ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2007Kardiologen: Managementwissen gefordert

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Kardiologen: Managementwissen gefordert

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LNSLNS Im Rahmen der Umwandlung der Krankenhausstrukturen sind besonders die kardiologischen Dienstleistungen von zentralen Veränderungen betroffen. Als wichtige medizinische Dienstleistungszentren müssen kardiologische und kardiochirurgische Abteilungen oder Kliniken die vereinbarten Ziele eigenverantwortlich erreichen und sich zugleich mit speziellen Serviceleistungen auf dem Markt behaupten. Die Einführung der DRGs sowie die Minderung öffentlicher Fördermittel stellen dabei eine besondere Herausforderung in der Neuorganisation der kardiologischen Fachabteilungen dar: „Nur mit Kompetenz in allen Managementfragen kann man als Leiter einer kardiologischen Klinik die Entscheidungen der Verwaltung richtig bewerten und gemeinsam die beste Lösung finden“, sagt Prof. Dr. med. Günter Görge, Chefarzt und stellvertretender Ärztlicher Direktor am Klinikum Saarbrücken.
Mit seiner Weiterbildung „Management in der Kardiologie“ bietet das mibeg-Institut Medizin ärztlichen Leitern kardiologischer und kardiochirurgischer Abteilungen oder Kliniken sowie ihren Counterparts in der Verwaltung und Geschäftsführung die Möglichkeit, sich aktuelle Kenntnisse zur Neustrukturierung anzueignen.
In vier Seminareinheiten werden Managementkompetenzen zum Aufbau, zur Leitung und zur Qualitätssicherung eines kardiologischen Dienstleistungszentrums vermittelt. Das Seminar gibt Informationen zu Rechtsgrundlagen spezifischer Versorgungsformen und ihren Finanzierungsmöglichkeiten.
Die Weiterbildung wird in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Nordrhein, der Arbeitsgemeinschaft Leitende Kardiologische Krankenhausärzte und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie durchgeführt und erfährt Unterstützung durch die Weiter- und Fortbildungs-Akademie Kardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
Das erste Seminar „Management in der Kardiologie“ startet am 2. Februar und wird nach den Richtlinien für die zertifizierte ärztliche Fortbildung gestaltet und durch die Ärztekammer anerkannt.
Weitere Informationen: mibeg-Institut Medizin, Köln, Telefon: 02 21/ 33 60 46-10, E-Mail: medizin@mi beg. de, Internet: www.mibeg.de. WZ

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