Archiv4/2007Niedergelassene Ärzte – Umfrage: Nur noch zwei Drittel des Praxisumsatzes aus der GKV

POLITIK

Niedergelassene Ärzte – Umfrage: Nur noch zwei Drittel des Praxisumsatzes aus der GKV

Deutsches Ärzteblatt online, 26.01.2007, www.aerzteblatt.de/aufsaetze/0701

Obermann, Konrad; Rauert, Rieke; Görlitz, Anke; Müller, Peter

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LNSLNS Die repräsentative Befragung aus dem Jahr 2006 zeigt zudem: Die Ärzte in Deutschland gehen davon aus, dass sich ihre wirtschaftliche Lage künftig verschlechtern wird.

Politische Reformbestrebungen wie auch der generelle gesellschaftliche Wandel führen zu einem grundlegenden Wandel im deutschen Gesundheitswesen. Sowohl die Patienten als auch die Ärzteschaft sind zahlreichen Neuerungen unterworfen. Niedergelassene Ärzte stehen hohem Budgetdruck, steigenden Anforderungen und vielfältiger Kontrolle gegenüber (Thomas 2005). Dies führt zu einem Veränderungs- und Wettbewerbsdruck bei Ärzten, der durch Begriffe wie Wettbewerbsorientierung, Outsourcing von Dienstleistungen, Privatisierung von Einrichtungen und Fusionen im Krankenhausbereich charakterisiert werden kann (Flintrop 2006; Leiber & Zwiener 2006).
Die daraus resultierende berufliche Situation der niedergelassenen Ärzte in Deutschland bietet derzeit im hohen Maße Anlass zu Diskussionen; Ärzte zeigen durch Praxisschließungen und politische Demonstrationen ihren Unmut. Gleichzeitig fehlen in Deutschland valide empirische Daten zur Einschätzung der Berufssituation dieser Gruppe. Zwar liegen unterschiedliche empirische Daten zur aktuellen Situation von Ärzten vor, jedoch beleuchten diese in der Regel nur einzelne aus der Gesamtheit herausgenommene thematische Aspekte (z. B. Arbeitszufriedenheit) und/oder betrachten nur einzelne Subpopulationen (Bestmann et al. 2004; Johnsen & Sattler 2005; NürnbergStift 2006; Kaiser 2002; Drexler-Gormann & Kaiser 2002).
Ziel dieser Arbeit soll eine umfassende Bestandsaufnahme der beruflichen Situation und Perspektive niedergelassener Ärzte in Deutschland sein. Diese empirische Studie soll Auskunft darüber geben, unter welchen Rahmenbedingungen niedergelassene Ärzte praktizieren, wie zufrieden sie mit ihrer Arbeit sind und wie sie die Zukunft ihrer Praxis einschätzen.
Material und Methoden
Stichprobe, Datenerfassung und Aufbereitung
Um Repräsentativität und Validität der Befragung zu gewährleisten, wurde aus dem Ärzteverzeichnis der Stiftung Gesundheit aus der Grundgesamtheit aller 127 417 in der Niederlassung arbeitenden Ärzte (Stiftung Gesundheit 2006) eine geschichtete Zufallsstichprobe der Größe n = 14 990 gezogen. Unter der Annahme eines 3 %igen Rücklaufs wurden etwa 450 Antworten erwartet. Die Schichtung erfolgte nach Geschlecht, Alter, Niederlassungsdauer, Region, Verstädterungsgrad sowie nach Fachrichtung.
Die Stiftung Gesundheit, Hamburg, ist eine gemeinnützige, rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts, welche 1996 unter Aufsicht des Innenministeriums Schleswig-Holstein errichtet wurde. Sie verfügt über eine in ihrer Art einmalige Strukturdatenbank praktisch aller in Deutschland niedergelassenen Ärzte einschließlich Praxistyp und -größe, Fachrichtung und sämtlicher Kontaktdaten.
Das Messinstrument wurde als Online-Fragebogen konzipiert, der im Internet auszufüllen war. Den ausgewählten Ärzten wurde eine Informations-E-Mail geschickt, die den Link zum Online-Fragebogen und eine persönliche UID (Benutzeridentifikationsnummer) zum Einloggen enthielt, um rückwirkend den jeweiligen Fragebogen dem passenden Datensatz der Strukturdatenbank zuordnen zu können. Nach zehn Tagen wurde gegebenenfalls eine Erinnerungs-E-Mail versandt und dadurch die Möglichkeit zur Teilnahme um weitere zehn Tage verlängert. Nach Ablauf dieser Frist wurde die Untersuchung abgeschlossen. Zusätzlich wurde ein Papierverfahren angewandt, bei dem der Fragebogen an 200 ausgewählte Ärzte per Briefpost versandt wurde, um einen Vergleich zum Online-Verfahren bezüglich der Rücklaufquote herzustellen.
