ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2007Bürokratie: Von einem anderen Stern
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Der Verfasser regt an, in Krankenhäusern solle man besonders geschulte und erfahrene Ärzte professionalisieren, um die MDK-Anfragen qualifizierter beantworten zu können. Das würde schließlich die „therapeutisch“ tätigen Ärzte entlasten . . . Offensichtlich spürt ein „Schreibtischarzt“ mit geregelter Fünftagewoche nicht, dass sein Kontroll-, Befundübermittlungs- und Krankenunterlagenüberlassungsverlangen niemals auf „Gegenliebe“ bei Krankenhausärzten führen wird. Er begehrt sogar noch, eine besondere Arztstelle im Krankenhaus zu schaffen, um dadurch MDK-Anfragen qualifiziert beantwortet zu bekommen. Solch ein Verlangen kann eigentlich heute nur noch von einem „anderen Stern“ kommen. Der Verfasser hakt das heutige MDK-Prüfungs(un)wesen als unabänderlich ab. Er zeigt nicht den geringsten Ansatz einer Überlegung, ob nicht auf ganz einfache Weise der „irrsinnige Bürokratismus“ des „Miteinanderbeschäftigen“ eingedämmt werden kann.
Peter Tischmann, Geschäftsführer der St. Clemens-Hospitale Sterkrade gGmbH, Wilhelmstraße 34, 46145 Oberhausen
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