ArchivDeutsches Ärzteblatt10/1997USA: Geburtenkontrolle mit Abtreibungsverbot verknüpft

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USA: Geburtenkontrolle mit Abtreibungsverbot verknüpft

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LNSLNS WASHINGTON. Das US-Repräsentantenhaus hat Finanzhilfen für Geburtenkontrollprogramme in Entwicklungsländern mit einem Abtreibungsverbot verknüpft. Die entsprechende Vorlage wurde Mitte Februar in Washington mit 231 gegen 194 Stimmen angenommen. Mit ihr werden 385 Millionen Dollar, umgerechnet rund 650 Millionen DM, für Geburtenkontrollprogramme in Entwicklungsländern freigegeben. Die Empfänger, vor allem Nichtregierungsorganisationen, müssen sich aber verpflichten, Abtreibungen nicht vorzunehmen und auch nicht zu empfehlen. Die Gelder für die Geburtenkontrolle waren von Präsident Bill Clinton beantragt worden, nachdem ein Bericht vor einem Mangel an Verhütungsmitteln in mindestens 60 Ländern gewarnt hatte. In der Debatte im Repräsentantenhaus meldeten sich vor allem entschiedene Abtreibungsgegner zu Wort. Sie wollten nach eigenen Angaben verhindern, daß Clinton mit "seiner auf Abtreibungen ausgerichteten Politik" durchkomme. afp
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