ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2007KBV: Ziviler Ungehorsam
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. . . Wenn die Gesundheitsreform unverändert umgesetzt werden sollte, schrumpft der Einfluss der KBV auf Erbsengröße. Auch das zu verteilende Honorarvolumen minimiert sich erheblich, sodass die wirtschaftlichen Risiken bei einem flächenhaften Ausstieg aus der kassenärztlichen Versorgung überschaubar werden. Eine wie auch immer geartete ärztliche Neuorganisation in einer der vielen schon jetzt bestehenden Parallelorganisationen wird sich marktwirtschaftlich orientieren. Ärztliche Almosen in Form von 30 Prozent unvergüteter Leistungen für GKV-Patienten wird es nicht mehr geben. Dies wird diejenigen am härtesten treffen, die schon heute aufgrund ihrer sozialen Stellung eine deutlich kürzere Lebenserwartung haben. Dies sollte die KBV der Öffentlichkeit mitteilen und sich ansonsten in zivilen Ungehorsam üben.
Dr. med. Pompilio Torremante, Marktplatz 29, 88416 Ochsenhausen
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