ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2007Demenzerkrankungen: Kaum Unterstützung für Angehörige

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Demenzerkrankungen: Kaum Unterstützung für Angehörige

Dtsch Arztebl 2007; 104(3): A-82 / B-78 / C-74

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Foto: Photothek.net
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Die Pflege Demenzkranker verlangt von den betreuenden Angehörigen einen enormen Einsatz, denn Unterstützung von außen erhalten nur wenige. Viele meistern die Pflegetätigkeit allein, ohne einen ambulanten Pflegedienst. Zudem sind die Angehörigen oftmals nur unzureichend über die Erkrankung und Hilfsangebote informiert. Zu diesen Ergebnissen kommt der „Dementia Carers’ Survey“, eine Studie in fünf europäischen Ländern, die unter Beteiligung der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft durchgeführt wurde.
Demnach verbringt rund die Hälfte der Befragten etwa zehn Stunden täglich mit der Betreuung eines demenzkranken Familienmitglieds. Sofern externe Pflegeleistungen in Anspruch genommen würden, müssten die Kosten dafür vielfach selbst übernommen werden. Nur 17 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Versorgung Demenzkranker in ihrem Land auf einem guten Niveau erfolge. EB
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