Die Antworten des Online-Fragebogen wurden in Microsoft-Excel eingelesen, dann in ein SPSS-Format umgewandelt und die Variablen mit entsprechenden Wertelabels versehen. Anschließend erfolgte eine umfangreiche Datenbereinigung, in der die Daten von Schreib- und Lesefehlern befreit wurden. Danach wurde zur Plausibilisierung für jede Variable eine Häufigkeitsauszählung vorgenommen, um so mögliche Fehler ausschließen zu können. Am Ende dieses Prozesses entstand ein bereinigter Datensatz, der die notwendige Konsistenz für die beabsichtigten Analysen aufwies. Die statistischen Analysen der bereinigten Daten erfolgte mit SPSS 14 für Windows.
Bei einigen (nur klassiert vorliegenden) Variablen, wie beispielsweise dem Einkommen, wurden die Mittelwerte eines Merkmals aus mehreren Gruppen (zum Beispiel Gehaltsgruppen) zusammengefasst (Bortz 1999, S. 40; vgl. auch Kühnel & Krebs 2001, S. 75; Rösch 1994). Dabei wird der Gesamtmittelwert verschiedener Einzelmittelwerte gebildet, der als gewichtetes arithmetisches Mittel bezeichnet wird.

Der Fragebogen
Der Fragebogen umfasst insgesamt 37 Fragen und ist in vier thematische Bereiche eingeteilt. Der erste Teil „Über die Praxis und die Inhaberin/den Inhaber“ beinhaltet persönliche Angaben, wie Geburtsjahr, Jahr der Niederlassung, Hausarzt oder Facharzt, belegärztliche Tätigkeit, Facharztzugehörigkeit.
Der zweite Teil des Fragebogens befasst sich mit den „Rahmenbedingungen des Arbeitsalltags“. Hierbei wird nach der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit gefragt, dem Jahresurlaub, Praxisumsatz, dem Bruttojahreseinkommen, der Anzahl der Beschäftigten in der Praxis und der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage.
Im dritten Fragebogenkomplex geht es um den „Wettbewerb im ärztlichen Alltag“. Hier wurde insbesondere nach Formen des Wettbewerbs und dessen Folgen gefragt; auch soll die Kollegialität unter den Ärzten eingeschätzt und das Eingehen auf Patientenwünsche beurteilt werden. Zusätzlich wird nach Werbemaßnahmen und nach einem eventuell vorhandenen Werbebudget für die Praxis gefragt.
Im vierten und letzten Teil des Fragebogens geht es um „perspektivische Einschätzungen“. Es wird nach eventuell anstehenden Änderungen in der Praxis gefragt und der momentanen und erwarteten Arbeitszufriedenheit in den kommenden zwölf Monaten sowie nach Wahrnehmung eines Ärztemangels. Es gibt ein ergänzendes Item in Form einer offenen Frage, bei der Ratschläge für junge Medizinstudierende abgegeben werden können.

Beschreibung der Stichprobe und der Responder
Bis zum Stichtag der Befragung gingen 644 Online-Fragebögen (4,3 % Rücklauf) und 19 Papierfragebögen (9,5 %) ein. Die Rücklaufquote von 4,3 % ist ein hoher Wert für spontane internetbasierte Befragungen.
Anhand der Strukturdatenbank der Stiftung Gesundheit war es möglich, die Stichprobe hinsichtlich bestimmter soziodemografischer Merkmale mit der Grundgesamtheit zu vergleichen, um mögliche Verzerrungen (Bias) bei der Repräsentativität aufzudecken: Alter, Geschlecht und PLZ-Bereich.

Die Angaben bezüglich des Postleitzahlengebiets, der Ost-West-Verteilung, Großstadt-Land-Verteilung und darüber, ob es sich um eine Gemeinschaftspraxis handelt, waren nicht Bestandteil des Fragebogens, sondern kamen aus der Strukturdatenbank der Stiftung. Diese Daten wurden auch zur Auswertung unterschiedlicher Variablen der Stichprobe herangezogen.
