ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2007Induratio penis plastica – eine verschwiegene Erkrankung

MEDIZIN: Übersicht

Induratio penis plastica – eine verschwiegene Erkrankung

Peyronie's Disease – a Hidden Problem

Dtsch Arztebl 2007; 104(5): A-263 / B-234 / C-229

Klotz, Theodor; Mathers, Michael J.; Sommer, Frank

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LNSLNS Zusammenfassung
Einleitung: Die Induratio penis plastica (IPP) ist klinisch durch einen derben Plaque der Tunica albuginea des Penis gekennzeichnet. Dieser Plaque führt aufgrund eines narbigen Schrumpfungsprozesses mit konsekutiver Penisverkürzung zu einer Deviation des Penis, die bei Erektion sichtbar wird und eine vaginale Penetration verhindern kann. Methoden: Selektive Literaturrecherche über die Epidemiologie und Therapie einer IPP der letzten zehn Jahre mit den Suchbegriffen Induratio penis plastica, Penisdeviation, Therapie. Ergebnisse: Die Häufigkeit dieser Erkrankung wird deutlich unterschätzt und beträgt circa drei bis vier Prozent der männlichen Gesamtpopulation in Mitteleuropa. Bis heute ist die Ätiologie nicht ganz geklärt. Eine kausale Behandlung ist nicht verfügbar. Der natürliche Verlauf ist mit spontanen Remissionen in circa 13 Prozent bis hin zu chronischen Verläufen uneinheitlich. Es existieren keine Belege auf hohem Evidenzniveau für die Wirksamkeit einer konservativen oder operativen Therapie. Diskussion: Die Therapie der Wahl besteht in der stabilen Phase der Erkrankung je nach Leidensdruck und Ausmaß in genitalchirurgischen rekonstruktiven Interventionen. Die Indikation zur OP ist streng nach intensiver Aufklärung zu stellen. Mit einer Komplikationsrate von circa 10 bis 20 Prozent ist je nach penilem Ausgangsbefund zu rechnen.
Dtsch Arztebl 2007; 104(5): A 263–7.
Schlüsselwörter: Induratio penis plastica, Penisverkrümmung, Therapiekonzept, extrakorporale Stoßwellentherapie, chirurgische Therapie

Summary
Peyronie's disease – a hidden problem
Introduction: Peyronie's disease, or induratio penis plastica (IPP) is characterized by the formation of plaques in the tunica albuginea which can lead to distortion, pain and shortening. Distortion and scarification can result in erectile dysfunction and difficulties with sexual intercourse.
Methods: Selective review of literature from the last 10 years focussing on epidemiology and treatment, using key words induratio penis plastica, penile deviation, and treatment. Results: Recent studies suggest that the prevalence of IPP is grossly underestimated. The prevalence in central Europe is three to four per cent of the male population. The etiopathology remains unclear. A causal treatment is not available and the natural course of the disease is variable. Spontaneous remissions occur in approximately 13 per cent. No high quality evidence exists to support either conservative treatment or surgical intervention. Discussion: Surgical treatment is effective but depends on the grade of penile distortion and is symptom-oriented. It should only be performed in the stable stage of the disease and consists of genital surgical procedures. Rigorous preoperative evaluation and patient information are mandatory. Surgical complications occur in approximately 10 to 20 per cent depending on the penile condition.
Dtsch Arztebl 2007; 104(5): A 263–7.
Key words: induratio penis plastica, penile deviation, therapeutic concept, extracorporeal shock-wave lithotripsy, surgery


