ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2007KV Rheinland-Pfalz: Vorstände verlieren ihre Ämter

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KV Rheinland-Pfalz: Vorstände verlieren ihre Ämter

Dtsch Arztebl 2007; 104(1-2): A-4 / B-4 / C-4

Maus, Josef

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LNSLNS Drei von vier Vorstandsmitgliedern der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) sind von ihren Ämtern entbunden worden beziehungsweise scheiden auf eigenen Wunsch aus. Dies ist das Ergebnis einer Ver­tre­ter­ver­samm­lung (VV) der KV RLP vom 16. Dezember 2006.
Bei internen Prüfungen waren die drei hauptamtlichen Vorstandsmitglieder aus unterschiedlichen Gründen in Verdacht geraten. Bei Dr. med. Karl-Heinz Schmidt, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der KV, hat sich der Verdacht auf kassenärztliche Falschabrechnung nach Überzeugung der VV bestätigt. Schmidt wurde von seinem Amt entbunden. Gegen Dr. med. Alois Knoth war der Vorwurf erhoben worden, er habe mehr als die 13 zulässigen Wochenstunden in der eigenen Praxis gearbeitet. Auch dieser Verdacht hat sich bestätigt. Knoth ist auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Sanitätsrat Rainer Hinterberger soll zu selten in der KV präsent gewesen sein – ein Vorwurf, der sich nach Auffasssung der VV nicht halten lässt. Dennoch scheidet Hinterberger auf eigenen Wunsch Ende 2007 aus. Die KV Rheinland-Pfalz arbeitet jetzt an einer Satzungsänderung mit dem Ziel, den Vorstand zunächst auf drei und ab dem Jahr 2008 auf zwei Mitglieder zu begrenzen. JM
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