Die Betrachtung der Variable „Geschlecht“ unter allen Teilnehmern zeigt, verglichen mit der Verteilung der Grundgesamtheit, deutliche Abweichungen: Die weiblichen Befragten antworteten unterdurchschnittlich (12,7 Prozentpunkte Differenz). Bezogen auf das Alter ist zu konstatieren, dass eine relativ homogene Verteilung der Stichprobe gegenüber der Grundgesamtheit vorliegt. Der Vergleich der Altersstruktur der Befragten und der Grundgesamtheit zeigt – in Anbetracht dessen, dass es sich bei der Befragung um eine Online-Befragung handelt und Ältere eine geringe Internetnutzung haben – eine gute Übereinstimmung.
Hinsichtlich der geografischen Verteilung zeigen die Daten der Grundgesamtheit und der Stichprobe eine relativ homogene Verteilung. Lediglich das Postleitzahlgebiet 0 (Sachsen) ist in der Stichprobe leicht unterrepräsentiert. Das Gebiet der Postleitzahl 8 (Bayern) ist mit einem Plus von 5,2 Prozentpunkten in der Stichprobe etwas überrepräsentiert.
Arbeitszeit der niedergelassenen Ärzte
Die Angaben der niedergelassenen Ärzte zu ihrer wöchentlichen Arbeitszeit und deren Zusammensetzung zeigt, dass sie durchschnittlich 56 Stunden pro Woche arbeiten; wobei die kurativen Leistungen mit 33 Stunden (58 %) den Großteil der Wochenarbeitszeit ausmachen.
Die häufigen Klagen der Ärzteschaft über zu viel Bürokratie im Arbeitsalltag hätten diesbezüglich ein anderes Befragungsergebnis erwarten lassen. 18 % Verwaltungsaufwand (je fünf Stunden, 9 %, für externe und interne Verwaltung) scheint im Rahmen dessen, was bei anderen freien Berufen üblich ist, zu bleiben.
15 % ihrer Arbeitszeit investieren Ärzte in die Zukunft: für medizinische- oder nicht medizinische Fortbildungen und die Instruktion ihrer Mitarbeiter.
Im Vergleich der Facharztgruppen arbeiten die Labormediziner mit 49 Stunden weniger als der Durchschnitt und sind mit 30 Stunden weniger am Patienten bzw. in der Befundung als ihre Kollegen aus den anderen Fachdisziplinen.
Der mittlere Jahresurlaub der Befragten liegt mit fünf Wochen (Median) eine Woche unter dem Regelurlaub bei Arbeitnehmern.
Umsatz der Praxen
Die niedergelassenen Ärzte in Deutschland verdienen ihr Geld bereits zu wesentlichen Teilen außerhalb der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV), denn von dort stammen nur noch 65 % des Praxisumsatzes, obwohl rund 90 % aller Patienten bei der GKV versichert sind.
Die Privatpatienten tragen inzwischen im Mittel 20 % zum Ertrag in der Praxis bei – weit überproportional, da die Privatversicherten nur rund 10 % der Patienten ausmachen. 5 % kommen aus Selbstzahlerleistungen (IGeL – Individuelle Gesundheitsleistungen), 3 % aus gutachterlichen Tätigkeiten und 7 % aus sonstigen Tätigkeiten.
Fachärzte erzielen 63 % ihres Praxisumsatzes mit der Behandlung gesetzlich Versicherter und 23 % mit der Behandlung privat Versicherter. Die Hausärzte hingegen erwirtschaften 72 % ihres Umsatzes über die GKV und 18 % über die PKV.
Der jährliche Praxisumsatz variiert stark: Die Spanne reicht von weniger als 50 000 Euro bis mehr als fünf Millionen. 35,8 % der niedergelassenen Ärzte erzielen zwischen 100 000 und 250 000 Euro pro Jahr – in der vorliegenden Staffelung die größte Einzelgruppe.
Deutliche Unterschiede sind im Vergleich des Praxisumsatzes bei Haus- und Fachärzten festzustellen: So erwirtschaften rund 63 % der Hausärzte einen Umsatz zwischen 100 000 und 350 000 Euro, während sich in diesem Umsatzbereich lediglich 45 % der Fachärzte finden. In der Spitzengruppe mit einem Jahresumsatz zwischen einer und fünf Millionen Euro sind die Fachärzte stärker vertreten: 7,9 % der Fachärzte erzielen Erträge in diesem Rahmen, von den Hausärzten nicht einmal ein halbes Prozent. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Gesamtumsatz einer (Einzel- oder Gruppen-)Praxis abgefragt wurde.
Bei der Hälfte der Praxen ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, nur 15 % konnten ein Plus verzeichnen; bei 33,6 % ist er gleich geblieben.
