ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2007Lehrbuch Infektionsepidemiologie. Lehrbuch Gesundheitswissenschaften

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Lehrbuch Infektionsepidemiologie. Lehrbuch Gesundheitswissenschaften

Dtsch Arztebl 2007; 104(6): A-338 / B-298 / C-284

Schlipköter, Ursula; Wildner, Manfred

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Infektiologie: Guter Leitfaden

Das Zeitalter der Seuchen ist nicht vorbei, auch wenn Cholera und Pest zumindest in Europa keine große Rolle mehr spielen. Im „Lehrbuch Infektionsepidemiologie“ wird deutlich, dass sich die bedrohlichen Infektionskrankheiten gewandelt haben, wohingegen die Prinzipien der Krankheitserkennung und -bekämpfung gleich blieben. Diese reichen von der Beschreibung der Erkrankungshäufigkeit über das Erkennen von Ausbrüchen und von Risikofaktoren bis hin zur Infektionskontrolle. Epidemiologisch betrachtet spielt es folglich keine Rolle, ob man die Pocken oder HIV eindämmen will.
Gut verständlich wird das statistische und molekularbiologische Grundwerkzeug zur Infektionsanalyse dargestellt. Gesetze, Infektionswege und einige Erreger werden erwähnt. Beispiele wie Salmonellenausbrüche im Altenheim oder HIB-Impfungen bei Kindern veranschaulichen den Sachverhalt. Am Ende eines jeden der 24 Kapitel werden Kernaussagen kurz zusammengefasst. Ebenso findet man dort die Quellenhinweise, auf denen das Kapitel aufbaut.
Die erste Auflage des Taschenbuches ist ein guter Leitfaden für infektiologisch Interessierte. Es vermittelt einen kurzen systematischen Überblick, Detailfragen bleiben offen. Tanja Anheier

Ursula Schlipköter, Manfred Wildner (Hrsg.): Lehrbuch Infektionsepidemiologie. Lehrbuch Gesundheitswissenschaften. Huber, Bern, 2006, 275 Seiten, kartoniert, 29,95 €
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