ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2007Unfallversicherung: Patientenunfälle im Krankenhaus

BERUF

Unfallversicherung: Patientenunfälle im Krankenhaus

Dtsch Arztebl 2007; 104(5): [107]

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LNSLNS Doppeltes Pech: Auf dem Weg zur Physiotherapie nach einer komplizierten Arm-Operation stürzt Helga W. im Krankenhaus und bricht sich das Bein.Was kaum jemand weiß: In diesen Fällen tritt die gesetzliche Unfallversicherung auf den Plan. Denn wer im Krankenhaus oder einer Reha-Klinik auf Kosten einer gesetzlichen Krankenkasse oder Rentenversicherung stationär behandelt wird, steht unter dem Schutz der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft gesetzliche Unfallversicherung (VBG).
Bei der VBG sind 16,6 Millionen Menschen versichert. Allein 2005 zählte die VBG mehr als 16 Millionen Versicherungsverhältnisse in diesem Bereich.
Versichert sind alle Betätigungen, die im Zusammenhang mit der medizinischen/therapeutischen Behandlung stehen. Dies gilt vor allem für die Teilnahme an ärztlich verordneten Therapiemaßnahmen sowie die Wege von zu Hause zum Krankenhaus und zurück. Vom Schutz ausgenommen sind Behandlungsfehler.
Nach einem Unfall sollten die betreffenden Patienten umgehend das Personal fragen, ob der Unfall bereits an die VBG gemeldet wurde. Nur dann kann die VBG ihre Versicherungsleistungen erbringen. Weitere Fragen zum Patientenunfall beantwortet die VBG unter Telefon: 0 40/51 46-29 40. WZ
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