Bruttojahreseinkommen
Das persönliche Einkommen, das die niedergelassenen Ärzte aus ihrem jeweiligen Praxis-umsatz erwirtschaften, ist wie folgt: 11 % verdienen weniger als 25 000 Euro im Jahr; 11,8 % weniger als 50 000 Euro. Die Gehaltsgruppe 50 000 bis 125 000 Euro ist mit 46,9 % am häufigsten vertreten. Etwas über ein Fünftel der Ärzte verdient jährlich mehr als 150 000 Euro.
Das gewichtete durchschnittliche Bruttojahreseinkommen der befragten Ärzte in Deutschland liegt bei 117 500 Euro, wobei Ärztinnen mit durchschnittlich 78 200 Euro deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen (128 700 Euro). Mehr als die Hälfte der Responder geben an, dass das letzte Jahreseinkommen gegenüber dem Vorjahr geringer gewesen sei, bei rund 33 % sei es gleich geblieben. Lediglich 10,2 % geben an, dass ihr persönliches Einkommen gestiegen sei. Pessimistisch auch die Zukunftsperspektive der Ärzte: Lediglich 8,8 % erwarten eine Verbesserung ihres Einkommens.
Setzt man das Arzteinkommen in Relation zur Wochenarbeitszeit, so zeigt sich, dass mit Zunahme der Wochenarbeitszeit das Einkommen steigt. Diejenigen, die weniger als 25 000 Euro verdienen, arbeiten im Schnitt mit 42 Stunden pro Woche mehr als durchschnittliche Arbeiter und Angestellte. Ab 25 000 Euro Jahresverdienst steigt die wöchentliche Arbeitszeit langsam von 55,6 Stunden bis auf 64 Stunden bei den Spitzenverdienern mit mehr als 750 000 Euro Jahreseinkommen.
Wettbewerb im ärztlichen Alltag
Die Zusammensetzung des Praxisumsatzes hat gezeigt, dass erhebliche Teile des Ertrags jenseits der GKV erwirtschaftet werden. Bei sämtlichen Ertragskomponenten des Arztes, bei denen der Patient faktisch in der Kundenrolle über die Verteilung seiner eigenen Ressourcen entscheiden muss („Einkaufsentscheidungen treffen“), entsteht prinzipiell eine Wettbewerbssituation unter den Leistungsanbietern. Der Wettbewerb zwischen den niedergelassenen Ärzten steigt damit in dem Maße, wie der Ertrag nicht mehr durch die GKV erbracht wird, sondern durch Leistungen, die die Patienten selbst zahlen.
Ein gutes Drittel der Ärzte sieht sich stark bzw. sehr stark im Wettbewerb zu anderen Kollegen, 37,2 % ein wenig. Lediglich 10,4 % nehmen gar kein Wettbewerbsverhalten wahr. Vor allem sehen sich Ärzte in ihrem Verhalten gegenüber den Patienten im Wettbewerb (66,2 %), aber auch bei Öffnungszeiten (40,9 %), Selbstzahlerangeboten (39,4 %) und Praxiswerbung (30,6 %).
Bei der Frage, wie sich Wettbewerb in der ärztlichen Versorgung auf die Qualität der Leistungen auswirkt, zeigt sich kein einheitliches Bild bei den befragten Ärzten: Die Qualität der ärztlichen Versorgung wird nach Meinung von 41,9 % der Ärzteschaft unverändert bleiben. Knapp 35 % der Befragten erwarten, dass diese sinken wird, lediglich 23,1 % hingegen erwarten eine Steigerung ärztlicher Versorgungsqualität durch Wettbewerb.
Ungefähr je ein Drittel der befragten Ärzte meint, dass durch den Wettbewerb den Patientenwünschen besser (34,7 %), gleich gut (36,6 %) oder schlechter (28,7 %) entsprochen wird. Dass allerdings gute ärztliche Arbeit schlechter bezahlt wird, darin sind sich 66,3 % einig. Nur rund 10 % erwarten eine bessere Bezahlung als Wettbewerbsfolge. 23,6 % meinen, die Bezahlung bleibe gleich.
80 % der Ärzte haben sich bereits den Wünschen ihrer Patienten angepasst und 75 % meinen, dass dies vermehrt durch Wettbewerb notwendig sei.
Praxis-Marketing
53 % der Ärzte halten Werbemaßnahmen für wichtig. Rund ein Viertel hält dies für eher bzw. völlig unwichtig.
Mehr als die Hälfte der Fachärzte halten Werbemaßnahmen für wichtig, gut ein Viertel (27,2 %) für eher unwichtig bzw. völlig unwichtig. Auch bei den Hausärzten finden immerhin 42,8 % Werbung wichtig, hier sagen aber auch rund 30 %, dies sei unwichtig.
