ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2007Internetportal: Gewalt gegen Kinder

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Internetportal: Gewalt gegen Kinder

Dtsch Arztebl 2007; 104(3): A-112 / B-103 / C-99

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Foto: Joker
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Meldungen über Gewalt gegen Kinder sind alltäglich. Aktuell leiden nach Angaben des Bielefelder Jugendforschers Prof. Dr. Klaus Hurrelmann zwei bis drei Prozent der Kinder dauerhaft unter schweren körperlichen oder seelischen Gewaltübergriffen ihrer Eltern. Gleichgültig ob es sich um Verwahrlosung, Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuellen Missbrauch handelt – diese Kinder brauchen schnelle und kompetente Hilfe. Mit dem Internetportal www.gewalt-gegen-Kin der.de gibt es jetzt eine Plattform für Fachleute und interessierte Bürger. Es informiert Ärzte und andere Berufsgruppen, die mit Kindern umgehen, über mögliche Anzeichen von Gewaltanwendung. Hinweise zur Diagnostik und zum Fallmanagement helfen in der täglichen Praxis, Schaubilder zeigen typische Verletzungsmuster. Zusätzlich bietet das Portal ein Verzeichnis von rund 1 500 Einrichtungen und Initiativen in Nordrhein-Westfalen, die im Verdachtsfall weiterhelfen können. Lokale Netzwerke unter Einbindung von Ärzten, Hebammen sowie Gesundheits- und Jugendämtern sind nach Ansicht von Dr. Thomas Fischbach vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte notwendig, um frühzeitig zum Wohle des Kindes intervenieren zu können. Entwickelt wurde die Website gemeinsam von der Techniker Krankenkasse in NRW und dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. EB
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