Die Induratio penis plastica (IPP), auch Peyronie`s disease genannt, ist erstmalig 1743 als erworbene Erkrankung beschrieben worden (1). In der vorliegenden Arbeit erfolgte aufgrund einer selektiven Literaturanalyse der letzten zehn Jahre die Erstellung einer Übersicht über die Häufigkeit der Erkrankung und deren Therapiemöglichkeiten. Übersichtsarbeiten wurden im Rahmen der Auswertung bevorzugt.
Neuere deutsche epidemiologische Studien zeigen, dass die Prävalenz mit 3,2 Prozent deutlich höher ist als bisher angenommen und scheint mit dem Alter zuzunehmen, wobei der Häufigkeitsgipfel zwischen 50 und 70 Jahren liegt (2). In bis zu 30 Prozent der Fälle sind Assoziationen mit einer Dupuytren-Kontraktur beschrieben worden. Im Rahmen einer Prostatakarzinom-Screeninguntersuchung fand eine amerikanische Studie eine Plaquebildung bei 8,9 Prozent der Männer und eine türkische Studie berichtete über die zufällige Diagnose der IPP in 16 Prozent der Männer, die aufgrund einer erektilen Dysfunktion untersucht wurden (3, 4). Eindeutig ist, dass die Prävalenz bisher unterschätzt wurde. In circa 13 Prozent der Fälle werden im Verlauf spontane Remissionen beschrieben. Die Evaluation im Sinne von Langzeitstudien gestaltet sich schwierig, weil Patienten aus Scham die Erkrankung verschweigen könnten, ältere Männer hingegen diesen Zustand teilweise als altersgegeben akzeptieren (2, 5).
Pathophysiologie
Die genaue Ätiopathogenese der IPP ist bis heute unklar. Man geht davon aus, dass die normalen strukturellen Elemente der Bindegewebshülle des Schwellkörpers (Tunica albuginea) ersetzt werden durch unorganisiertes, überschüssiges Kollagen, fragmentierte elastische Fibrillen und Kalzifikationen. Anfänglich scheint zunächst eine frühe, aktive entzündliche Phase zu existieren, die in eine stabile, progressionsfreie Phase übergeht. Verschiedene Modelle versuchen detailliert eine pathophysiologische Erklärung der Entstehung einer IPP zu geben. Im Wesentlichen zeigen diese eine Dysbalance einer Reihe von Mediatoren auf (wie „transforming growth factor b“, Stickstoffoxid-Synthase). Diese Modelle haben jedoch keinen klinischen Vorhersagewert oder Einfluss auf das therapeutische Vorgehen. Bei Menschen scheinen verschiedene Faktoren eine penile Plaque-Entwicklung zu begünstigen, vor allem penile, koitale Mikrotraumen bei dafür anfälligen Männern (5, 6 ,7). Neben einer scheinbaren genetischen Prädisposition zeigt sich häufig eine Assoziation mit der systemischen Fibromatosis (Dupuytren-Kontraktur) und dem humanen Leukozyten-Antigen B 27 als auch eine aberrante Funktion des Zellzyklusproteins p53 (8, 9).
Klinische Evaluation
Für die klinische Beurteilung und für die Diagnose einer Induratio penis plastica ist neben einer in der Regel neu aufgetretenen tastbaren Plaquebildung im Bereich des Penisschwellkörpers sicherlich die Deviation entscheidend (Abbildungen 1 und 2). Die Plaquebildung erfolgt meist über wenige Wochen und Monate. Die Plaquegröße und die Plaqueform sind variabel. Häufig berichten Patienten über eine deutliche Penisverkürzung und über eine Verschlechterung der erektilen Funktion innerhalb von wenigen Monaten.
Der Grad der Deviation bei Erektion bestimmt das Ausmaß der funktionellen Beeinträchtigung beim Geschlechtsverkehr (2, 3). Hilfreich ist hier eine Fotodokumentation während einer Erektion durch den Patienten. Subjektives Empfinden des Patienten einschließlich Schmerzen und Parästhesien spielen ebenfalls eine Rolle (5). Die Miktion ist in der Regel nicht beeinträchtigt. Informationen über den Beginn der Symptome, erinnerbare Traumata, angeborene Penisverkrümmungen, frühere Erektionsfähigkeit und Kohabitationsfrequenz müssen im Rahmen der Anamnese erhoben werden.
Grundsätzliches zur Therapie der IPP
Offizielle Therapieleitlinien zur Behandlung einer Induratio penis plastica existieren nicht. Sowohl die medikamentöse als auch die chirurgische Therapie sind lediglich symptomorientiert, weil eine kausale Behandlung fehlt (10, 11). Es besteht Einigkeit darüber, dass in dem frühen aktiven, entzündlichen Stadium ein abwartendes Vorgehen erfolgt und keine operative Intervention stattfinden soll. Erst in der stabilen, mindestens sechs Monate andauernden progressionsfreien Phase ist eine chirurgische Maßnahme indiziert. Zusätzlich sollte ein schmerzfreies Intervall von ebenfalls sechs Monaten verstrichen sein, sodass zum Zeitpunkt der Operation die Erkrankung in den meisten Fällen seit sechs bis zwölf Monaten besteht.
