ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2006Mitteilungen: Neufassung einer Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zur kurativen Mammographie

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Neufassung einer Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zur kurativen Mammographie

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LNSLNS Durch das Zusammenwirken der Anforderungen an die zum Einsatz kommenden Geräte, die Aufnahmequalität sowie die Fachkenntnis der die Aufnahmen beurteilenden Ärzte wird ein entsprechend hohes Niveau der Versorgungsqualität in der vertragsärztlichen Versorgung sichergestellt. Die freiwillige Teilnahme von Ärzten aus anderen Sektoren der Versorgung an der Maßnahme zeigt zudem an, dass an den Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Mammographie ein entsprechend hohes Interesse besteht.
Nach der Auflage neuer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Mammographie im Jahr 2002 und den damit verbundenen unterschiedlichen Regelungen wurde eine Zusammenfassung aller Regelungen in einem Dokument auch aus Gründen der Übersichtlichkeit unvermeidlich.
Mit der zum 1. 1. 2007 in Kraft tretenden, neu gefassten Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zur kurativen Mammographie konnten neben dieser Zusammenführung und Ausgliederung der bisher in der Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie enthaltenen Regelungen folgende weitere Änderungen herbeigeführt werden:
1. Die Durchführung der Qualitätssicherungsmaßnahmen zur kurativen Mammographie obliegt nunmehr der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Kassenärztlichen Vereinigungen.
2. Für die Fortbildung auf dem Wege der Selbstüberprüfung des eigenen Wissensstandes gilt, dass die hierfür erforderliche Fallsammlungsbegutachtung nunmehr generell alle zwei Jahre vorgesehen ist.
In der Weiterentwicklung der Maßnahme nimmt einen hohen Stellenwert der sog. Abschnitt D ein, der der Selbstüberprüfung der eigenen Treffsicherheit bei der Beurteilung schwieriger Mammographieaufnahmen dient. Diese Maßnahme dient in erster Linie dem Training an solchen Fällen, die in der Routinepraxis selten auftreten und deren Einschätzung entsprechend schwierig ist. Für die Ermittlung solcher Fälle und auch die Zusammenstellung entsprechender Fallsammlungen ist die kollegiale Mitwirkung aller Beteiligten hilfreich. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung wird deshalb eine Initiative starten, die es ermöglicht, solche Fälle einzureichen als Grundlage dafür, die Fallsammlung anwenderorientiert weiterzuentwickeln.
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