Wer Marketing für bedeutsam hält, muss noch nicht zwingend entsprechend tätig werden. Als Indikator für bewusstes, aktives Handeln im Marketing wurde die Frage nach dem definierten Budget für Marketing gewählt.
In der Studie geben bereits 15,7 % der Niedergelassenen an, ein eigenes Budget für das Marketing ihrer Praxis definiert zu haben. Im Vergleich zu „normalen“ Dienstleistungen ist dies äußerst gering, doch die Medizin ist nicht mit herkömmlichen Märkten und Produkten vergleichbar. War vor wenigen Jahren Marketing noch tabu, entwickelt es sich gegenwärtig im Markt der ambulanten Medizin sehr rasch.
Von den Ärzten, die ein Werbebudget für ihre Praxis festgelegt haben, beträgt dieses bei fast der Hälfte (48,0 %) 500 bis 2 500 Euro. 41,8 % planen mit mehr als 2 500 Euro. Nur 10,2 % haben weniger als 500 Euro pro Jahr angesetzt. Obwohl mehr Fachärzte Werbemaßnahmen für wichtig halten, beträgt bei ihnen das durchschnittliche Werbebudget im Mittel nur 1 000 Euro. Hausärzte hingegen haben gut 2 300 Euro festgelegt.
Ärztemangel
Die von den Kassenärztlichen Vereinigungen zunehmend betonten Probleme, gerade Hausarztsitze auf dem Land besetzen zu können, und Warnungen vor einer drohenden Unterversorgung werden von den niedergelassenen Ärzten insgesamt bestätigt: 27 % sehen Ärztemangel als ein großes Problem in ihrer Region an, 8 % bewerten es als insgesamt ein Problem, während 38,8 % zumindest in einigen Bereichen ein Problem sehen und nur 26,2 % kein Problem konstatieren. Diese Werte schwanken zwar zwischen ländlichem Gebiet im Osten und Städten im Westen, aber dies beschränkt sich vornehmlich auf die Wahrnehmung, ob Ärztemangel als „insgesamt ein Problem“ (43,4 % bei Stadt West) oder als „ein großes Problem“ (36,8 % bei Land Ost) zu sehen ist. Auffällig ist, das unabhängig von der geografischen Lage ein gutes Viertel der Niedergelassenen (26,3 % Land Ost; 28,7 % Stadt West) „kein Problem“ hinsichtlich Ärztemangel feststellt – hier wären tiefer gehende Studien aufschlussreich, um diese Wahrnehmung zu analysieren.
Arbeitszufriedenheit
Der Gesundheitsmarkt in Deutschland war im Jahr 2006 von andauernder und intensiver politischer und gesundheitswissenschaftlicher Auseinandersetzung und damit einhergehender großer Planungsunsicherheit geprägt. Gefragt wurde vor diesem Hintergrund, wie es mit der Arbeitszufriedenheit derjenigen, die die Gesundheitsversorgung überhaupt gewährleisten, aussieht.
Zwar ist die Mehrheit der niedergelassenen Ärzte mit ihrem Beruf zufrieden (Note 1–3), doch darf nicht übersehen werden, dass ein knappes Viertel nur eine „ausreichende“ Arbeitszufriedenheit angibt und ein knappes Fünftel „mangelhafte“ oder gar „ungenügende“ Arbeitszufriedenheit.
Die Hälfte der Ärzte geht davon aus, dass ihre momentane Arbeitszufriedenheit in den nächsten zwölf Monaten unverändert bleiben wird. Ein Drittel glaubt, dass es schlechter oder noch viel schlechter wird.
Eine Korrelation ist erkennbar zwischen der gegenwärtigen Arbeitszufriedenheit und der erwarteten Arbeitszufriedenheit der nächsten zwölf Monate: In der Gruppe der Ärzte mit der negativen Zukunftserwartung sind zudem diejenigen am stärksten (40 %) vertreten, die schon jetzt ihre eigene Arbeitszufriedenheit mit der Note 6 markieren, also ein sehr hohes Maß an Unzufriedenheit ausdrücken.
Niedergelassene, die in den ersten fünf Jahren ihrer Selbstständigkeit tätig sind, schätzen ihre Arbeitszufriedenheit deutlich höher ein als diejenigen, die bereits länger praktizieren. Je 34,7 % von den Jung-Selbstständigen wählen die Noten 2 und 3 zur Kennzeichnung ihrer eigenen Arbeitszufriedenheit. Die extremen Bewertungen der Arbeitszufriedenheit mit den Noten 1 und 6 steigen mit den Jahren der Selbstständigkeit an. Generell nimmt die Arbeitszufriedenheit mit den Jahren ab.
