ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2007Ambulante Versorgung: Woher kommt das Geld?

BRIEFE

Ambulante Versorgung: Woher kommt das Geld?

Dtsch Arztebl 2007; 104(1-2): A-30 / B-28 / C-27

Bock, Fritjof

Der Hausärzteverband setzt auf den direkten Dialog mit der Politik (DÄ 39/ 2006: „Spagat zwischen Protest und Dialogbereitschaft“ von Josef Maus).
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Hurra, kann ich da nur zujubeln: 75 Euro pro Fall zuzüglich Zuschlägen. Diese Forderung wird wohl jeder Vertragsarzt gerne unterschreiben; nur das hat einen Haken: Woher soll das Geld kommen? In der Erarbeitung des EBM wurde seitens der Hausärzte (Fachärzte für Allgemeinmedizin) vehement die Gleichwertigkeit der ärztlichen Arbeit gefordert, dies mit dem Seitenblick auf die ach so gut verdienenden Fachärzte. Nun kann ein jeder Facharzt ebenfalls die oben angeführten 75 Euro zuzüglich der Zuschläge für sich einfordern. Wir sollten alle zusammenstehen, damit die Gesellschaft die Politik dazu zwingt, das erforderliche Geld dafür bereitzustellen. Dann erst ist Solidarität unter den Ärzten Realität, und wir können uns endlich wieder dem zuwenden, was wir am besten können, nämlich Menschen behandeln und nicht den Mangel verwalten.
Dr. Fritjof Bock, Am Ottersberg 42,
88287 Grünkraut
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