Es existieren eine Reihe von operativen Möglichkeiten, um die Deviation zu korrigieren. Der natürliche Verlauf der Induratio penis plastica ist uneinheitlich, nicht prognostizierbar, und in bis zu 13 Prozent der Fälle zeigen sich spontane Remissionen, die vor allem bei jüngeren Männern mit kleinen, eher weichen Plaques auftreten. Dies erschwert die Beurteilung der verschiedenen konservativen Therapien, zumal die zahlreichen Publikationen häufig objektive Parameter vermissen lassen. Sie sind darüber hinaus retrospektiv und nicht kontrolliert. Vergleichende Studien von konservativen und operativen Therapieverfahren einer IPP im Sinne einer evidenzbasierten Medizin existieren bisher nicht. Dies scheint auch in Zukunft kaum möglich, weil insbesondere die operative rekonstruktive Therapie sehr stark von individuellen Faktoren abhängt. Eine aktuelle hervorragende deutschsprachige Übersicht über das Erkrankungsbild wurde von Hauck et al. in der urologischen Fachliteratur erstellt (10).
Orale medikamentöse und transdermale Therapien
Kalium-Paraminobenzoat ist die in Deutschland am häufigsten oral eingesetzte Substanz und wird seit mehr als 50 Jahren zur Behandlung der IPP verordnet. Der genaue Wirkmechanismus ist unbekannt. In einer neueren prospektiv, doppelblind, randomisierten Studie über zwölf Monate zeigte sich nach sechs Monaten eine signifikante Größenabnahme der Plaques sowie eine signifikante Hemmung der Progression der Deviation (12). Eine Rückbildung der Deviation oder eine Reduzierung der Schmerzen war mit der Placebogruppe identisch. Die klinischen Endpunkte waren somit negativ.
Vitamin E soll durch seine antioxidative Wirkung und Inaktivierung von Radikalen eine antiinflammatorische Wirkung auch bei der IPP entfalten. Schon 1948 berichteten Scott und Scardino über einen positiven Effekt (13). Obwohl Vitamin E oral bei der IPP in Deutschland eingesetzt wird, konnte 1990 in einer placebokontrollierten Studie kein Effekt im Vergleich zu dem natürlichen Verlauf nachgewiesen werden (10, 11). Transdermale Therapien mit Salben spielen bislang bei der IPP keine nennenswerte Rolle.
Intraläsionale Therapie
Durch die Injektion des jeweiligen Medikaments direkt in den Plaque und/oder in die Umgebung erhofft man sich eine lokale Wirkung. Die Injektion in die Plaques erfordert einen erhöhten mechanischen Druck und ist häufig mit Schmerzen verbunden. Die intraläsionale Injektion zum Beispiel von Kortison führt jedoch häufig zu lokalen Gewebereaktionen wie Atrophie, zudem wurde in placebokontrollierten Studien kein signifikanter Effekt nachgewiesen. Levine beschrieb als erster den Einsatz des Calciumkanal-Blockers Verapamil (14). Es gibt zwar placebokontrollierte Doppelblindstudien mit kleinen Serien, der Effekt ist jedoch gering. Ähnliches gilt für die intraläsionale Therapie mit Kollagenasen oder Interferon a. Für die intraläsionale Therapie mit Interferon zeigt eine aktuelle Studie eine Wirksamkeit, die jedoch noch durch weitere Studien und andere Untersucher erhärtet werden sollte (15). Zusammengefasst fehlt für die intraläsionale Therapie ein eindeutiger Wirk-
nachweis, sodass sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur in Einzelfällen empfohlen werden kann.
Extrakorporale Stoßwellentherapie und Strahlentherapie
Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) nimmt man eine direkte Zerstörung verkalkter Strukturen und eine verbesserte Durchblutung mit nachfolgender Resorption der Verkalkung als möglichen Wirkungsmechanismus an. Weiterhin wird eine Überstimulation oder sogar die direkte Zerstörung von Schmerzrezeptoren, die den Schmerz lindernden Effekt erklären könnten, vermutet. Trotz der raschen Verbreitung dieser Therapie konnte in prospektiven und randomisierten Studien kein Effekt auf die Symptome Plaquegröße und Deviation nachgewiesen werden, obwohl eine schnellere Schmerzfreiheit scheinbar erreicht werden kann. In einer offiziellen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Urologie wird die ESWT zurzeit nicht als Standardtherapie der IPP angesehen (16, 10).
Die Ergebnisse der Strahlentherapie ähneln denen der extrakorporalen Stoßwellentherapie. Im Wesentlichen wurden bisher retrospektive Studien ohne Kontrollgruppe veröffentlicht. Bezüglich Plaquegröße und Deviation sind die Ergebnisse nicht überzeugend, lediglich wird eine schnellere Schmerzfreiheit erreicht, sodass diese Therapie nicht empfohlen werden kann. Zudem werden später eventuell notwendige operative Interventionen durch eine vorausgegangene Radiotherapie erschwert.
Genitalchirurgische Therapie