Zusammenhänge zwischen Einkommen und Arbeitszufriedenheit sind deutlich erkennbar: Wie nicht anders zu erwarten, geht geringes Einkommen eher mit niedriger Arbeitszufriedenheit einher. Allerdings erscheint die Verteilung nicht linear: Die Ärzte mit der sehr niedrigen Arbeitszufriedenheit (Note 6) finden sich nicht in der obersten Einkommenskategorie. Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen für diese Gruppe der extrem Unzufriedenen beträgt 72 000 Euro im Jahr. Für Ärzte, die ihre momentane Arbeitszufriedenheit mit der Note 1 bewerten, lässt sich ein durchschnittliches Bruttojahreseinkommen von 183 000 Euro ermitteln.
Doch sind diese Durchschnittswerte differenziert zu betrachten: In jeder Einkommensgruppe findet sich eine Anzahl von Ärzten mit hoher Arbeitszufriedenheit – die Kombination von Einkommen, Arbeitsbelastung und generellem Arbeitsumfeld ist für die Bewertung entscheidend.
Ärzte, die ihre Arbeitszufriedenheit mit der Note 1 kennzeichnen, arbeiten im Schnitt 52,1 Stunden pro Woche. Die Gruppe derjenigen mit Arbeitszufriedenheit der Note 6 werden im Mittel 68,3 Stunden pro Woche belastet.
Ärzte mit sehr hoher (Note 1) Arbeitszufriedenheit erzielen im Mittel 61,4 % ihrer Praxisumsätze aus Leistungen der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung – haben also überdurchschnittlich hohe Erträge, die nicht unter dem Dach der GKV verteilt werden, sondern im stärker wettbewerbsorientierten Markt der Privatversicherten, Selbstzahler usw., erwirtschaftet werden. Ärzte mit schlechter Arbeitszufriedenheit dagegen erzielen unterdurchschnittliche Umsätze aus Selbstzahlerleistungen und sonstigen Nicht-GKV-Erträgen. Der Anteil der GKV-Umsätze dieser Gruppe umfasst 77,2 %.
Die Ertragsstrukturanalyse nur auf PKV-Erträge fokussiert: Wer seine momentane Arbeitszufriedenheit mit der Note 1 bewertet hat, erhält im Mittel 36,6 % PKV-Umsatz, diejenigen mit der Note 6 nur rund 14,3 %.
Fazit: Hohe Wochenarbeitszeit und hoher Umsatzanteil durch die GKV sind mit geringer Arbeitszufriedenheit der Ärzte korreliert. Geringeres Wochenarbeitszeitvolumen sowie hoher PKV-Anteil gehen in der Gesamtheit mit hoher Arbeitszufriedenheit einher.
Wirtschaftlicher Ausblick und „Jobmotor Gesundheit“ in der Arztpraxis
Die wirtschaftliche Lage ist bei der Mehrzahl der Ärzte „befriedigend“ (58,5 %), ein Viertel (24,4 %) sieht die Lage als „schlecht“ und 17,1 % als „gut“ an. Der Ausblick auf die kommenden Monate ist jedoch sehr kritisch: Knapp die Hälfte der Ärzte glaubt, dass ihre wirtschaftliche Lage „ungünstiger“ wird. Entsprechend vorsichtig ist die Personalplanung: 72,5 % der Befragten wollen das Personal auf bestehendem Niveau halten, 20,5 % reduzieren und lediglich 7 % planen, zusätzliches Personal einzustellen. Sie beschäftigen im Durchschnitt in ihrer (Einzel- oder Gemeinschafts-)Praxis 3,2 Mitarbeiter. Der oft zitierte „Jobmotor Gesundheit“ lässt sich nach dieser Umfrage nicht bei den Arztpraxen verorten.
Geplante Veränderungen
Auf die Frage, ob sie ernsthafte Änderungen in ihrer Praxis planen, antworteten die Ärzte sehr heterogen, dominierend waren aber Formen der Zusammenarbeit (Ärztenetz, MVZ oder Gemeinschaftspraxis/Praxisgemeinschaft). Unter der Rubrik „Sonstiges“ fand sich ein großer Ideenreichtum, wie Zweigniederlassungen, Juniorassistenten, Homöopathie anbieten, größere/kleinere Räume anmieten, Nebenjobs, klinisches Marketing etc.
