ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2007Fertilitätserhalt bei onkologischen Patientinnen – Stand und Perspektiven: Deutsches Netzwerk für fertilitätserhaltende Maßnahmen bei zytotoxischen Therapien

MEDIZIN: Diskussion

Fertilitätserhalt bei onkologischen Patientinnen – Stand und Perspektiven: Deutsches Netzwerk für fertilitätserhaltende Maßnahmen bei zytotoxischen Therapien

Dtsch Arztebl 2007; 104(5): A-268 / B-239 / C-234

Wolff, Michael von

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LNSLNS Die Autoren stellen die Komplexität fertilitätserhaltender Maßnahmen bei onkologischen Patientinnen detailliert und ausgewogen dar. So werden sowohl etablierte als experimentelle Techniken vergleichend diskutiert.
Allerdings gibt der Artikel dem onkologischen Kollegen keine Hilfestellung hinsichtlich der konkreten Umsetzung fertilitätsterhaltender Maßnahmen, weil Kontaktadressen versierter reproduktionsmedizinischer Zentren nicht genannt wurden.
In Heidelberg haben sich im Mai 2006 universitäre reproduktionsmedizinische Zentren zu dem Netzwerk FertiPROTEKT zusammengeschlossen. Ziel des Netzwerks ist die flächendeckende Etablierung von Strukturen, die eine systematische und klinisch sinnvolle Anwendung fertilitätsprotektiver Maßnahmen sowie eine Bearbeitung klinischer und grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen erlauben. Das Netzwerk umfasst inzwischen 35 universitäre Zentren und hat bereits zahlreiche Aktivitäten initiiert, die unter anderem eine Ausbildung aller universitären Zentren in den relevanten Techniken umfasst, eine Standardisierung der Maßnahmen anstrebt und bisher noch unbeantwortete wissenschaftliche und klinische Fragestellungen multizentrisch bearbeitet. Die universitären Zentren, die sich dem Netzwerk angeschlossen haben, und somit selber oder gegebenenfalls auch in Kooperationen fertilitätsprotektive Maßnahmen in Anlehnung an die Vorgaben von FertiPROTEKT umsetzen, sind einschließlich der aktuellen Kontaktadressen der Homepage www.fertiprotekt.de zu entnehmen, die circa Ende 2006 aufgebaut sein wird. Für Nachfragen wurde die Kontaktadresse info@fertiprotekt.de eingerichtet.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinen des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

PD Dr. med. Michael von Wolff
Universitäts-Frauenklinik, Abteilung für
Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen
Voßstraße 9
69115 Heidelberg

PD Dr. rer. nat. Markus Montag
Universitäts-Frauenklinik, Abteilung für
Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Sigmund-Freud-Straße 25
53105 Bonn

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