Um eine Deviation zu begradigen sollte eine chirurgische Therapie erst in der stabilen, progressionsfreien Phase, also nach einem Intervall von sechs Monaten ohne Progression der Symptomatik, erfolgen (17, 18, 19). Eine detaillierte Überprüfung der penilen Gefäße sowie der erektilen Funktion durch einen spezialisierten Urologen oder Andrologen ist vor einer operativen Korrektur notwendig, genauso wie eine gründliche Aufklärung des Patienten mit Benennung der möglichen Nebenwirkungen und Komplikationen. Eine zu frühe operative Intervention beinhaltet das Risiko der erneuten Deviation durch Reaktivierung der Entzündung mit akzelerierter Gliedverkürzung durch Narbenprozesse. Alle operativen Verfahren weisen als Risiken beziehungsweise Nebenwirkungen die Penisverkürzung, erektile Dysfunktion und Sensibilitätsstörung auf. Heutzutage ist die chirurgische Rekonstruktion im Wesentlichen auf die Operation nach Nesbit (18), die Plikaturoperation nach Essed und Schroeder (19) sowie plaquechirurgische Maßnahmen mit Inzision des Plaques und anschließender Deckung des Defektes durch ein Graft und die Implantation hydraulischer Penisprothesen beschränkt (10, 17, 20). Meist wird gleichzeitig eine Zirkumzision durchgeführt.
Die Operation nach Nesbit erfolgt auf der konvexen Seite des Penis gegenüber des Plaques. Nach einer Neurolyse wird durch die Exzision einer Ellipse der Tunica auf der längeren Seite und anschließender Vernähung der Penis zwar begradigt aber auch gleichzeitig verkürzt. Bei der Operation nach Essed und Schroeder werden anstatt einer Exzision der Tunica lediglich verkürzende Plikaturnähte gesetzt. Dieses chirurgische Verfahren ist am besten geeignet für Patienten mit einer guten erektilen Funktion, adäquater Penislänge und geringer Deviation ohne sanduhrartige Einschnürungen. Beide Verfahren wurden von vielen Arbeitsgruppen immer wieder modifiziert.
Durch eine Exzision des Plaques und anschließender Deckung ist es möglich, die verkürzte und gekrümmte Seite des Penis zu begradigen. Hierdurch verschlechtert sich aber häufig die Erektion. Lue führte die „small incision“-Technik ein, wobei man den Plaque (ein- oder zweifach I- bis H-förmig) inzidiert, ohne das darunter liegende Gewebe der Corpora cavernosa zu verletzen. Als Graft benutzte Lue die V. saphena magna (20). Alternativ werden unter anderem Fascia temporalis, Tunica albuginea, Kollagenvlies und bovines Perikard benutzt. Man ist sich noch nicht einig, welches das beste Graftmaterial ist. Wichtige Komplikationen sind auch hier die erektile Dysfunktion und Sensibilitätsstörungen der Glans penis. Bei allen operativen Interventionen kommt es je nach Ausmaß der Deviation zu einer penilen Verkürzung, über die der Patient explizit informiert werden muss. Eine aktuelle vergleichende Übersicht beziehungsweise Metaanalyse von Kadioglu et al. über die verschiedenen operativen Verfahren berichtet von einer erfolgreichen Begradigung in circa 80 Prozent der Fälle und einer hohen Gesamtzufriedenheit von 60 bis 80 Prozent aller Patienten bei einer mittleren Verlaufsbeobachtung von zwei bis drei Jahren. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen wie höhergradige Penisverkürzung, Sensibilitätsstörungen und erneute Deviation beträgt nach dieser neueren Übersicht circa 10 bis 20 Prozent (21). Die Zahl der behandelten Patienten, die Studienendpunkte und die durchgeführten operativen Prozeduren sind sehr heterogen. Betont wird die Notwendigkeit der hohen Individualisierung des chirurgischen Vorgehens in Abhängigkeit vom Einzelfall (21). Die Implantation eines Schwellkörperimplantats wird dann erwogen, wenn gleichzeitig eine therapieresistente erektile Dysfunktion besteht. Das Gießener Therapiekonzept aus dem Jahr 2001 ist für die Entscheidung, welche Therapie zu welchem Zeitpunkt angewendet werden sollte, sehr hilfreich (Kasten 1) (11).
Fazit
Die IPP stellt ein unterschätztes häufiges Krankheitsbild im Urogenitalbereich dar. Es existiert kein sicheres konservatives Therapieverfahren. Eine operative Therapie soll in der stabilen Phase der Erkrankung erfolgen, das heißt, wenn der Befund circa sechs Monate progressionsfrei ist. Die operative Therapie richtet sich nach dem Ausmaß der Deviation und beinhaltet je nach Einzelfall einfache Begradigungen bis hin zu komplexen Plaqueexzisionen mit Deckung. Hauptkomplikationen, Risiken beziehungsweise Begleiterscheinungen sind die erektile Dysfunktion, Sensibilitätsstörung und Penisverkürzung. Präoperativ ist daher auf eine extensive Aufklärung des Patienten und exakte Indikationsstellung zu achten, um eine zu hohe Erwartungshaltung des Patienten zu vermeiden (Kasten 2).

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 28. 6. 2006, revidierte Fassung angenommen: 8. 9. 2006


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Theodor Klotz, MPH
Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie am Klinikum Weiden
Söllnerstraße 16, 92637 Weiden
E-Mail: klotz@klinikum-weiden.de

The english version of this article is available online:
www.aerzteblatt.de/english
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