Rat an Studierende
Wir baten um freie Meinungsäußerungen zum Thema: „Was raten Sie jungen Medizinstudierenden?“ Während insgesamt ein eher negativer Grundtenor vorherrschte, so wurden doch viele konkrete Vorschläge gemacht. In den 327 Antworten (Mehrfachnennungen möglich) ging es 127-mal in die Richtung „dabeibleiben und eine gute, fundierte Ausbildung erwerben“; 88-mal wurde zur Orientierung in Richtung Ausland geraten, in 55 Fällen Flexibilität bzw. Spezialisierung empfohlen, 54-mal geäußert, die Studierenden sollten etwas ganz anderes machen und 23-mal, man solle „Ökonomie, Management, Marketing“ hinzunehmen.
Sehr heterogenes Spektrum
Dies ist nach unserem Wissen die erste Studie, die repräsentativ und umfassend zugleich die Arbeitssituation niedergelassener Ärzte in Deutschland beschreibt. Durch die praktisch komplette Datenbasis der Stiftung Gesundheit konnte ein hohes Maß an Repräsentativität in der Stichprobe erreicht werden. Die Responder bilden die Schichtungsvariablen mit der Ausnahme „Geschlecht“ gut ab – über die Gründe, warum Frauen unterdurchschnittlich wenig geantwortet haben, kann nur spekuliert werden. Neben einer generell etwas niedrigeren Internet-Affinität könnte hier das bekannte soziologische Phänomen der „Sprachlosigkeit“ eine Rolle spielen: Bei sozial relativ benachteiligten Gruppen gibt es eine Disparität der Interessenwahrnehmung und -repräsentation (wir verdanken diesen Hinweis Prof. Dr. Günter Roth, Göttingen). Im Vergleich der Paper-Pencil- mit der elektronischen Version zeigt sich kein Hinweis auf eine systematische Verzerrung durch die Form der Befragung. Allerdings bleibt die Einschränkung, dass nur niedergelassene Ärzte mit E-Mail an der Studie überhaupt teilnehmen konnten.
Es zeigen sich bei der technischen Auswertung noch Verbesserungsmöglichkeiten des Befragungsinstruments. So sollte in der nächsten Befragung versucht werden, die Fehlerquellen bei der Addition von Stunden- und Prozentzahlen zu beseitigen, in dem schon online auf interne Konsistenz geprüft wird. Auch sollte die nächste Stichprobe Frauen und (in geringerem Maße) ältere Ärztinnen und Ärzte überrepräsentieren.
Die umfassende Darstellung aller Einnahmequellen zeigt, dass die GKV nur noch etwa zwei Drittel aller Umsätze (mit deutlichen Differenzen zwischen den Fachgruppen) beisteuert. Hier wird deutlich, dass es einen nicht unerheblichen Markt für Gesundheitsleistungen jenseits des solidarisch Finanzierten gibt. Dieses Ergebnis sollte eine Aufforderung an Selbstverwaltung und Gesundheitspolitik sein, diesen Markt und generell die Trennung zwischen Grundversorgung und Zusatzoptionen zu diskutieren.
Die immer wieder in der Diskussion genannten Probleme des niedergelassenen Arztes wie die sehr hohe Arbeitsbelastung und die enorme bürokratische Belastung können empirisch durch die Ergebnisse unserer Studie nicht generell bestätigt werden. Zwar arbeiten niedergelassene Ärzte viel, doch sind (je nach Fachgruppe) Arbeitszeiten von 49 bis 59 Stunden pro Woche durchaus im Rahmen der Arbeitszeiten von anderen Selbstständigen oder auch leitender Angestellten (siehe z. B. Hommerich et al. 2006). Die Belastung durch die Administration hält sich mit insgesamt 18 % der Arbeitszeit ebenfalls in Grenzen – wenn natürlich auch jede Initiative zur Reduzierung dieser Tätigkeiten zu begrüßen ist.
Der zunehmende Wettbewerb wird von der Ärzteschaft sehr unterschiedlich beurteilt – sowohl die Qualität der Versorgung wie auch das Ausrichten auf Patientenwünsche werden von jeweils einem Drittel der Befragten als „besser“, „gleich“ oder „schlechter“ beurteilt. In einer Subanalyse gab es keinen Hinweis auf soziodemografische Muster bei den Antwortenden. Es zeigt sich, dass einzelne Ärzte die Möglichkeiten des Marketings klar erkannt haben und entsprechend investieren, um Patienten außerhalb des GKV-Leistungskatalogs zu behandeln.
Das Problem des Ärztemangels wird weitgehend bestätigt, wobei insbesondere Ärzte in ländlichen Gebieten des Ostens in einem Drittel der Fälle von einem „großen Problem“ sprechen. Allerdings ist selbst hier ein gutes Viertel der Ärzte der Ansicht, es gebe eigentlich kein Problem.
