ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2007Hausliche Krankenpflege: Einmalkatheterisierung wird Kassenleistung

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Hausliche Krankenpflege: Einmalkatheterisierung wird Kassenleistung

Dtsch Arztebl 2007; 104(4): A-148 / B-136 / C-132

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Blasenentleerungsstörung: Bislang waren Betroffene in der Regel auf einen Dauerkatheter angewiesen. Foto: Superbild
Blasenentleerungsstörung: Bislang waren Betroffene in der Regel auf einen Dauerkatheter angewiesen.
Foto: Superbild
Ärzte können künftig eine intermittierende Harnableitung für Patienten mit Blasenentleerungsstörung zulasten der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung verordnen. Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat die Richtlinie zur häuslichen Krankenpflege entsprechend erweitert. Die Methode ist bislang nicht als fortdauernde Pflegeleistung verordnungsfähig. Patienten, die sich nicht selbstständig katheterisieren können, sind daher in der Regel auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen, denn die mehrfach tägliche Harnableitung durch einen Pflegedienst wird von den Kassen nicht bezahlt. Die Entscheidung des G-BA wird nun dem Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt und kann bei Nichtbeanstandung in Kraft treten. EB
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