beschreibungen oder andere Darstellungen können surreal sein – Handlungsanweisungen nicht.
Dr. Hans Ulrich Steudemann, Stüdlstraße 5,
80995 München

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