Eindeutig ist zu erkennen, dass es nicht den niedergelassenen Arzt gibt. Es findet sich ein sehr heterogenes Spektrum von Kollegen, die die Chancen der Selbstständigkeit nutzen und Nischen gefunden haben, in denen sie hoch zufrieden arbeiten. So gibt es Ärzte, die praktisch ausschließlich Gutachten schreiben, eine relativ niedrige Arbeitsbelastung haben, dabei ein für sie akzeptables Einkommen erzielen und sehr zufrieden mit ihrer Arbeitssituation sind. Andere Kollegen behandeln in hohem Maße (oder ausschließlich) Privatpatienten. Insbesondere Ärzte mit sehr hoher Wochenarbeitszeit und einem hohen Anteil an GKV-Patienten bewerten ihre Arbeitszufriedenheit als unterdurchschnittlich.
Die detaillierten Antworten von mehr als 650 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zeigen ein insgesamt sehr heterogenes Bild. Die Unzufriedenheit ist sicher hoch, doch darf nicht übersehen werden, dass es sehr wohl vielfältige Nischen für den einzelnen Arzt gibt, die genutzt werden können, um Arbeitsbelastung, Einkommen und Arbeitszufriedenheit jeweils individuell gewünscht auszutarieren. Die neuen Versorgungsformen und auch die umfangreichen Änderungen des Vertragsarztrechts seit dem 1. Januar 2007 sollten dementsprechend nicht primär als Gefahr für die Freiheit und Eigenständigkeit des Arztberufs gesehen werden, sondern als zusätzliche Optionen, die eigenen Vorstellungen besser verwirklichen zu können.

Beiträge
Die Idee zu der Befragung kam von PM. KO und PM entwickelten den Fragebogen, die Durchführung lag bei PM. RR und AG analysierten die Ergebnisse und bereiteten sie auf. Alle Autoren haben an dem Manuskript mitgewirkt.

Danksagung
Die Autoren möchten allen teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten für ihre Auskunftswilligkeit und die zusätzlichen Anregungen und Kommentare danken. Den Mitarbeitern der Stiftung Gesundheit, insbesondere Ariane Schulz und Alexandra Schramm, danken wir sehr für die Hilfe bei der Durchführung der Studie und Aufarbeitung der Ergebnisse.


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Dr. rer. pol. Konrad Obermann
Professor für Ökonomie und Ethik im Gesundheitswesen
Fachhochschule im Deutschen Roten Kreuz
Reinhäuser Landstr. 19–21
37083 Göttingen
E-Mail: konrad.obermann@drk-fachhochschule.de
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1.
Bestmann B, Rhode V, Wellmann A, Küchler T: Berufsreport 2003. Zufriedenheit von Ärzten und Ärztinnen. Deutsches Ärzteblatt 2004; 101: A 28–32.
 2.
Bortz J: Statistik für Sozialwissenschaftler. 5. Aufl. Berlin/Heidelberg: Springer, 1999.
 3.
Drexler-Gormann B, Kaiser R: Arbeitsbedingungen und Berufszufriedenheit bei Krankenhausärztinnen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Hessisches Ärzteblatt 12/2002: 682–5.
 4.
Flintrop J: 5. Nationales DRG-Forum: Eine Branche im Umbruch. Dtsch Arztebl 2006; 103(14): A 897.
 5.
Hommerich C, Kilian M, Krämer S, Hommerich C, Jackmuth H, Wolf T: Das „Soldan Gründungsbarometer“. Zur beruflichen Situation junger Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. BRAK Mitteilungen (Hrsg: Bundesrechtsanwaltskammer) 2/2006: 55–66.
 6.
Johnsen L, Sattler D: Studie zur Berufssituation von Ärzten. Berichtsband. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Politische Wissenschaft, 2005.
 7.
Kaiser R: Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Ärzten im Krankenhaus. Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln, 2002.
 8.
Kühnel SM, Krebs D: Statistik für die Sozialwissenschaften. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rowohlt, 2001.
 9.
Leiber S, Zwiener R: Eckpunkte zur Gesundheitsreform: Widersprüchlich und unzureichend. Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung (IMK), Report Nr. 13, Düsseldorf, August 2006.
10.
NürnbergStift: Ärztebefragung beim NürnbergStift (NüSt.). Beilage zur Sitzung des Werkausschusses, Nürnberg, 16. 3. 2006.
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11. Rösch G: Kriterien der Gewichtung einer nationalen Bevölkerungsstichprobe. In: Gabler S, Hoffmeyer-Zlotnik J, Krebs D (Hrsg.): Gewichtung in der Umfragepraxis. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1994.
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