ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2007Gemeindeschwestern: Lange Tradition
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. . . Das Vorbild für Schwester Agnes war zwar die DDR-typische Gemeindeschwester. Die „Gemeindeschwester“ ist aber keine Errungenschaft der DDR. Sie hat, besonders in den ländlichen Regionen, eine lange Tradition und kam (in protestantischen Regionen) aus der Diakonie. Die Gemeindeschwester mit der typischen Haube war aus den Gemeinden nicht wegzudenken, war sie doch 24 Stunden im Einsatz und hatte ihren festen Platz – auch am sonntäglichen Mittagstisch in den Familien. Zuerst wurde Schwester Hedwig (wie ich sie aus meiner Jugend kenne) gefragt, dann ging man evtl. zum Doktor. Es ist aber auch daran zu erinnern, dass noch vor 30 Jahren ein KV-Vorsitzender dagegen wetterte, Blutdruckmessgeräte in die Hand der Patienten zu geben. Blutdruckmessen war ausschließlich eine ärztliche Leistung, und sollte es bleiben.
Dr. med. Joachim Winkelmann, Polostraße 1, 22609 Hamburg
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