ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2007Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin

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Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin

Dtsch Arztebl 2007; 104(6): A-338 / B-298 / C-284

Sommer, Boris; Sattler, Gerhard

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Ästhetische Medizin: Mit aller ärztlicher Sorgfalt

Erst im Januar 2006 wurde in Deutschland Botulinumtoxin Typ A offiziell zur Behandlung von Glabellafalten zugelassen. So mag es erstaunen, dass bereits in der dritten Auflage ein dünnes Büchlein erscheint, das vor allem die praktische Anwendung und lokale Dosierung durch intramuskuläre Injektionen von Botulinumtoxin für verschiedenste kosmetische Anwendungen im Gesichts- und Halsbereich detailliert und hilfreich beschreibt.
Wahrscheinlich handelt es sich um den häufigsten ärztlichen Eingriff bei ästhetischer Indikation. Die Autoren machen deutlich, dass es sich hier eindeutig um eine ärztliche Tätigkeit handeln muss und dass hierbei die gleiche Sorgfalt bezüglich der Indikationsstellung und Beherrschung von Komplikationen sowie Durchführung angewandt werden muss wie bei anderen Behandlungsformen. Das Buch stellt überwiegend eine praktische Gebrauchsanweisung dar, wobei über einzelne Indikationen sicher diskutiert werden könnte, insbesondere bei der Behandlung von Mundfalten (Lähmung der Mimik) als auch der Stirnfalten (alternativ: plastisch-chirurgische Korrekturoperationen wie endoskopisches Stirnlift).
Die Kapitel sind von recht unterschiedlicher Qualität. Dieses Buch gibt aber dem Anwender sicher die grundlegenden Informationen, welche natürlich durch die Kenntnis alternativer ästhetisch-chirurgischer Techniken ergänzt sein sollten, da auch in diesem Bereich schon aus rechtlichen Gründen der behandelnde Arzt das gesamte Spektrum beherrschen sollte. Björn Stark

Boris Sommer, Gerhard Sattler (Hrsg.): Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin. 3. Auflage, Thieme, Stuttgart, New York, 2006, 106 Seiten, kartoniert, 29,95 €
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